Veröffentlicht am 30. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,076 x gelesen
Die Stadt Dormagen im Städtedreieck Düsseldorf – Köln – Mönchengladbach und die Gemeinde Uedem in Nordrhein-Westfalen hatten grünes Licht für die energieeffiziente Modernisierung ihrer Beleuchtung gegeben und wurden nun von der Berliner Energieagentur im Auftrag der Europäischen Kommission zu GreenLight-Partnern ernannt. Damit werden sie für ihre innovativen und klimafreundlichen Stadtbeleuchtungskonzepte geehrt, die zusammen im Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom sparen.
Die Stadt Dormagen hat in nur 13 Monaten ihre öffentliche Straßenbeleuchtung modernisiert. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting wurde die Stadtbeleuchtung auf einen neuen Stand gebracht. Etwa 5.000 veraltete Quecksilberdampfhochdrucklampen wurden durch Natriumdampfhochdrucklampen ersetzt. Zusammen mit modernen Vorschaltgeräten bleiben der Stadt damit jährlich über 1.3 Millionen Kilowattstunden Strom erspart, was die Energiekosten für Beleuchtung um etwa 140.000 Euro reduziert und das Klima um 818 Tonnen CO2-Emissionen entlastet.
Im Kampf gegen den Klimawandel müssen die CO2-Emissionen dramatisch gesenkt werden – von gegenwärtig sieben Tonnen pro Person und Jahr auf zukünftig eine Tonne. Heute startet ein weltweit einzigartiger Test, bei dem ab Jahresbeginn 2011 ein Paar mit zwei Kindern versucht, das Ziel von einer Tonne zu erreichen, ohne dabei ihren gewohnten Lebensstil zu verändern. Das „One Tonne Life“-Projekt ist eine Zusammenarbeit von drei schwedischen Firmen: A-hus, einem Hersteller von Energiesparhäusern, dem Energieversorgungsunternehmen Vattenfall und dem Automobilhersteller Volvo Car Corporation.
Stellen sie sich vor, sie leben in einem klimafreundlichen Haus mit Solarzellen auf dem Dach, durch die sowohl die Energie für die Heizung und alle elektrischen Geräte im Haus gewonnen wird als auch die, die zum Antrieb ihres Automobils notwendig ist. Für eine Familie in Schweden, die im Zentrum des „One Tonne Life“-Projekts steht, wird das schon bald Realität sein.
Veröffentlicht am 29. September 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 1,016 x gelesen
Erst im Juli wurde die Vergütung für Solarstrom um bis zu 13 Prozent gesenkt und schon steht die nächste Kürzung an: Zum 1. Oktober 2010 sinkt der Vergütungssatz für Photovoltaikstrom um weitere drei Prozent, so wie es die neue Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorsieht. Eine geringere Vergütung ist vor allem deshalb gerechtfertigt, da auch die Anschaffungspreise immer weiter sinken während Effizienz und Energieausbeute aufgrund der technischen Weiterentwicklung zunehmen. So waren Photovoltaikanlagen in 2009 durchschnittlich 20% günstiger als im Vorjahr. Ähnliches dürfte für 2010 der Fall sein und damit die Preise für Solaranlagen aufgrund des Wettbewerbsdrucks auch weiter sinken, folgen die nächsten Kürzungen dann auch schon in 2011 und 2012.
Veröffentlicht am 28. September 2010, Kategorie(n):Solarenergie, 2,590 x gelesen
Die Schweizer haben ohnehin Einiges auf das sie mit Recht stolz sein können, seien es Uhren, die hinsichtlich Präzision und Qualität weltweit Maßstäbe setzen, die wohl reinste Form der Demokratie in Europa oder die Tatsache, dass die Schweiz eines der wohlhabendsten Länder der Welt ist. Seit Montag können sie auf eine weitere Leistung stolz sein, denn an diesem Tag startete das größte Solarboot mit dem Namen “TĂ»ranor PlanetSolar” in Monaco zu einer Weltumrundung. Und das Besondere: Die sechsköpfige Crew will allein mit Hilfe von sauberer Solarenergie den Globus umrunden!
Veröffentlicht am 25. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,377 x gelesen
Vom 20. bis 22. Oktober 2010 findet in Stockholm die erste “European Green Capital Conference” statt, in deren Rahmen auch der “European Green Capital Award” für 2012 und 2013 verliehen wird. Stockholm trägt den Titel “European Green Capital 2010″ und ist in diesem Jahr also die Umwelthauptstadt von Europa. Für das Jahr 2011 wurde der Titel von der Europäischen Kommission bereits an die norddeutsche Metropole Hamburg vergeben. Laut Aussage auf der offiziellen Internettseite ist dies für die Hansestadt “Ansporn und Chance zugleich, im Umweltjahr 2011 und darüber hinaus Impulse für mehr städtischen Umweltschutz zu setzen.”
