Veröffentlicht am 25. Juli 2010,
Kategorie(n): Windkraft
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.

Foto: Brazos Wind Farm in Texas, USA / Leaflet
Eine deutlich handfestere Hilfe für das Klima als der Emissionshandel dürfte die aktuelle Entscheidung sein, den Strombedarf in Zukunft über saubere Windenergie zu decken. Zu diesem Zweck hat Google eine Tochterfirma unter dem Namen Google Energy gegründet und mit zwei Windfarmen einen Vertrag über 20 Jahre abgeschlossen. Ab dem 30 Juli 2010 wird der Ökostrom aus Windkraftanlagen mit einer Spitzenleistung von 114 Megawatt der NextEra Energy Resources Story County II Windfarm in Iowa an Google fließen. Mit diesem langfristigen Vertrag über riesige Mengen Windenergie ermöglicht Google den Betreibern der Windfarm Investitionen in weitere Projekte zur Erzeugung sauberer Energie.
Weitere Informationen zum Windkraft-Deal von Google sind auf dem offiziellen Google Blog unter “Reducing our carbon footprint with the direct purchase of renewable energy” (Englisch) nachzulesen.
Foto: Leaflet, 25. November 2004. Das Foto wurde vom Urheber zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben und unterliegt der Public Domain.