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Interview mit Karl Samonig über die energetische Sanierung von Wohnimmobilien durch die Samonig AG

Veröffentlicht am 1. Dezember 2010,  Kategorie(n): Interviews

Karl Samonig, Vorstand der SAMONIG AGWährend man gerade in der kalten Jahreszeit bei fahrenden Autos die Abgase aus dem Auspuff strömen sieht und damit sofort an den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltverschmutzung erinnert wird, kann man diesen Gedanken in der gemütlichen Wohnung oder im eigenen haus schnell vergessen. Dabei gehören Wohnimmobilien noch vor dem Verkehr zu den größten Energieverschwendern und Umweltverschmutzern. Neubauten werden daher immer häufiger als Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser oder gar Plusenergiehäuser gebaut und tragen so zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen bei. Allerdings muss für einen wirklichen Wandel vor allem auch bei den Bestandsimmobilien in Deutschland – darunter rund 17 Millionen Altbauten – die Energiebilanz deutlich verbessert werden.

Ein Unternehmen, dass sich diesem Ziel verschrieben hat und damit gleichzeitig eine attraktive Anlagemöglichkeit mit attraktivem Festzins beitet ist die Samonig AG aus Berlin. Das Geschäftskonzept ist der Kauf von Wohnimmobilien in Berlin mit anschließenden Investitionen in deren energetische Sanierung. Über die Immobilienanleihe EnergiePlus kann man sich daran beteiligen und für eine bessere Vorstellung des Unternehmens sowie der Idee dahinter hat Vorstand Karl Samonig im Interview die wichtigsten Fragen beantwort.

Frage: Herr Samonig, Ihre Firma begibt eine Anleihe, um in Wohngebäude zu investieren und diese energetisch zu sanieren. Was können wir uns darunter vorstellen?

Karl Samonig: Immobilien in Deutschland sind für ca. 46% des gesamten Energieverbrauches des Landes verantwortlich. Dies liegt daran, dass ca. 70 Prozent aller Wohngebäude vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 erbaut wurden und schlecht bis gar nicht gedämmt sind. Das sind etwa 2,34 Mrd. Quadratmeter Wohnfläche, was in etwa der Größe des Saarlandes entspricht. Ungefähr 87% der benötigten Energie von Wohnungen werden für Heizung und Warmwasser verbraucht. Um diesen enorm hohen Energieverbrauch realistisch zu mindern, bedarf es im Grunde nur ein paar einfacher Maßnahmen:

Eine gute Dämmung und moderne Heizungstechnik. Dämmen bedeutet, dass wir die Fassade, die Keller- und Dachdecke dämmen und energetisch optimale Fenster und Türen einsetzten. In Kombination mit einem modernen Heizsystem sparen wir damit ca. 70% der benötigten Energie für eine Wohnimmobilie ein.

Frage: Wollen Sie Ihr Geschäft auf bestehenden Gebäuden belassen oder planen Sie zukünftig auch selbst energieeffiziente Häuser zu bauen?

Karl Samonig: Wir sehen Bestandsimmobilien als unsere oberste Priorität. Die angestrebte Energiewende der Bundesregierung ist nur durch die energetische Sanierung des Gebäudebestandes zu erreichen. Natürlich befürworten wir den Bau von neuen, energieeffizienten Gebäuden. Allerdings sehen wir gerade hier in Berlin ein großes Potenzial, das Bestehende zu verbessern und somit etwas für unsere Stadt und die Lebensqualität zu tun. Hier liegt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit für die kommenden Jahre.

Frage: Worauf achten Sie bei der Auswahl der Materialien für eine energetische Modernisierung? Nach welchen Kriterien suchen Sie die Materialien aus?

Karl Samonig: Die brandschutztechnischen Anforderungen für mehrstöckige Gebäude sind für uns bindend und bestimmen die Wahl der möglichen Dämmstoffe. Wie mit allen Materialien und Technologien stehen uns nach oben hin alle Möglichkeiten offen, doch wir müssen auch realistisch sein: Wir wollen keine Luxuswohnungen schaffen. Wir wollen unseren Anlegern und Mietern ein realistisches Konzept bieten, das sich selbst trägt, niemanden unnötig verschuldet oder in eine finanzielle Misere bringt. Somit wählen wir die finanziell tragbaren und erfahrungsgemäß guten und langlebigen Materialien, die den aktuellen Anforderungen der Baubestimmungen entsprechen.

Frage: Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Geschäftskonzept zu entwickeln?

Karl Samonig: Anfang 2000 haben wir bereits privat Immobilien energetisch saniert. Im Gegensatz zu heute war es damals kein breites Gesprächsthema. Mein Schwiegervater ist Architekt und legt großen Wert auf „ordentliche“ Häuser. Im Zuge der Finanzkrise und den bestehenden Umwelt- und Energieproblemen habe ich nach neuen Geschäftsfeldern gesucht. Dabei habe ich mich an seine Worte erinnert. Bei meinen Recherchen wurde mir eines klar: Die unglaubliche Energieverschwendung bei Wohnimmobilien ist eine riesige Herausforderung. Und gleichzeitig lagen die Chancen der energetischen Sanierung klar auf der Hand. Das Geschäftskonzept hat sich dann logisch ergeben.

Frage: Es kam uns zu Ohren, dass unter anderem ein Kinderbuch zu Ihrer Geschäftsidee beigetragen hat. Wie heißt dieses Buch und was geschieht darin? In wie weit hat dieses Buch Einfluss auf Ihr Geschäftsmodell genommen?

Karl Samonig: Das stimmt. Ich bin Vater von vier Kindern. Das allabendliche gemeinsame Lesen gehört bei uns zum Gute-Nacht-Ritual. Sie meinen sicher das Buch „Mats und die Wundersteine“ von Marcus Pfister. Mats ist eine kleine Maus auf einer Insel. Eines Tages findet er einen goldenen Wunderstein. Die anderen Mäuse sind fasziniert von dem funkelnden Stein und beginnen nach weiteren Wundersteinen zu graben. Hier teilt sich das Buch und der Autor zeigt uns ein gutes und ein schlechtes Ende. Im schlechten Ende graben die Mäuse solange bis die Insel einstürzt und im Meer versinkt. Ihre Gier zerstört letztendlich sie selbst. Das sind die Folgen des Raubbaus. Beim guten Ende erkennen die Mäuse dass sie mit ihrer Insel mit Bedacht umgehen müssen. Sie halten die Natur in Balance und geben der Insel für jeden entnommenen Stein etwas zurück. So bewahren sie ihr Glück und Wohlstand.

Ein großartiges Buch! Nicht nur für Kinder.

Frage: Sie gehen neue Wege mit der Präsenz in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Wie sehen sie die dortigen Chancen für ein Unternehmen wie SAMONIG?

Karl Samonig: Ich bin fasziniert von den Möglichkeiten der sozialen Netzwerke. Die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen hat sich stark verändert. Für mich bedeuten sie direkte Demokratie und Nähe zu den Kunden. Unternehmen, die diese Medien richtig nutzen, haben ihr Ohr am Markt und werden meines Erachtens langfristig erfolgreich sein.

Frage: Auf Ihren sozialen Netzwerk-Kanälen geben Sie viele Hinweise zu Umwelt- und Artenschutz und verlinken zu Artikeln, die Themen wie Nachhaltigkeit und Erhaltung von Lebensräumen beinhalten. Wieso sind Ihnen diese Themen so wichtig?

Karl Samonig: Die Industrialisierung hat uns eine moderne aber komplexe Welt geschaffen. Dennoch gibt es viele Abhängigkeiten, die leider häufig und sträflich missachtet werden. Wir leben in und von der Natur. Das geht im Alltag vieler Menschen oft unter.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Mein Großvater hat nachhaltig gelebt und gewirtschaftet. Der Begriff Nachhaltigkeit war zu seiner Zeit noch nicht einmal relevant. Er war Waldbauer und er sah die Natur ganz selbstverständlich als eine Einheit an. Seine zentrale Botschaft lautete: „Nimmst Du einen Baum, gibst Du einen zurück.“ Genau wie im Kinderbuch „Mats und die Wundersteine“. Wir können nur Glück und Wohlstand erhalten, wenn wir Respekt vor unserer Umwelt haben und akzeptieren, dass wir letztendlich nur im Einklang mit ihr überleben können. Nur so können wir die vielen von uns geschaffenen Probleme effektiv beseitigen. Ich will meinen Beitrag leisten, um dieses Bewusstsein voran zu treiben. Das ist mir auch sehr wichtig für meine Kinder.

Frage: Inwieweit engagieren Sie sich in diesen Bereichen selbst?

Karl Samonig: Wir arbeiten viel in unserem Waldstück in Kärnten. Die Großeltern heizen mit dem Holz, das wir aufladen und mit dem Traktor nach Hause bringen. Jedes Jahr pflanzen wir neue Bäume, beseitigen Sturm- oder Schneeschäden. Manchmal müssen wir den Borkenkäfern nachsetzen. Wir forsten auf und nebenbei betreiben wir aktive „Waldpädagogik“ für unsere Kinder. Schließlich möchten wir diese Familientradition erhalten.

Geschäftlich versuchen wir unser Motto „Act Glocal“ durch verschiedene Projekte Kraft zu verleihen. Zu Anfang unserer Facebook Präsenz haben wir mit der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. kooperiert. Hierbei stellten wir unseren Usern drei Projekte zur Wahl und spendeten später in ihrem Namen an das gewählte Projekt. Auch zukünftig möchten wir unseren Followern verschiedene Gelegenheiten bieten, Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln mit Leichtigkeit und Spaß umsetzen zu können.

Frage: Was wünschen Sie sich neben dem geschäftlichen Erfolg für die Zukunft?

Karl Samonig: Dass wir Menschen unsere Umwelt achten und respektvoll behandeln.

Quelle: Das Original-Interview ist auf der Facebook Seite der Samonig AG zu finden, weitere Informationen zum Unternehmen selbst sowie zur Immobilienanleihe EnergiePlus auf www.samonig.ag.

 
 
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Kategorie(n): Interviews
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