Veröffentlicht am 24. September 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,652 x gelesen
Was den ein oder anderen Menschen stört, das freut die Betreiber von Winkraftanlagen: In Großbritannien weht von allen Ländern Europas am meisten Wind, weshalb es wohl auch kein Wunder ist, dass Vattenfall gerade hier vor der Südostküste Großbritanniens gestern den weltweit größten Offshore-Windpark eingeweiht hat. Der Windpark “Thanet” besteht aus 100 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt. IInsgesamt fast eine Milliarde Euro hat der schwedische Energieriese in den Aufbau investiert.
Veröffentlicht am 23. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 882 x gelesen
In einer perfekten Welt wäre der Abbau der natürlichen Rohstoffe wie etwa Metalle oder Erdöl überflüssig, da alles in einem zu 100% geschlossenen Recyclingkreislauf wiederverwertet werden würde. Von solch einer Utopie ist die Menschheit allerdings noch so weit entfernt wie von der Kolonisation des Mars und auch im deutschen Mülltrennungsland landen immer noch viel zuviele wertvolle Ressourcen in der Müllverbrennung. Dabei wird der recycelbare und nicht recycelbare Müll laut dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) vor allem deshalb in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, um deren Auslastung zu gewährleisten. Paradoxerweise hat dies in den letzten Jahren nicht nur zu einer sinkenden Recyclingquote geführt, sondern sogar dazu, dass Müll aus dem Ausland importiert wird!
Veröffentlicht am 22. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,408 x gelesen
Am 19. September 2010 wurden die Arbeiten zum Versiegeln des Bohrlochs MC252 im Golf von Mexiko laut BP abgeschlossen, indem das Förderrohr sowie der Raum zwischen Förderrohr und Bohrlochwand mit Zement verfüllt worden sind. Da die Deepwater Horizon Ölbohrplattform am 22. April diesen Jahres nach einer Explosion unterging und im Golf von Mexiko versank, hat es demzufolge fast genau fünf Monate (!) gedauert, bis das Leck an am Bohrloch komplett geschlossen wurde. Die in der Zwischenzeit ausgetretene Menge an Erdöl wurde auf 500.000 bis 1 Million Tonnen geschätzt und zählt damit zu einer der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art in der Geschichte der Menschheit.
Auch wenn inzwischen wieder andere Themen wie etwa Bonuszahlungen an die Manager der HRE oder Sarazzin und Co. die Medien beherrschen, sollte die Tragödie im Golf von Mexiko nicht so schnell vergessen werden. So wie Tony Hayward, BP Chief Executive Officer treffend bemerkte, ist die Arbeit längst nicht getan: “BP wird ihr Engagement zur Wiedergutmachung der im und am Golf von Mexiko verursachten Schäden und der Auswirkungen auf die Lebensumstände der betroffenen Anwohner unverändert fortsetzen.” Darüber hinaus sollten weder Ölkonzerne noch Regierungen diese menschgemachte Umweltkatastrophe einfach so vergessen oder als einmaligen Unglücksfall abtun. Raus aus der Tiefsee und keine Ölbohrungen im sensiblen Ökosystem der Arktis kann die einzige Schlußfolgerung aus dieser Tragödie sein.
Veröffentlicht am 20. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,713 x gelesen
Wer es in diesem Jahr nicht zur Clean Tech World geschafft hat, der hat definitiv etwas verpasst. Denn auf der ersten internationalen Ausstellung und Konferenz rund um das Thema Umwelttechnologien wurde einem eines sofort klar: Trotz des ernsten themas bleibt der Spaß nicht auf der Strecke und so konnte man nicht nur viele Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bewundern, sondern auch einige selbst fahren oder zumindest mitfahren. Dabei reichte das Angebot vom Elektro-Sportwagen Tesla Roadster über Elektroautos mit weniger Kraft, Elektro-Motorroller, Pedelecs und Elektro-Roller bis zu so innovativen Fahrgelegenheiten wie dem Segway oder dem Trikke.
Veröffentlicht am 20. September 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 921 x gelesen
Einen Tag vor der Eröffnung der internationalen Umwelttechnologie-Messe Clean Tech World wurde am Abend des 16. September in Berlin die Clean Tech Media Awards 2010 verliehen. Im Rahmen einer festlichen Gala im historisch-exklusiven Ambiente des ehemaligen Flughafens Tempelhof wurden fünf innovative und nachhaltige Umwelt-Projekte bzw. Unternehmen sowie ein Sonderpreisträger für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet.
Eine hochkarätige Jury, welche sich aus Vertretern von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien zusammensetzte, hatte zuvor bereits die schwere Aufgabe, aus den 60 Bewerbungen die 15 Titelaspiranten auszuwählen. Am Ende des Abends wurden dann fünf dieser 15 Umwelt-Pioniere mit dem begehrten Clean Tech Media Award 2010 geehrt. Mit dabei waren mehr als 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien.