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25 Mio Euro für CSR: Bund will Verantwortung und Nachhaltigkeit bei kleinen und mittleren Unternehmen fördern

Veröffentlicht am 5. April 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Die Abkürzung „CSR“ steht für den englischen Begriff „Corporate Social Responsibility“, der soviel wie die Unternehmerische Verantwortung im Hinblick auf Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt bedeutet. Damit ein nachhaltiges Wirtschaften gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) verankert wird, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt sein Programm „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ gestartet. Denn zum Mittelstand zählen in Deutschland etwa 99,7% aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen und sie beschäftigen mit knapp 65,9 % aller sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch den Löwenanteil der Menschen. Der Mittelstand ist daher das Herz der deutschen Wirtschaft. Hier werden Innovationen geboren und die Grundlage für den ökonomischen Erfolg „made in Germany“ gelegt. Mit dem neuen Programm werden CSR-Beratungsmaßnahmen gefördert, die in den Themenfeldern „Arbeitsplatz“, „Umwelt“, „Markt“ und „Gemeinwesen“ angesiedelt sind. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2011.

Die Höhe der geplanten Förderung ist mit 25 Millionen Euro zwar vergleichsweise gering (z.B. gegenüber EU-Hilfen, Bankenrettung oder Abwrackprämien), dafür sind die Zahlungen aber auf kleine und mittelständische Unternehmen begrenzt. Die Gelder sollen nach dem Willen der Bundesregierung in den nächsten Jahren dort in die Förderung von CSR fließen. In einem Zeitraum von maximal vier Jahren soll die Summe an möglichst viele Antragsteller verteilt werden, wobei es keine definierte Obergrenze bei der Fördersumme geben wird – allerdings müssen die Unternehmen mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme in Eigenverantwortung aufbringen. Bewerben können sich neben den KMUs auch öffentliche Einrichtungen, Netzwerke, Kommunen, Bildungsträger oder Verbände, die ein Eigeninteresse an der Förderung nachweisen. Auch Großunternehmen können sich um eine Förderung bemühen, sofern sie positive Anreizeffekte für kleinere Betriebe und die Zuliefererkette nachweisen können.

CSR in der Wirtschaft

Das Programm „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ “ ist Teil der bereits 2010 gestarteten „Nationalen Strategie für gesellschaftliche Verantwortung“. Die Bundesregierung erhofft sich davon zum einen eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, aber vor allem auch ein Überdenken der Einstellung zu unseren natürlichen Ressourcen und der oft stattfindenden Verschwendung. Das BMAS erläutert die Ziele des Programms folgendermaßen: „Durch die Einführung des CSR-Ansatzes passen sich kleine und mittlere Unternehmen besser an die Marktbedingungen an, steigern auf diese Weise ihr Überleben am Markt und erhöhen die Beschäftigungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Um an dieser Stelle einen Nutzen für Umwelt, Gesellschaft und die Wirtschaft zu generieren, hat das Ministerium vier Themenfelder definiert, die der besonderen Aufmerksamkeit bedürfen und eine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds und durch Bundesmittel erhalten sollen:

1. Handlungsfeld Arbeitsplatz
Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeiter/innen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Chancengleichheit und Vielfalt in der Belegschaft, faire Bezahlung und Mitarbeiterbeteiligung

2. Handlungsfeld Umwelt
Energiesparen, Klimaschutz, Umgang mit natürlichen Ressourcen, Umweltmanagementsystem, erneuerbare Energien, Umweltbewusstsein der Mitarbeitenden

3. Handlungsfeld Markt
Sozial und ökologisch verantwortungsbewusste Produktion in der Lieferkette, Achtung von Verbraucherrechten und -interessen, transparente Unternehmensführung

4. Handlungsfeld Gemeinwesen
Ehrenamtliches Engagement von Mitarbeiter/innen, Partnerschaften mit sozialen Organisationen

Bei allen Projekten soll darüber hinaus die Anpassungsfähigkeit sowie der dahinterstehende Unternehmergeist berücksichtigt werden, um auch hier eine langfristige Wirkung sicherzustellen.

Gefördert werden Qualifikations-, Beratungs- und Coachingmaßnahmen für die Geschäftsführungen, Beschäftigte und Belegschaftsvertreter/innen zur Implementierung von CSR in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Nicht gefördert wird die Implementierung von (DIN) ISO 26000 sowie weiteren nationalen Ausgaben dieser Norm oder anderen CSR-Standards, die keinen zertifizierungsfähigen Managementsystemstandard darstellen.

Auswahlverfahren

Für die Auswahl von Projekten ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen. In einem ersten Schritt müssen Interessierte eine Interessenbekundung beim BMAS einreichen. Diese wird von externen Gutachtern bewertet, die anschließend eine Empfehlung zu dem jeweiligen Projekt aussprechen. Auf dieser Basis entscheidet das Bundesministerium über die Auswahl der Interessenbekundungen, die zur Antragstellung zugelassen werden. Über das weitere Antragsverfahren werden ausgewählte Firmen dann in einer gesonderten Veranstaltung durch das BMAS informiert. Der Antragsprozess wird vom Bundesverwaltungsamt koordiniert. Dieses entscheidet unter Berücksichtigung der beschlossenen Kriterien über die zu bewilligenden Gelder.

Quelle: UmweltDialog – Deutschlands CSR-Nachrichtendienst – www.umweltdialog.de

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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