News zu Klimawandel, Umwelt, Energie, Recycling und Energiesparen

HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | STELLENANGEBOTE | TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | INTERVIEWS | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  �KOPORTAL - Das Webverzeichnis der �kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  Oktober 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Die Klimaschuetzer Aktion
Energieblog
energynet
Green Economy News
Klimawandel Global
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Paperblog

Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« »
 

Genfer Autosalon: Ist das gefeierte Elektroauto wirklich die Lösung des Problems?

Veröffentlicht am 4. März 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr

Die Stimmung in der Autobranche ist so gut wie schon lange nicht mehr und die Hersteller freuen sich über teils riesige Umsatz- und Gewinnzuwächse. Diese stammen zwar nach wie vor aus dem Verkauf von Benzinern und Dieseln, dennoch feiert die Autowelt in Genf aktuell vor allem das Elektroauto und damit eine scheinbar mobile und grüne Zukunft. Bei Renault tragen die Modelle wie der Fluence oder der Kangoo das Kürzel „Z.E.“ und auch ansonsten werden sie immer mit dem Slogan „Zero Emission“ oder „Emissionsfrei“ beworben. Lösen die Elektroautos also all unsere Energieprobleme und sind sie das Ende der Klimaverschmutzung?

Elektrosportwagen Renault DeZir auf dem Autosalon Genf 2011

Elektroauto BMW ActivE auf dem Autosalon Genf 2011

Ganz klar ist natürlich, dass die Elektroautos nicht die ultimative Lösung aller Probleme sind, was vor allem daran liegt, dass Autos ohnehin nur für einen Teil des Energieverbrauchs und der menschgemachten Emissionen verantwortlich sind. So macht z.B. der Heizenergie- und Stromverbrauch von Wohnhäusern einen noch größeren Anteil aus und auch der Energieverbrauch durch Gewerbe und Produktion ist nicht unerheblich. Dazu kommen Luftverkehr, Schiffahrt, usw. und schnell wird klar, dass Elektroautos wenn überhaupt nur ein Teil der Lösung sein können. Sie können wenn überhaupt nur den Individualverkehr emissionsfrei oder zumindest umweltfreundlicher machen.

Elektroauto Peugeot iOn auf dem Autosalon Genf 2011

Elektrosportwagen Mercedes SLS AMG E-Cell auf dem Autosalon Genf 2011

„Zero Emission“ oder „Emissionsfrei“ können Elektroautos heute aber noch längst nicht sein. Im Einzelfall, in dem ein umweltbewusster Konsument ein Elektroauto kauft und mit Ökostrom aus der eigenen Solaranlage auf dem Carport auflädt, ist das Fahren mit dem Elektroauto auch tatsächlich emissionsfrei. Würden allerdings massenweise Elektroautos verkauft, müsste man den aktuellen Strommix zugrunde legen und käme auf alles andere als das Fahren ohne Emissionen. In 2009 stammte der Löwenanteil schließlich immer noch aus der klimaschädlichen Verbrennung von Kohle (42,9%), der Nutzung von Atomenergie mit all ihren Risiken und dem radioaktiven Atommüll (22,6%), der Verbrennung von Erdgas (12,9%) und sonstigen Energieträgern wie Öl, etc. (6,8%). Der Anteil der Erneuerbare Energien am gesamten deutschen Strommix lag hingegen bei nur 14,8% und er dürfte bis 2011 auch nicht auf ein Vielfaches angewachsen sein (Quelle: BDEW).

Elektroauto Nissan Townpod auf dem Autosalon Genf 2011

Elektrofahrzeug auf dem Autosalon Genf 2011

Die Behauptung, dass ein Elektroauto die Umwelt und das Klima nicht belastet ist daher völlig verkehrt, die Schadstoffe entweichen nur eben nicht dem Auspuff am Auto, sondern aus den Schloten von Kraftwerken. Dennoch ist die Entwicklung und Förderung von Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzellen natürlich sowohl aus ökonomischer wie auch aus ökologischer Sicht sinnvoll und zwingend notwendig. Schließlich ist eine 100%ige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien vielleicht in Zukunft irgendwann möglich, ein Auto mit Verbrennungsmotor ohne Emissionen zu fahren wird aber nie möglich sein. Außerdem werden die Ölvorkommen der Erde früher oder später zur Neige gehen und bis dahin muss die Menschheit vom Öl unabhängig werden. Und auch hier heißt es, besser früher als später!

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Auto und Verkehr
Gelesen: 5.099 x gelesen
Tags: , , , , , , ,
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Natura 2000: Weltgrößtes Netz an Naturschutzgebieten

Milder Winter sorgt in Deutschland für einen rekordverdächtig niedrigen Energieverbrauch

Warum sich der Wechsel zu einem Ökostromanbieter lohnt

Make the Future: Shell sucht Ideen die die Welt verändern

Fast ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt

Nicholas Stern: Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sind zusammen möglich

3.000 Berliner mit 30.000 Einwegtüten setzen Zeichen gegen Plastiktüten

Studie: China wird 2014 das Land mit dem höchsten Ökostrom-Anteil

Neue Solarkraftwerke in den USA liefern besonders günstigen Strom

Recycling Master: Mit neuer Umwelt-App spielerisch zum Thema Entsorgung dazulernen
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen