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Hochgeschwindigkeitszüge: China plant ein gigantisches Netz von Strecken

Veröffentlicht am 23. Februar 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr

Wenn man in Europa an Hochgeschwindigkeitszüge denkt, dann wohl meist an den ICE in Deutschland, den TGV in Frankreich oder den AVE in Spanien. Dabei ist die aufstrebende Supermacht China längst das Maß aller Dinge, wenn es um Hochgeschwindigkeitszüge und -strecken geht. Die Züge mit der Bezeichnung CRH (China Railway Highspeed) sind vielleicht noch nicht diejenigen mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit, der Harmony Express, der zwischen den Städten Wuhan und Guangzhou pendelt, ist allerdings bereits derjenige mit der aktuell höchsten Durchschnittsgeschwindkeit von 350 km/h. Für die mehr als 1.000 Kilometer zwischen den beiden Städten benötigt der Zug nur drei Stunden.

CRH2 - Hochgeschwindigkeitszug in China
Foto: 凌智(LingZhi)-Suzuki-

Was China wohl aber zum Weltmarktführer bei dieser Transporttechnologie der nächsten Generation machen wird, sind die geplanten Investitionen in diesen Bereich: Bis zum Jahr 2020 will die chinesische Regierung ganze 300 Milliarden US-Dollar in den Ausbau stecken, im Vergleich dazu schafft es die Regierung der USA nicht einmal 10 Milliarden US-Dollar bereitzustellen. Das China ein Land der Züge ist, zeigt schon das vorhandene Schienennetz von etwa 6.500 Kilometern für Schnellzüge mit Geschwindigkeiten von 120 km/h oder mehr. Bis zum Jahr 2020 sollen weitere 16.000 Kilometer Schienen hinzukommen und alle großen Städte miteinander verbinden. Das gesamte Streckennetz für alle Züge (Nahverkehr, Fernverkehr und Hochgeschwindigkeit) ist übrigens rund 85.00 Kilometer lang und soll bis zum Jahr 2020 sogar unglaubliche 120.000 Kilometer umfassen.

Dabei könnte insbesondere die USA etwas am Beispiel China lernen, denn dort wurden jüngst drei große Konzepte für Hochgeschwindigkeitsstrecken gekippt, die neben tausenden Arbeitsplätzen auch weniger Belastung für Umwelt und Klima mit sich gebracht hätten. Allerdings liegt die große macht in den Vereinigten Staaten immer noch bei den Energie- und vor allem den Ölkonzernen und diese sehen die Menschen einfach lieber in Ihren möglichst großen Autos durch die Gegend fahren oder in Flugzeugen von Stadt zu Stadt fliegen.

Dabei hat ein Kommentator auf dem Online-Portal Treehugger eine interessante Rechnung aufgestellt: Inklusive 30 Minuten Anfahrt von San Francisco zum Flughafen, einer Stunde Check-In und Boarding sowie einer Flugzeit von 1 Stunde 20 Minuten bis Los Angeles würde die komplette Reisezeit 2 Stunden und 50 Minuten betragen. Die Kosten liegen mit United Airlines bei rund 360 US-Dollar. Mit dem eigentlich geplanten Hochgeschwindigkeitszug würde die Fahrtzeit aus der Innenstadt von San Francisco bis nach Los Angeles nur 2 Stunden und 38 Minuten betragen, das einfache Ticket sollte aber sogar nur 105 US-Dollar kosten. Die Zugfahrt würde also insgesamt nicht mehr Zeit kosten aber dafür viel Geld sparen.

Darüber hinaus sind die Hochgeschwindigkeitszüge hinsichtlich Energieverbrauch und Emissionen den flugzeugen deutlich vorzuziehen. Vor allem aber im Hinblick auf sinkende Erdölreserven, steigende Ölpreise und die Abhängigkeit von teils politisch instabilen Staaten sollten für den Ausbau der Zugstrecken sprechen.

Weitere Informationen unter „Our High Speed Rail Plan Should Look More Like China’s“ und „A look at China’s high-speed rail investments„, beide vom 21. Februar 2011 und auf Englisch.

Quelle Foto: flickr (Veröffentlicht unter folgender Lizenz: Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) (CC BY 2.0))

 
 
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Kategorie(n): Auto und Verkehr
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