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Energie- und Umweltprobleme: Ganzheitliche Betrachtung wichtig

Veröffentlicht am 7. März 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Für viele Menschen ist Mobilität allein von Berufs wegen unabdingbar, im Winter wollen wir Zuhause sicher nicht frieren und auch der eigene ökologische Anbau ist mehr als unrealistisch. Auto und Supermarkt sind aus unserer modernen Gesellschaft ebenso wie vieles andere eben einfach nicht mehr wegzudenken. Wenn es um den drohenden Klimawandel, die Umweltverschmutzung oder die Energieprobleme geht, dann lautet mehr „Nachhaltigkeit“ daher das Zauberwort. Um aber tatsächlich einmal von den fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas unabhängig zu werden und damit möglichst vielen Menschen einen hohen Lebensstandard bei gleichzeitig minimalem ökologischen Fußabdruck zu gewährleisten, ist vor allem auch eine „ganzheitliche Betrachtung“ der Probleme und Lösungen notwendig. Doch was heißt das eigentlich?

Ganzheitlich = Verbraucher, Wirtschaft und Politik ziehen an einem Strang

Betrachtet man die verschiedenen Akteure, dann nützt es herzlich wenig, wenn sich nur eine Gruppe dem heeren Ziel des möglichst umweltfreundlichen Handelns verschreibt. So bringen z.B. besonders sparsame Automodelle wie der Toyota Prius oder die BlueMotion-Modelle von Volkswagen nur sehr wenig, wenn ein großer Teil der Autkäufer sich doch weiter für einen V8-Benzinschlucker entscheidet. Gleiches gilt, wenn der durchschnittliche Spritverbrauch der Modelle sinkt, viele Autofahrer aber weiterhin bevorzugt vollgas fahren und für jede noch so kleine Strecke den PKW nutzen.

Wirklich signifikant könnte z.B. der Spritverbrauch nur gesenkt werdem, wenn alle Parteien an einem Strang ziehen: Die Autohersteller bauen möglichst sparsame und umweltfreundliche Autos, die Politik fördert den Kauf solcher Modelle und verteuert die Anschaffung von umweltschädlichen Fahrzeugen und die Verbraucher kaufen sie und passen auch ihre Fahrgewohnheiten und ihren Fahrstil an. Zum Bäcker geht es statt mit dem Auto zu Fuß und zum Einkaufen sowie zur Arbeit nimmt man statt des Autos bei gutem Wetter einfach das Fahrrad.

Ganzheitlich = Energiesparen und alternative Lösungen für alle Bereiche entwickeln

Wie im Absatz weiter oben aufgeführt, wird das Auto gerne als Paradebeispiel dafür genommen, wie die Menschheit Öl verbrennt und Umwelt wie Klima mit Emissionen verschmutzt. Auch wenn das Auto natürlich seinen Teil zu den heutigen Energie- und Umweltproblemen beigetragen hat, so ist die ausschließliche Konzentration darauf doch verkehrt. Denn Neben dem Autoverkehr tragen natürlich auch der Lkw- sowie Bahn-, Schiffs- und Flugverkehr dazu bei, ebenso wie die Landwirtschaft, die Produktion aller möglichen Güter sowie natürlich auch die benötigte Heizenergie und der Strom in den eigenen vier Wänden. Letzterer ist in Deutschland sogar der größte Posten mit dem höchsten Einsparpotential und nicht zu vergessen auch das Internet, dass heute bereits mehr Energie verbrauchen soll als der weltweite Luftverkehr.

Um die überaus komplexen Probleme zu lösen, die der Mensch im Zuge der Industrialisierung verursacht hat, muss also auch an allen Seiten angesetzt werden. Es bedarf der Entwicklung alternativer Antriebe und gleichzeitig der möglichst raschen und möglichst kompletten Umstellung auf erneuerbare Energien ebenso wie der Effizienzsteigerung bei Industrie und Wirtschaft. In der Landwirtschaft braucht es einen Wandel hin zu deutlich mehr ökologischem Anbau und beim Konsum zu deutlich weniger Fleisch und mehr pflanzlichen Produkten. Flugzeuge, Schiffe und Lkws müssen effizienter und schlußendlich mit alternativen Antrieben ausgerüstet werden und der Güterverkehr sollte vermehrt auf die Schiene verlegt werden. Neue Gebäude müssen mindestens dem neusten Energiespar-Standard entsprechen, wenn nicht gar Nullenergiehäuser oder Plusenergiehäuser sein. Alte Gebäude müssen nach und nach energetisch saniert werden und auch allen anderen Produkten wie Kleidung, Elektronik, etc. muss vermehrt auf natürliche Materialien und Recycling geachtet werden.

Ganzheitlich = Industriestaaten, Schwellenländer und Entwicklungsländer müssen zusammen arbeiten

Ganzheitlich bedeutet vor allem auch, dass über Ländergrenzen hinweg zusammengearbeitet wird. Denn ein paar Millionen Tonnen CO2-Einsparung in Deutschland oder anderen EU-Staaten bringen überhaupt nichts, wenn der Energieverbrauch und Ausstoß an Treibhausgasen in Ländern wie China, Indien oder Brasilien in rasendem Tempo zunehmen. Da natürlich auch die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern einen gewissen Lebensstandard erreichen wollen, müssen ihnen die Industrienationen dabei helfen, nicht dieselben kapitalen Fehler zu machen, die sie selbst in der Vergangenheit gemacht haben. Sollten nur die mehr als zwei Milliarden Menschen in China und Indien einmal so leben wie wir heute, dann wird es weder Öl zum Heizen und Fahren, noch saubere Luft zum Atmen geben.

Während die Gesellschaften in den reichen Ländern daher vor allem in die Erforschung und Entwicklung alternativer Energien, der Steigerung der Energieeffizienz sowie dem Recycling investieren müssen, sind sie auch im eigenen Interesse dazu verpflichtet, dieses Wissen und die Technologien mit den anderen Staaten zu teilen. Denn gerade die Menschen in den Industrienationen tragen die Hauptschuld an der Vernichtung der Fossilen Ressourcen, der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel. Neben einer Änderung des eigenen Energieverhaltens und Konsums sind daher nachhaltige Entwicklungshilfe ein Schlüsselthema für die erfolgreiche Lösung der Energie- und Umweltprobleme der gesamten Menschheit.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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