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Kuyasa: Ein besseres Leben im Township dank Energieeffizienz und Solaranlagen

Veröffentlicht am 18. November 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Damit der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß in den Industriestaaten nicht radikal reduziert werden muss und um zu verhindern, dass die Entwicklungsländer den gleichen umwelt- und klimaschädlichen Weg einschlagen wie vor ihnen die Länder der ersten Welt, wurden im Rahmen des Kyoto-Protokolls einige Maßnahmen beschlossen. Eine wird als Clean Development Mechanism (CDM) bezeichnet, was bedeutet, dass die Entwicklungsländer mit grüner Technologie und Finanzmitteln unterstützen werden sollen und im Gegenzug die eingesparten Treibhausgasemissionen an die Industriestaaten abgeben. Im Oktober diesen Jahres wurde nun in Südafrika das Kuyasa CDM-Projekt abgeschlossen, das erste unter dem Gold Standard umgesetzte CDM-Projekt der Welt. Der Gold Standard wurde von Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen und ist eine Art Gütesiegel für Projekte, die ökologisch und sozial besonders sinnvoll sind.

Kuyasa CDM-Projekt: Häuser im Township wurden mit isolierten decken und Solaranlagen ausgestattet
Foto: Kuyasa CDM

Während Südafrika der Welt vor allem noch als Ausrichter der letzten Fußball-WM mit riesigen Festen und modernsten Stadien im Gedächtnis ist, haben sich die Probleme des Landes kaum verbessert: Ein großer Teil der farbigen Bevölkerung lebt auch nach dem Ende der Apartheit noch in den sogenannten Townships rund um Großstädte wie Johannesburg oder Kapstadt. Der Bewohner dieser Townships sind in der Mehrheit sehr arm, die Arbeitslosigkeit ist dort besonders hoch, ebenso wie die Kriminalitätsrate und der Alkohol- und Drogenkonsum. Die Unterkünfte reichen von aus Resten zusammen gezimmerten Bretterbuden oder Wellblechhütten bis zu ganz normalen Häusern. In den letzten Jahren hat sich die Lage zwar in vielen Townships verbessert, dennoch verfügen viele Häuser weder über einen Anschluß an das öffentliche Stromnetz noch über warmes Wasser. Um das Leben der Menschen im Township Kuyasa bei Kapstadt möglichst umwelt- und klimafreundlich zu verbessern, wurde im August 2008 mit der Umsetzung des Kuyasa CDM-Projekts begonnen.

Mit Mitteln aus dem Ministerium für Umwelt und Tourismus wurde damals mit der energetischen Sanierung von rund 2.300 Häusern der einfachsten Bauart in Kuyasa begonnen. Die Sanierung umfasste die Nachrüstung von thermischen Solaranlage, das Isolieren der Decken und die Umstellung auf eine energieeffiziente Beleuchtung. Dank dieser Maßnahmen hat sich die Lebensqualität im Township stark verbessert, denn die Wohnräume sind nun im Winter warm, es gibt warmes Wasser und günstiges elektrisches Licht. Das Projekt hat zudem einen positiven Einfluss auf das sozio-ökonomische Wohlergehen der Gemeinschaft, denn fast alle Haushalte sind mit der Installation und Wartung sehr zufrieden, sparen einen beträchtlichen Teil der bisherigen Stromkosten ein und haben das umwelt- und gesundheitsschädliche Heizen mit Paraffin Heizgeräten eingestellt.

Außerdem hat das Projekt der Bevölkerung des Townships neue Qualifikationen und Arbeitsplätzen gebracht, die vor allem den jungen Männern neue Hoffnungen auf eine bessere Zukunft gegeben haben. Statt an den Straßenecken abzuhängen, können einige nach der Installation der Solaranlagen ihr Geld mit der Wartung und Reparatur der Anlagen verdienen.

Weitere Informationen mit mehr Fotos, 360 Grad Ansicht und Video sind auf www.kuyasacdm.co.za zu finden.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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