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Aerogel-Dämmputz kann in Zukunft auch Altbauten einfach und wirksam isolieren

Veröffentlicht am 10. Januar 2011,  Kategorie(n): Gebäude

Autos oder Elektrogeräte, die ein gewisses Alter erreicht haben und einfach nicht mehr effizient genug sind, werden in der Regel irgendwann von ihrem Besitzer ausgewechselt. Ganz anders sieht es hingegen bei Immobilien aus, wo mehr als 70 Prozent zu den sogenannten Altbauen gehören, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut wurden. Während sich viele Wohnhäuser und Wohnkomplexe aus dem Nachkriegsbau relativ leicht von außen dämmen lassen, ließ sich bei Stilaltbauten oder historischen Bauten bisher keine Lösung finden, die sowohl technisch als auch optisch zufriedenstellend war. Gründe bzgl. der Optik gehören aus diesem Grund auch zu den häufigst genannten Kritikern und Gegnern der Wärmedämmung.

Altbauten in Bern
Foto: Klima-Wandel.com

Damit könnte es nun ein Ende haben, denn die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt der Schweiz (Empa) gab Ende November 2010 bekannt, dass Forscher der Abteilung „Bautechnologien“ einen Hochleistungsdämmputz entwickelt haben, der dank so genannter Aerogele dreimal besser isoliert als ein herkömmlicher Dämmputz. Dieser aerogelbasierten Hochleistungsdämmputz wird in 2011 erstmals in Feldversuchen getestet und soll dann in 2013 auf den Markt kommen. Da er historischen Baumaterialien aufgrund seiner mineralischen Basis optisch und verarbeitungstechnisch sehr nahe kommt, könnte er gerade bei Stilaltbauten eine ideale Lösung sein, um energetisch zu sanieren, ohne das Erscheinungsbild zu verändern. Darüber hinaus lässt er sich sowohl für Innen- als auch für Aussenrenovationen einsetzen.

Seine Wunderwirkung erzielt der neuartigen Dämmputzes einem so genannten Aerogel, dessen Hauptbestandteil einfach Luft ist. Die Poren in diesem Material betragen nur Nanometergrösse und enthalten zu 90 bis 98 Prozent Luft. Diese macht die Aerogele zu einem hervorragenden Bestandteil des neuen Isolationsmaterials, dessen Wärmeleitfähigkeit von weniger als 30 mW/m²K zwei- bis dreimal niedriger ist als die Wärmeleitfähigkeit üblicher Verputze.

Auch im Hinblick auf die Vermeidung feuchter Räume und Schimmel bietet der Aerogel-Dämmputz den Vorteil, dass er gleichzeitig wasserdampfdurchlässig und wasserabweisend ist. So lässt er zwar deutlich mehr Wasserdampf durch als herkömmlicher Putz, dabei wird er
selbst aber nicht nass. Mit-Entwickler Thomas Stahl erklärt diese Eigenschaft: „Durch die poröse Struktur des Aerogels ist der Verputz zwar für Wassermoleküle durchlässig – für makroskopische Wassertropfen sind die Nano-Poren jedoch viel zu fein.“

Ab Mitte 2012 sollen die ersten Gebäude in der Schweiz mit dem Hochleistungsdämmputz versuchsmässig verputzt werden. Die Mehrkosten für dieses innovative Material gegenüber herkömmlichen Dämmputzen beläuft sich schätzungsweise je nach Dicke auf etwa 50 bis 100 Franken pro
Quadratmeter (umgerechnet etwa zwischen 40 und 80 Euro pro Quadratmeter).

 
 
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Kategorie(n): Gebäude
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