HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | ALLE TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  KOPORTAL - Das Webverzeichnis der kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Energieblog
Energie-Spar-Fuchs.com
energynet
Futurum
Green Economy News Handelsblatt-Klima Blog
Heisse Zeiten
Klimawandel Global
Neidgruen Blog
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Wikio
Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« Lohnt sich eine Solaranlage? Neuer Photovoltaik-Rechner der EnergieAgentur.NRW online Fachveranstaltung: dena-Dialog regional Berlin am 16. September 2010 »
 

Greenpeace kritisiert “Weiter So Haltung” 101 Tage nach der Ölkatastrophe von BP

Veröffentlicht am 29. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Während der BP-Konzern am Montag seine Halbjahreszahlen vorstellte, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Londoner Tankstellen. Denn während der Konzern mit seinem Firmenslogan “bp - beyond petroleum” (jenseits des Öls) versuche, sich als ökologisch orientiertes Unternehmen zu verkaufen, sieht die bittere Wahrheit ganz anders aus. Die ökologische Bilanz des Ölkonzerns ist mehr als miserabel, denn von seinen mehr als 200 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr investiert BP nicht einmal 0,5 Prozent in umwelt- und klimafreundliche Energien. In den kommenden Jahren sollen lediglich eine Milliarde Dollar in Erneuerbare Energien investiert werden, in riskante Ölförderprojekte sollen trotz der gigantischen Umweltkatastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko dagegen 19 Milliarden Dollar fließen. Dabei zeigt sich 101 Tage nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko überdeutlich, dass Ölbohrungen in der Tiefsee nicht beherrschbar sind und BP nichts aus dem Desaster gelernt hat.

In Bochum erinnerten ölverschmierten Greenpeace-Aktivisten mit einem Banner mit der Aufschrift “BP: Raus aus der Tiefsee” an die Katastrophe und aus einem rund vier Meter hohen Förderturm spritzte Öl-Imitat u.a. auf die Flaggen von Aral und BP. Letztere waren im Anschluss wie die ausgebeutete Umgebung der Fördertürme dreckig und ölverschmiert. Zeitgleich haben Greenpeace-Aktivisten in London alle rund 50 BP-Tankstellen geschlossen. Die Aktivisten betätigen die Notschalter der Tankstellen. Um das Wiedereröffnen der Tankstellen zu verhindern, entfernen die Aktivisten einen Teil des Schalters. Hierdurch wird das wieder Einschalten der Zapfsäulen verhindert. Closed. Moving beyond petroleum (Geschlossen. Wir gehen weg vom Öl) stand auf Bannern.

Dass es über kurz oder lang zu einer ähnlichen Umweltkatastrophe wie durch den Untergang der Deepwater Horizon kommen kann, lässt sich an den Zahlen erahnen: Weltweit leitet BP zurzeit 32 Ölförderprojekte in der Tiefsee, von denen allein bei 14 Projekten bereits Öl gefördert wird. Neun Tiefseeprojekte werden derzeit vorangetrieben, weitere neun Projekte in einer Tiefe von über 200 Metern sind in Planung. Aufgrund der sinkenden Ölreserven nehmen die Ölkonzerne in ihrer Gier in Kauf, in immer abgelegenere Gebiete vorzudringen, die häufig große Bedeutung für die Biodiversität, sowie lokale und globale Ökosysteme haben. Die bisherigen Notfallpläne sind, wie man gesehen hat, überhaupt nicht ausreichend und Ölkatastrophen werden somit billigend in Kauf genommen.

“BP muss seine Unternehmensstrategie umkrempeln und sich von der Tiefsee-Ölförderung verabschieden” sagt dazu Karsten Smid, Energieexperte bei Greenpeace. “Das ist die einzig logische Konsequenz aus der Ölkatastrophe.” Greenpeace fordert aus diesem Grund den Stopp von Ölbohrungen unterhalb einer Wassertiefe von 200 Metern, vor allem vor dem Hintergrund, da Taucher dort nur noch eingeschränkt arbeiten können.

Anfang August wird das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise eine dreimonatige Untersuchungstour in den Golf von Mexiko starten. Ziel der Reise ist es, Daten und Informationen über die Auswirkungen einer der größten Ölkatastrophen zu sammeln. Mit an Bord der Arctic Sunrise ist die deutsche Greenpeace-Aktivistin Regine Frerichs.

Greenpeace Online-Petition: Raus aus der Tiefsee!

Am heutigen Donnerstag, den 29. Juli 2010 sprudelt das giftige Öl aus der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon bereits seit 101 Tagen in den Golf von Mexiko und gefährdet damit die Ökosysteme des Meeres und der Küsten. Branchenriesen wie BP, Esso und Shell planen trotz dieser Katastrophe weitere Ölbohrungen in der Tiefsee, obwohl sie über keinerlei funktionierende Notfallpläne verfügen. Wenn auch Sie das verantwortungslos finden, unterschreiben Sie die Online-Petition von Greenpeace: Keine Öl-Bohrungen in der Tiefsee.

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Sonstiges
Gelesen: 250 x gelesen
Tags: , , , , , , , , ,
Speichern:
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Energie- und Klimaschutzagenturen: Erfolgreiche Förderprogramme keiner langwierigen Atomdebatte opfern

Interview: Präsident des Bundesverbandes der Erneuerbaren Energien glaubt an 100% Ökostrom bis 2050

Engagement beim Klimaschutz der Städte kaum vergleichbar

Kernkraft: Energie ohne Zukunft

Thomas D. von den Fantastischen Vier im Interview über korrekten Konsum, Nachhaltigkeit und Vegetarismus

Wohnsiedlungen und Shoppingcenter auf der “grünen Wiese” schaden Umwelt und Klima

Das Angebot des Nahverkehrs muss kunden- und umweltfreundlicher werden

Strom für 3.000 Haushalte: Umweltministerium fördert Mittelhessens größte Biogasanlage

Bundesregierung setzt auf Windkraft: Bis 2050 soll sie 50 Prozent des Ökostroms abdecken

China investiert riesige Beträge in CO2-arme und grüne Technologien
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten