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Monatsarchiv für September 2010

 

Altus AG und Stadtwerke Karlsruhe untersuchen die Praxistauglichkeit von Kleinwindanlagen

Veröffentlicht am 16. September 2010,  Kategorie(n): Windkraft,  1,372 x gelesen

Milliarden Euro werden in den Aufbau von Offshore Windparks wie alpha ventus investiert und auch auf dem Land werden die Windkraftanlagen nicht nur immer leistungsfähiger sondern vor allem auch immer größer. Das Problem bei den gigantischen Windrädern ist aber, dass sie einerseits eine Menge Platz benötigen und andererseits nicht jeder von ihrem Anblick begeistert ist. Manch ein Kritiker behauptet gar, dass der massive Ausbau der Windkraft zur Verspargelung und Verschandelung der Landschaft führen würde. Und auch wenn die Wohnnähe zu einer Windfarm mit Sicherheit allemal beliebter ist als die Nähe zu einem Kohlekraftwerk oder gar einem Atomkraftwerk, lassen sich die Kritikpunkte dennoch nicht ganz entkräften.

Dabei könnte, ähnlich wie bei den Photovoltaikanlagen auch bei der Winkraft das Potential von privaten und öffentlichen Gebäuden genutzt werden. Dafür in Frage kommen würden sogenannte “Kleinwindkraftanlagen“, die laut Definition des Bundesverbandes WindEnergie Windkraftanlagen in der Größenklasse bis zu 100 kW installierter Leistung beschreiben. In Urlaubsregionen oder an abgelegenen Forschungsstationen versorgen die Menschen bereits mit sauberem Strom und auch hierzulande installieren immer mehr Privatleute und Landwirte Kleinwindanlagen auf ihren Höfen, Dächern, Wochenendhäusern und Booten. Für den “Hausgebrauch” kommen Anlagen von bis zu 30 Kilowatt in Betracht. Wegen der von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Genehmigungspraxis und der niedrigen Einspeisevergütung sind sie in Deutschland allerdings bisher noch deutlich weniger verbreitet als zum Beispiel in England.

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Clean Tech World vom 17. – 19. September 2010 in Berlin

Veröffentlicht am 15. September 2010,  Kategorie(n): Termine,  1,290 x gelesen

Die Vorbereitungen der CLEAN TECH WORLD am Flughafen Tempelhof in Berlin laufen auf Hochtouren. Die Publikumstage bieten den Besuchern ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Der aufwendige Weltrekordversuch der Berliner Stadtreinigung bietet dabei nur einen der Höhepunkte.

Clean Tech World

Vom 17. bis 19. September 2010 treffen erstmalig alle relevanten Clean Tech-Branchen in einer Veranstaltung zusammen. Mit Ausstellung und Expertenrunden, Think Tanks, Konferenzen und Gala zeigt die CLEAN TECH WORLD die enorm gewachsene Bedeutung von Clean Tech. Neben dem Fachbesuchertag am 17. September können sich jetzt auch die Besucher der Publikumstage am 18. und 19. September auf ein spannendes Programm freuen.

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Mülltrenner, Müsliesser & Klimaschützer - Wir Deutschen und unsere Umwelt

Veröffentlicht am 15. September 2010,  Kategorie(n): Bücher,  1,130 x gelesen

Die Temperatur lag in Deutschland im August 2010 bei laut dem Deutschen Wetterdienst bei durchschnittlich nur 16,7 Grad Celsius, weshalb sich so manch einer schon das Gefühl hatte, dass es längst Herbst wäre. Wo war also die vielzitierte Erderwärmung? Oder ist die ganze Geschichte mit dem Klimawandel eben doch nichts anderes als eine große Klimalüge? Können denn die läppischen 30 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid, die wir jedes Jahr allein durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre pusten überhaupt eine Auswirkung auf das Klima haben? Schließlich sind es doch nur 30.000.000.000 Milliarden Tonnen oder umgerechnet 30.000.000.000.000 Milliarden Kilogramm CO2 - pro Jahr versteht sich.

