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EUMONIS: Stromfabrik der Zukunft soll Erneuerbare Energien konkurrenzfähig machen

Veröffentlicht am 1. November 2010,  Kategorie(n): Solarenergie, Windkraft

Obwohl in der breiten Öffentlichkeit fast immer nur über die Kosten der Erneuerbaren Energien für den Steuerzahler gesprochen wird, ist der am höchsten subventionierte Strom laut einer aktuellen Greenpeace Studie der „billige Atomstrom“. Denn dieser wird nur über direkte Finanzhilfen des Bundes, Forschungsförderung, Kosten für die Atommüllendlager Asse II und Morsleben sowie Zahlungen für die Stilllegung der ostdeutschen Atommeiler rechnerisch günstig gehalten. Zu jeder Kilowattstunde aus einem AKW müssen daher zusätzliche 4,3 Cent aus Steuergeldern gerechnet werden. Diese müssten die Atomenergie zusätzlich zum Unfallrisiko, potentiellen Gesundheitsschäden durch radioaktive Strahlung oder dem unlösbaren Problem des Atommülls eigentlich zur letzten Wahl machen – denn über die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien wird die Kilowattstunde Ökostrom aktuell nur mit zwei Cent gefördert.

Der Windpark Farr liegt rund 20 km südlich von Inverness, Schottland. Seit 2006 erzeugen 40 Windturbinen des Typs SWT-2.3-82 rund 92 Megawatt sauberen Strom.
Foto: Siemens-Pressebild

Dennoch haftet den Erneuerbaren Energien der Makel an, dass sie ohne Förderung völlig unrentabel wären und in der Tat gilt es noch einige Probleme, wie etwa die Frage der Grundlastabdeckung zu lösen, bevor ein kompletter Umstieg auf Regenerative Energien auch nur theoretisch möglich wäre. Das Anfang September gestartete Forschungsprojekt „EUMONIS -Software und Systemplattform für Energie- und Umweltmonitoring-Systeme“ hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit von Anlagen zur regenerativen Stromproduktion zu optimieren. Da eine einzige Form der Energieerzeugung das Energieproblem nicht lösen kann, werden dabei unter dem Begriff „Stromfabrik der Zukunft“ erstmals die drei Bereiche der Windkraft, Solarenergie und Bioenergie integrativ betrachtet.

Das Projekt wird sich in den kommenden vier Jahren der Frage widmen, wie die Verfügbarkeit und Effizienz der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien verbessert werden kann. Dabei besteht die Herausforderung des Projekts darin, die Prozesse in der Betreuung von bestehenden Energieerzeugungsanlagen zu optimieren. Diese Prozesse sind so komplex und von einer solchen Vielzahl Beteiligter abhängig, dass zum Beispiel in einem Störfall aufwändige persönliche Absprachen zu Abstimmungsschwierigkeiten und starken Zeitverzögerungen führen. Dies bedeutet unnötig lange Stillstände von Anlagen und damit einen unvorhersehbaren Verlust für den Betreiber.

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen 01IS10033C) geförderten Projekts EUMONIS ist es daher, eine hersteller- und systemübergreifende Plattform zu entwickeln, die eine zentrale Überwachung sämtlicher Komponenten in den Anlagen ermöglicht und den Einsatz aller Beteiligten im Fall von Wartung und Störungsfällen strukturiert, koordiniert und optimiert. Mithilfe der Plattform können die an der Wartung und Instandsetzung beteiligten Unternehmen ihre Ressourcen optimal einsetzen und so die Effizienz der Anlagen verbessern. Durch eine frühzeitige Identifikation von Betriebsstörungen und Wartungsbedarfen sowie einer optimierten Beschaffung von Ersatzteilen und Personalressourcen können die Lebenszykluskosten regenerativer Energienlagen deutlich reduziert werden.

„Die regenerativen Energien wurden in den vergangenen Jahren intensiv erforscht, gefördert und vermehrt eingesetzt. Mit diesem schnellen Wachstum hat die Vernetzung und Koordination der beteiligten Unternehmen nicht Schritt halten können“, erklärt Joachim Bamberger, Projektleiter von EUMONIS und Mitarbeiter der Firma Siemens. „EUMONIS wird das nun ändern.“ Dr. Gerhard Gudergan vom FIR an der RWTH Aachen fügt hinzu: „Dazu haben wir ein repräsentatives, schlagkräftiges Konsortium aus den Branchen Wind-, Solar- und Bioenergie zusammengestellt, das hoch motiviert ist, eine Lösung für diese Problematik zu erarbeiten. Unterstützt werden wir dabei auch von IT-Experten.“

Das Projektkonsortium setzt sich zusammen aus Partnern der Windenergiebranche (Nordex, psm Nature Power Service & Management, SKF), der Solarenergiebranche (SCHOTT Solar, Siemens), der Bioenergiebranche (bse engineering Leipzig), der Automatisierungstechnik (Siemens), Softwareentwicklern (PSIPENTA Software Systems, Provedo Software), Forschungsinstitutionen (FIR an der RWTH Aachen, Universität Leipzig) und Multiplikatoren (DIN, Unternehmerverband Sachsen). Sie alle wirken nicht nur an der Entwicklung einer geeigneten IT-Plattform mit, sondern entwickeln auf diese Weise Geschäftsmodelle für die zukünftige Interaktion von Produzenten erneuerbarer Energien.

„Mit diesem starken Konsortium sind wir in der Lage, die koordinierte Verfügbarkeitssicherung von regenerativen Energieerzeugungsfabriken in den Betrachtungsfokus zu stellen und über die EUMONIS-Plattform abzuwickeln“, freut sich Professor Klaus-Peter Fähnrich von der Universität Leipzig. Allererste Ergebnisse und Überlegungen zum Projekt wurden bereits auf der Husum Wind Energy durch die SKF Maintenance GmbH vorgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf den Internetseiten der jeweiligen Projektpartnern zu finden, sowie in Kürze auch auf der Projektwebsite www.eumonis.org.

 
 
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Kategorie(n): Solarenergie, Windkraft
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