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Wie Energiesparen und mehr Energieeffizienz den Strommix verändern könnte

Veröffentlicht am 17. März 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Seit dem Beginn der Atomkatastrophe in Japan sind die verschiedenen Arten der Stromerzeugung in Deutschland auf einmal wieder in aller Munde. Überall wird darüber diskutiert, ob Kernenergie auch hierzulande ein unkalkulierbares Risiko darstellt und ob man die Atomkraftwerke nicht lieber gleich abschalten sollte. Dabei wird zur Zeit leicht übersehen, dass die gelobten Erneuerbaren Energien bisher gerade einmal knapp 16% des Strombedarfs decken können. Der Rest stammt aus Kernkraftwerken, der Verbrennung von Gas sowie zum Hauptteil aus besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Die Möglichkeit über die alle immer reden, um den Anteil der regenerativen Energien (Wind, Wasser, Solar,…) signifikant zu steigern, ist die Installation vieler neuer Anlagen und Kraftwerke und der Ausbau der Stromnetze. Dabei könnte man auch einfach Energie effizienter Nutzen und Strom einsparen und den Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix in Deutschland damit sofort deutlich steigern.

Der Strommix in Deutschland 2009 und unter Annahme von 20 Prozent weniger Stromverbrauch

Allerdings reicht es dazu nicht aus, wenn der ein oder andere eine Energiesparlampe statt der herkömmlichen Glühbirne verwendet. Wird aber an allen Ecken angesetzt, und würde jedwede Stromverschwendung langsam abgestellt, könnten sich sicherlich eine Menge Energie einsparen lassen. Da die Industrie mit etwa 240 Milliarden kWh den Löwenanteil verbraucht, liegen hier auch die größten Einsparpotentiale. Insbesondere Investitionen in energieeffizientere Maschinen und Elektromotoren könnten dort zu enormen Einsparungen führen. Aber auch in den privaten Haushalten, die circa. 140 Milliarden kWh verbrauchen sowie bei Gewerbe, Dienstleistungen und Handel mit rund 130 Milliarden kWh Stromverbrauch schlummern riesige Einsparpotentiale, die zudem teils durch einfache Verhaltensänderungen umgesetzt werden könnten.

Denn immer noch wird viel zuviel Strom einfach verschwendet. Angefangen von Elektrogeräten, die den ganzen Tag im Stand-By Betrieb laufen über Computer, Drucker und weitere Geräte, die in Unternehmen selbst über Nacht angeschaltet bleiben bis zu den Lichtern in Wohnhäusern und Bürogebäuden, die brennen, obwohl sich niemand im Raum befindet. Wer z.B. einmal selbst mitten in der Nacht an der Skyline von Frankfurt am Main vorbei fährt, wird schnell feststellen, wieviel Lichter in den Bürotürmen auch über die ganze Nacht brennen. Würde jeder Mensch sein Energieverhalten ändern und mehr Energieeffizienz in Deutschland stärker gefördert, dann könnten einige Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke ohne Probleme einfach abgeschaltet werden.

Die Grafik weiter oben zeigt, wie sich der Strommix ändern könnte, würde unsere Gesellschaft es schaffen, 20% vom heutigen Stromverbrauch einfach einzusparen. Dabei geht es nicht um die Einschränkung der Lebensqualität, sondern einfach um den Stopp der Stromverschwendung und Investitionen in effizientere Technologien. Die Prozente auf dem Schaubild beruhen auf der Annahme, das 20% eingespart würden und diese eingesparten 116,5 Milliarden kWh Strom je zur Hälfte auf die Strommenge aus Kernkraftwerken sowie Braunkohlekraftwerken umgelegt würde. Letztere, da Braunkohle der Energieträger ist, bei dessen Verbrennung das meiste klimaschädliche CO2 pro Energieeinheit freigesetzt wird. Da in der Annahme nur weniger Atomstrom sowie Strom aus der Verbrennung von Braunkohle produziert würde,, steigen natürlich die Anteile aller anderen Energien am gesamten Strommix – der der Erneuerbaren Energien auf über 20%. Und das ohne eine neue Solaranlage oder eine neue Windkraftanlage.

Quellen: Die Zahlen stammen von den Internetseiten der Agentur für Erneuerbare Energien sowie des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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