Buch: Mülltrenner, Müsliesser und Klimaschützer - Wir Deutschen und unsere UmweltDie Deutschen sind da weniger skeptisch, schließlich liegt uns die Umwelt sehr am Herzen. Nicht umsonst trennen wir seit Jahren brav den Müll, essen immer öfter Bio, fördern Windkraft- und Solaranlagen und schützen das Klima. Dabei hatte der ehemalige Präsident der größten Supermacht, George W. Bush, schon zu Beginn seiner Amtszeit ganz genau klar gemacht, dass es keine vom Menschen gemachte Klimaveränderung und Erderwärmung gibt. Am Ende seiner Regierungszeit waren wir dann auch tatsächlich in der Nähe einer Eiszeit angelangt.

Und selbst wenn das gesamte Grönlandeis abtaut und der Meeresspiegel um unbedeutende sechs bis sieben Meter ansteigt, dann hat das doch auch nicht nur Nachteile: Die Berliner haben es dann nicht mehr so weit bis zu Ostsee, die Fussballkonkurrenz aus Holland könnte allenfalls noch Wasserball spielen, Oliven könnte man in Zukunft aus Großbritannien importieren und der männliche Teil der Bevölkerung käme endlich das ganze Jahr in den Genuß des Anblicks von leichtbekleideten Mädels im Minirock oder Bikini.

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Heizen mit Eis: Erfinder des SolarEis-Speichers mit Innovationspreis geehrt

Veröffentlicht am 14. September 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  5,006 x gelesen

Bereits im April wurde auf Klima-Wandel.com berichtet, wie ein altbewährtes Prinzip mittels Hightech-Technologie sein Revival erleben könnte: Günstiges und umweltfreundliches Heizen mit Eis, genauer gesagt mit dem SolarEis-System. Der SolarEis-Speicher der Firma isocal ist ein unterirdischer Wassertank, der Energie aus Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme speichert und über eine Wärmepumpe abgibt. Dabei nutzt er den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme, der beim Gefrieren von Wasser auftritt: Bei diesem Prozess wird ebensoviel Energie frei wie sie auch dann entsteht, wenn man 80 Grad heißem Wasser die Wärme bis auf Null Grad entzieht. Dem Erfinder des SolarEis-Speichers und Geschäftsführer von isocal, Alexander von Rohr, gelang es, die beim Gefrieren normalerweise erzeugte Sprengkraft des Eises zu bändigen und so die Kristallisationswärme für die Gebäudetechnik nutzbar zu machen. Damit entwickelte er ein umweltfreundliches und besonders günstiges Heiz- und Kühlsystem für Gebäude, das bereits auf dem Markt erhältlich ist.

isocal SolarEis-Speicher
Foto: isocal HeizKühlsysteme GmbH

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Augsburg A³: Das offizielle Umweltkompetenzzentrum Bayerns präsentiert sich auf der IFAT

Veröffentlicht am 14. September 2010,  Kategorie(n): Termine,  992 x gelesen

Auf der IFAT ENTSORGA 2010 werden aktuell vom 13. bis 17. September 2010 wieder Innovationen, Neuheiten und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft vorgestellt. Unter den mehr als 2.700 Ausstellern aus 45 Ländern die Technologien und Lösungen in diesen Bereichen präsentieren, ist auch das offizielle Umweltkompetenzzentrum Bayerns als einer der führenden Standorte für die Entwicklung von Umwelttechnologien in Deutschland und Europa vertreten. Die regionale Wirtschaftsförderung ist unter der Dachmarke A³ auf dem Gemeinschaftsstand des Branchennetzwerks KUMAS und Bayern Innovativ in Halle B2, Stand 129/228 der Neuen Messe München zu finden.

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Elektroschrott in Afrika: Die Kehrseite von Handy, Laptop und TV

Veröffentlicht am 13. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,954 x gelesen

Für viele Menschen muss es immer das neuste Handy bzw. inzwischen Smartphone sein, in der Wohnung muss mindestens ein LCD- oder LED-Fernseher hängen und auch die Lebensdauer anderer elektronischer Produkte nimmt immer weiter ab. Dabei liegt es häufig nicht daran, dass die Geräte nicht mehr funktionieren, sondern schlicht an der Tatsache, dass die veralteten Modelle einfach keine geeigneten Statussymbole mehr sind. Darüber hinaus wird man auch tagtäglich in allen Medien mit der Botschaft bombardiert, dass man das neuste Handy braucht und kaufen sollte oder der neue LCD-TV ein echtes Schnäppchen ist. Während sich Hersteller und Elektronikhändler so eine goldene Nase verdienen und dieser Trend von Börse und Medien nicht kritisch hinterfragt wird, sondern die gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen von Herstellern wie Nokia, Apple & Co. gefeiert werden, hat dieser hemmungslose Konsum natürlich auch eine Kehrseite. Und zwar den giftigen Elektroschrott, der in Afrika die Gesundheit von Menschen und die Umwelt vergiftet.

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Großdemo: Gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten und Politik für Energieriesen

Veröffentlicht am 10. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,078 x gelesen

Während sich die Politikerinnen und Politiker der Regierungskoalisation gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich entgegen jedem gesunden Menschenverstand zu der “gelungenen” Einigung mit den vier großen Energiekonzernen beglückwünschen, sieht die Meinung in der Bevölkerung dazu gänzlich anders aus. Denn während das Geschenk der längeren Laufzeiten an die AKW-Betreiber den Bürgerinnen und Bürgern als notwendig und sinnvoll für den Übergang zur Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien verkauft werden soll, wurde die Politik dahinter längst durchschaut. Immer mehr Fakten kamen ans Licht, die alle der Absicherung der Milliardengewinne der Konzerne gelten und nicht etwa dem Schutz der Bevölkerung oder gar der Umstellung hin zu einer sauberen Stromerzeugung. Bestes Beispiel dafür sind die Obergrenzen, die am Ende bei nicht einmal der Hälfte der geforderten Summe zur besseren Sicherung von Atomkraftwerken gegen Terroristen liegt.

Großdemo gegen die Verlängerung der AKW Laufzeiten

Gegen eine Politik, die einzig der maximalen Gewinnabschöpfung durch vier Energiekonzerne dient, ruft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit anderen Organisationen und Initiativen zu Großdemonstration auf. Sie kritisierren aufs schärfste, dass es in Deutschland noch nie eine Bundesregierung gegeben habe, die sich so den Interessen einer bestimmten Branche der Wirtschaft unterworfen hat. Die Entscheidung, Atommeiler im Durchschnitt zwölf Jahre länger betreiben zu lassen als bisher vorgesehen, stärke das Oligopol der vier großen Energieunternehmen, die 80 Prozent des Strommarktes beherrschten. Zudem gefährdert sie die Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien und ist keinesfalls günstiger (Tipp: Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom).

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Von Westeuropa lernen: Auf die Räder fertig los!

Veröffentlicht am 7. September 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,192 x gelesen

Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.

Rauf aufs Rad
Foto: Garry Knight

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Wirklich nachhaltig: PV CYCLE macht Photovoltaikanlagen noch umweltfreundlicher

Veröffentlicht am 3. September 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  2,308 x gelesen

Solarzellen und -module stehen für saubere Energie aus erneuerbaren Quellen und Photovoltaikanlagen können aus dem täglichen Sonnenlicht mehr als 25 Jahre lang Ökostrom erzeugen. Nachdem Anfang der 1990er Jahre erstmals Photovoltaikanlagen im nennenswerten Stil installiert wurden, liegt die erste große Ausmusterungswelle zwar noch ein paar Jahre in der Zukunft, dennoch ist es sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken über eine nachhaltige Wiederverwertung zu machen. Und da die Entsorgung von Tonnen von Solartechnik im Müll nicht im Sinne unserer Umwelt und der Erfinder ist, haben sich im Juli 2007 einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation namens PV CYCLE zusammen geschlossen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. Mittlerweile zählt PV CYCLE stolze 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.

Aufbau von Photovoltaik-Modulen
Foto: Oregon Department of Transportation (flickr)

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Augen auf beim Blumenkauf: Das Klima schonen und Menschen helfen

Veröffentlicht am 2. September 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,125 x gelesen

“Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.” war schon die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe und auch in der heutigen Zeit hat sie nichts von ihrer Bedeutung verloren. Noch immer sind es Blumen aller Art, die eine Frau lächeln lassen und Wohnung oder Haus mit dem gewissen Etwas verschönern. Insbesondere Schnittblumen sind dabei in Deutschland so beliebt wie sonst nirgends in Europa, mehr als drei Milliarden Euro werden dafür hierzulande im Jahr ausgegeben. Allerdings ist Blume nicht gleich Blume, auch wenn sie vielleicht äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Denn der Großteil der hier verkauften Blumen stammt heute aus Holland, Südamerika oder Afrika.

Blumenstrauss

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