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Treibstoff statt Regenwald: Lufthansa testet Flüge mit Bio-Kerosin aus Palmöl von Neste Oil

Veröffentlicht am 28. Januar 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr

Gut gemeint ist nicht immer gut für unsere Erde: Das zumindest könnte das Fazit sein, das Greenpeace aus dem aktuellen Pilotprojekt der Lufthansa mit Bio-Kerosin zieht. Hintergrund ist, dass der Biosprit für die Flugzeuge vor allem aus Palmöl des Lieferanten Neste Oil stammt, der für seine Produktion international stark in der Kritik steht. Denn obwohl das ins Kerosin gemischte Palmöl ja in erster Linie die Emissionen senken und kostbares Erdöl sparen helfen soll, müssen die Ölpalmen auch irgendwo angebaut werden.

Regenwald weicht einer Plantage für Ölpalmen
Foto: Wakx (flickr)

Bei stetig steigender Nachfrage nach Palmöl ist der nachhaltige Anbau ab einer gewissen Kapazität aber gar nicht mehr möglich. Die Folgen sind, dass z.B. in Südostasien großflächig Regenwälder abgeholzt werden, um die Landflächen dann für die Plantagen der Ölpalmen zu nutzen. Damit wird nicht nur ein unersetzbares Ökosystem zerstört und der Lebensraum gefährdeter Tiere und Pflanzen vernichtet, sondern auch das Gegenteil des gutgemeinten Ziels erreicht. Denn durch das Roden des Regenwalds, häufig sogar per Brandrodung, wird sehr viel CO2 freigesetzt und kann auch in Zukunft nicht mehr in Form der Bäume, Wiesen und Sträucher gespeichert werden.

Der finnische Mineralölkonzern Neste Oil, der zu den Hauptabnehmern von Palmöl zählt und riesige Biodiesel-Fabriken in Rotterdam und Singapur baut, wurde aus diesem Grund bei der Publikumsabstimmung für den Public Eye Award mit mehr als 17.300 Stimmen noch vor BP, dem Energiekonzern der die Deepwater Horizon Ölpest im Golf von Mexiko zu verantworten hat, zum schlimmsten Unternehmen der Welt gewählt. Neste Oil wird dort vorgeworfen, unter dem irreführenden Namen „Green Diesel“ im grossen Stil Biosprit aus Regenwaldabholzung zu vertreiben.

Wie Greenpeace weiter informiert, will man bei Lufthansa dieses Problem nicht noch verschärfen und versucht dies über den Ersatz von Öl aus der Jatropha-Pflanze anstatt durch Palmölanteil. Allerdings soll es dabei Lieferschwierigkeiten geben und laut Corinna Hölzel, Waldexpertin bei Greenpeace, könnte die Jatropha-Produktion ohnehin in Zukunft zu ähnlichen Problemen wie beim Ölpalmen-Anbau führen. Denn selbst wenn die Jatropha-Pflanze eigentlich in keinerlei Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln steht und auch in sehr trockenen und unwirtlichen Gebieten angebaut werden kann, so sind die Erträge und damit die Gewinne auf fruchtbarem Ackerboden doch höher.

Greenpeace fordert daher den kompletten Stopp der Nutzung von Palmöl und anderem Biosprit aus Energiepflanzen für den Betrieb von Autos oder Flugzeugen. Aktuell könne nur Biosprit aus Abfällen wirklich umwelt- und klimafreundlich hergestellt werden. Während Fluglinie Finnair einen Testversuch mit Neste Oil gerade abgelehnt habe und Unternehmen wie die DHL oder die Stuttgarter Verkehrsbetriebe ihre Pilotversuche mit Neste Oil nicht verlängert haben, geht der Test bei Lufthansa erst einmal weiter. Im Vergleich zur Einführung von E10 (10% Biosprit im Superkraftstoff) in Deutschland und der Europäischen Union dürfte dort aber nur ein Bruchteil an Palmöl verwendet werden.

Quelle Foto: flickr (Veröffentlicht unter folgender Lizenz: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert))

 
 
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Kategorie(n): Auto und Verkehr
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