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Elektroschrott in Afrika: Die Kehrseite von Handy, Laptop und TV

Veröffentlicht am 13. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Für viele Menschen muss es immer das neuste Handy bzw. inzwischen Smartphone sein, in der Wohnung muss mindestens ein LCD- oder LED-Fernseher hängen und auch die Lebensdauer anderer elektronischer Produkte nimmt immer weiter ab. Dabei liegt es häufig nicht daran, dass die Geräte nicht mehr funktionieren, sondern schlicht an der Tatsache, dass die veralteten Modelle einfach keine geeigneten Statussymbole mehr sind. Darüber hinaus wird man auch tagtäglich in allen Medien mit der Botschaft bombardiert, dass man das neuste Handy braucht und kaufen sollte oder der neue LCD-TV ein echtes Schnäppchen ist. Während sich Hersteller und Elektronikhändler so eine goldene Nase verdienen und dieser Trend von Börse und Medien nicht kritisch hinterfragt wird, sondern die gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen von Herstellern wie Nokia, Apple & Co. gefeiert werden, hat dieser hemmungslose Konsum natürlich auch eine Kehrseite. Und zwar den giftigen Elektroschrott, der in Afrika die Gesundheit von Menschen und die Umwelt vergiftet.

Denn leider ist es heute für die Elektronikhersteller immer noch billiger, die benötigten Rohstoffe wie z.B. Kupfer in Minen abbauen zu lassen, als die Ressourcen aus den alten Geräten zu recyceln und in den neuen Geräten wieder zu verwerten. Da die Umweltschutzbedingungen in Entwicklungsländer wie Ghana nicht so hoch oder kaum vorhanden sind, nutzen die Industrienationen sie als Müllhalden für giftige oder schwer entsorgbare Materialien wie eben Computer oder Handys. Die „Entsorgung“ erzeugt in diesen Ländern dadurch deutlich weniger Kosten, weshalb tonnenweise Elektroschrott aus Europa, den USA und Japan in Afrika landet.

Diese riesigen und ungesicherten Müllhalden voll giftigem Müll aus den reichen Ländern verseuchen aber nicht nur die Umwelt, sie sind auch das Territorium der ärmsten Menschen dieser Länder. Männer, Frauen und Kinder, die auf ihnen nach verwertbaren Gegenständen suchen und die Elektrogeräte verbrennen um an die Kabel und Metallteile darin zu gelangen. Dabei atmen sie den gesundheitsschädlichen Rauch ein und kommen unaufhörlich mit hochgiftigem Blei, Quecksilber oder Flammschutzmitteln in Berührung. Die verbrannten und nicht verwertbaren Reste landen einfach auf der Erde oder im Fluss, wo sie dann zu allem Überfluss auch noch das Grund- bzw. Trinkwasser vieler Dörfer verseuchen.

Dabei gibt es eigentlich ein weltweites Exportverbot für Elektroschrott, das von dubiosen Geschäftemachern aber einfach umgangen wird, indem der Schrott als Second-Hand-Ware gekennzeichnet wird. Greenpeace fordert deshalb bereits seit langem den Aufbau eines globalen Rücknahmesystems von den Herstellern von Unterhaltungselektronik. Nur so könnte die Entsorgung auf Kosten der Ärmsten und der Umwelt ein Ende finden. Allerdings würden die Kosten der umweltgerechten Wiederverwertung dann vielleicht auch die Schnäppchenpreise von Elektronikgeräten beenden. Vielleicht wird es aber auch ohnehin wieder Zeit, Produkte wieder länger als bis zur nächsten modellgeneration zu nutzen.

Passend zum Thema:
Artikel „Ungerechte Welt: Wie 7 Prozent der Menschen mit ihrem Konsum Umwelt und Klima zerstören„, 11. August 2010
Artikel „Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen„, 1. Juli 2010

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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