HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | SOLARRECHNER | ALLE TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | INTERVIEWS | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Die Klimaschuetzer Aktion
Energieblog
energynet
Green Economy News
Heisse Zeiten
Klimawandel Global
Neidgruen Blog
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Wikio
Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« Lohnt sich eine Solaranlage? Neuer Photovoltaik-Rechner der EnergieAgentur.NRW online Fachveranstaltung: dena-Dialog regional Berlin am 16. September 2010 »
 

Greenpeace kritisiert “Weiter So Haltung” 101 Tage nach der Ölkatastrophe von BP

Veröffentlicht am 29. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Während der BP-Konzern am Montag seine Halbjahreszahlen vorstellte, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Londoner Tankstellen. Denn während der Konzern mit seinem Firmenslogan “bp - beyond petroleum” (jenseits des Öls) versuche, sich als ökologisch orientiertes Unternehmen zu verkaufen, sieht die bittere Wahrheit ganz anders aus. Die ökologische Bilanz des Ölkonzerns ist mehr als miserabel, denn von seinen mehr als 200 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr investiert BP nicht einmal 0,5 Prozent in umwelt- und klimafreundliche Energien. In den kommenden Jahren sollen lediglich eine Milliarde Dollar in Erneuerbare Energien investiert werden, in riskante Ölförderprojekte sollen trotz der gigantischen Umweltkatastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko dagegen 19 Milliarden Dollar fließen. Dabei zeigt sich 101 Tage nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko überdeutlich, dass Ölbohrungen in der Tiefsee nicht beherrschbar sind und BP nichts aus dem Desaster gelernt hat.

In Bochum erinnerten ölverschmierten Greenpeace-Aktivisten mit einem Banner mit der Aufschrift “BP: Raus aus der Tiefsee” an die Katastrophe und aus einem rund vier Meter hohen Förderturm spritzte Öl-Imitat u.a. auf die Flaggen von Aral und BP. Letztere waren im Anschluss wie die ausgebeutete Umgebung der Fördertürme dreckig und ölverschmiert. Zeitgleich haben Greenpeace-Aktivisten in London alle rund 50 BP-Tankstellen geschlossen. Die Aktivisten betätigen die Notschalter der Tankstellen. Um das Wiedereröffnen der Tankstellen zu verhindern, entfernen die Aktivisten einen Teil des Schalters. Hierdurch wird das wieder Einschalten der Zapfsäulen verhindert. Closed. Moving beyond petroleum (Geschlossen. Wir gehen weg vom Öl) stand auf Bannern.

Dass es über kurz oder lang zu einer ähnlichen Umweltkatastrophe wie durch den Untergang der Deepwater Horizon kommen kann, lässt sich an den Zahlen erahnen: Weltweit leitet BP zurzeit 32 Ölförderprojekte in der Tiefsee, von denen allein bei 14 Projekten bereits Öl gefördert wird. Neun Tiefseeprojekte werden derzeit vorangetrieben, weitere neun Projekte in einer Tiefe von über 200 Metern sind in Planung. Aufgrund der sinkenden Ölreserven nehmen die Ölkonzerne in ihrer Gier in Kauf, in immer abgelegenere Gebiete vorzudringen, die häufig große Bedeutung für die Biodiversität, sowie lokale und globale Ökosysteme haben. Die bisherigen Notfallpläne sind, wie man gesehen hat, überhaupt nicht ausreichend und Ölkatastrophen werden somit billigend in Kauf genommen.

“BP muss seine Unternehmensstrategie umkrempeln und sich von der Tiefsee-Ölförderung verabschieden” sagt dazu Karsten Smid, Energieexperte bei Greenpeace. “Das ist die einzig logische Konsequenz aus der Ölkatastrophe.” Greenpeace fordert aus diesem Grund den Stopp von Ölbohrungen unterhalb einer Wassertiefe von 200 Metern, vor allem vor dem Hintergrund, da Taucher dort nur noch eingeschränkt arbeiten können.

Anfang August wird das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise eine dreimonatige Untersuchungstour in den Golf von Mexiko starten. Ziel der Reise ist es, Daten und Informationen über die Auswirkungen einer der größten Ölkatastrophen zu sammeln. Mit an Bord der Arctic Sunrise ist die deutsche Greenpeace-Aktivistin Regine Frerichs.

Greenpeace Online-Petition: Raus aus der Tiefsee!

Am heutigen Donnerstag, den 29. Juli 2010 sprudelt das giftige Öl aus der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon bereits seit 101 Tagen in den Golf von Mexiko und gefährdet damit die Ökosysteme des Meeres und der Küsten. Branchenriesen wie BP, Esso und Shell planen trotz dieser Katastrophe weitere Ölbohrungen in der Tiefsee, obwohl sie über keinerlei funktionierende Notfallpläne verfügen. Wenn auch Sie das verantwortungslos finden, unterschreiben Sie die Online-Petition von Greenpeace: Keine Öl-Bohrungen in der Tiefsee.

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Sonstiges
Gelesen: 892 x gelesen
Tags: , , , , , , , , ,
Speichern:
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Klimawandel: Der Golfstrom wird wärmer

Intelligente Zähler rechnen sich: Ökostromanbieter schafft doppelten Umweltnutzen

Gezieltes Weiden von Nutztieren könnte die Wüsten wieder zum Leben erwecken

DLG-Wintertagung 2012: Verantwortung von Europa für die Welternährung?

Windkraft-Energiegenossenschaften versprechen sauberen Strom und hohe Renditen

Berliner Energieagentur begrüßt neues Förderprogramm der Bundesregierung für kleine Blockheizkraftwerke (BHKW)

Vier neue Photovoltaikanlagen der Berliner Energieagentur auf öffentlichen Dächern in Berlin

China-Experten Jörg Rudolph glaubt nicht an Nachhaltigkeit im Reich der Mitte

Nachhaltiger Kulturgenuss Kultur- und Städtereisen aus dem forum anders reisen

Klimaschutz-Weltmeister 2012 im Klassenzimmer gesucht
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten