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COP16 in Cancun: Energieeffizienz und Energiesparen gehören zur Lösung

Veröffentlicht am 3. Dezember 2010,  Kategorie(n): Allgemein, Gebäude

Genau ein Jahr ist die gescheiterte UN-Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen nun her, auf der die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen haben, dass sie nicht in der Lage sind, einen gemeinsamen Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu finden. Hat der Klimagipfel in Kopenhagen noch für eine enorme weltweite mediale Aufmerksamkeit gesorgt, scheinen die Menschen von den (nicht vorhandenen) Ergebnissen so enttäuscht, dass der aktuelle Klimagipfel COP16 in Cancún kaum seinen Weg in die Nachrichten findet.

Im Rahmen von COP16 verhandeln die Vertreter von 194 Staaten zwischen dem 29. November und dem 10. Dezember 2010 in Mexiko über die notwendige Senkung der globalen CO2-Emissionen. Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, von der zudem ein immer größerer Teil sich den Lebensstil der Menschen in den bisherigen Industrienationen leisten kann, werden die Probleme dabei von Jahr zu Jahr größer statt kleiner. Denn wenn hunderte Millionen Menschen in China, Indien, Südostasien und Südamerika zusätzlich mit dem Auto fahren und ihren Konsum sowie Energieverbrauch dem westlichen Standard anpassen, dann kann die Installation aller bisherigen Solaranlagen und Windräder die Katastrophe nicht verhindern.

Energieeffizienz und Energiesparen sind Schlüsselfaktoren zur Senkung des Energieverbrauchs und der Emissionen

Während die Erneuerbaren Energien ohne Zweiffel ein wichtiger Schlüsselfaktor auf dem Weg in eine nachhaltigere Welt sind, so gehören doch vor allem auch die Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparen zur Lösung. Da die Industrienationen für weit mehr als die Hälfte des weltweiten Energieverbrauchs und Emissionen verantwortlich sind, muss dort besonders viel mehr für die Reduzierung des Ausstoßes der Treibhausgase getan werden. Gleichzeitig müssen die Entwicklungsländer und Schwellenländer dabei unterstützt werden, dass sie trotz notwendigen Wirtschaftswachstums nicht die gleichen Fehler begehen wie die reichen Staaten Jahrzehnte vor ihnen.

Aus diesem Grund fordert auch Knauf Insulation, eines der weltweit führenden und anerkanntesten Unternehmen im Bereich Dämmsysteme, dass die Teilnehmer am UN-Klimagipfel COP16 endlich den „leeren Konsens“ beim Thema Energieeffizienz zu überwinden und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. „Wenn die Regierungen ihre Beteuerungen ernst meinen, die internationalen Klimagespräche wieder in Gang bringen zu wollen, müssen handfeste Entscheidungen zur Energieeffizienz getroffen werden“, sagte Tony Robson, CEO von Knauf Insulation und Präsident der EASE, der neu gegründeten „European Alliance to Save Energy“.

Steigerung der Energieeffizienz: Ressourcen sparen, Klima entlasten und bis zu 1 Million neue Arbeitsplätze in Europa

Durch eine Steigerung der Energieeffizienz ließen sich die Kohlendioxidemissionen in allen Lebensbereichen, beispielsweise den Haushalten, der Industrie und dem öffentlichen Sektor, deutlich reduzieren. Dies hätte auch positive ökonomische Auswirkungen, denn dadurch könnten gleichzeitig Kosten gespart und Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Potential an neuen Arbeitsplätzen schätzt Robson allein in Europa bis 2020 auf eine Million Arbeitsplätze, wenn das 20-Prozent-Ziel bei der Energieeffizienz erreicht würde. Dies gilt insbesondere für den Gebäudesektor, der weltweit für 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich ist und immer noch ein enormes Einsparpotenzial aufweist.

Alleine im Bereich Wohn- und Gewerbeimmobilien können laut Knauf Insulation die aktuellen Emissionen durch eine Reihe von bereits verfügbaren Energieeffizienzmaßnahmen um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Obwohl Politiker und Entscheidungsträger immer wieder die Bedeutung der Energieeffizienz hervorheben, wurden bislang nicht genügend effektive Maßnahmen ergriffen, um das volle Einsparpotenzial auszuschöpfen.

Gebäude mit einer Energiebilanz nahe null: Eine Herausforderung die sich ökologisch und wirtschaftlich lohnt

Im Vorfeld der Gespräche fordert Knauf Insulation die Minister und Delegationsvorsitzenden, die sich in Cancún versammeln, gemeinsam mit der Energieeffizienzbranche dazu auf, nach Möglichkeiten zu suchen, Wohlstand durch eine Kohlendioxidreduktion im Sinne einer nachhaltigen Lebensweise zu gestalten. Für Gebäude bedeutet dies, in den Bauverordnungen eine Energiebilanz nahe null vorzuschreiben und gleichzeitig Strategien umzusetzen, die durch Modernisierungen bis zum Jahr 2050 alle Bestandsgebäude auf dieses Niveau bringen. Das wäre zwar sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Ausbildung entsprechender Fachkräfte eine Herausforderung, würde aber der Wirtschaft neue Impulse geben, Arbeitsplätze schaffen und die Menschen vor den Auswirkungen höherer Energiepreise schützen.

Robson sagte auf der 16. UN-Klimakonferenz (COP16) in Cancún: „Ich wünsche mir, dass alle in Cancún versammelten Regierungen, sowohl der Industrie-, als auch der Schwellenländer, anerkennen, dass sich die CO2-Bilanz von Gebäuden nicht von alleine verbessert. Es sind einschneidende Maßnahmen erforderlich, denn der Markt hat bislang versagt. Energieeffizientes Bauen ist immer noch die Ausnahme, aber es muss die Norm werden – auch durch ein gesetzliches Verbot von ineffizienten Gebäuden.“

Umwandlung des Gebäudebestands in Niedrigenergiegebäude könnte in Europa pro Jahr 460 Millionen Tonnen CO2 und 270 Milliarden Euro sparen

Während vor allem auch in Deutschland immer wieder nur über die anfallenden Kosten gejammert wird, werden die möglichen Einsparungen gerne vergessen, obwohl es sich dabei um Milliarden von Euro handelt. Darüber hinaus würden flächendeckend energieeffizientere Gebäude die Deutschland auch unabhängiger von Energieimporten aus dem Ausland sowie von weltweit steigenden Preisen für Gas und Öl machen – und steigen werden sie in Zukunft garantiert!

Dazu Robson: „Der Preis, den wir bezahlen werden, ist so hoch, dass ich nicht verstehe, warum nicht mehr unternommen wird. Die von McKinsey ermittelte globale Kostenkurve für die Reduzierung von Treibhausgasen zeigt, welch eine herausragende Rolle die Energieeffizienz von Gebäuden, insbesondere durch Wärmedämmung, bei der Kosten- und Kohlendioxidreduktion spielt. Allein wenn man Europa betrachtet, ließen sich die Energiekosten um 270 Milliarden Euro und die CO2-Emissionen um 460 Millionen Tonnen jährlich reduzieren, wenn man den Gebäudebestand in Niedrigenergiegebäude umwandeln würde. Wenn wir dann noch weiter in Richtung Nullenergiehaus gehen, sind weitere Einsparungen möglich.“

 
 
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Kategorie(n): Allgemein, Gebäude
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