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10 Tipps zu Green IT: Wie sich Energieverbrauch, Emissionen und Kosten senken lassen

Veröffentlicht am 9. April 2011,  Kategorie(n): Auf der Arbeit

Während der Energieverbrauch in manchen Bereichen dank moderner und effizienterer Technologien zurückgehen mag, so zählt der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik mit Sicherheit nicht dazu. Allein der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren stieg von 2006 bis 2010 von 8,4 auf 12,4 Milliarden Kilowattstunden. Im letzten Jahr verursachte er damit alleine in Deutschland rund 49,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen, was über den Emissionen liegt, für die der gesamte deutsche Luftverkehr verantworlich ist. Dennoch findet das Thema in der Regel geringere Beachtung, denn im Gegenzug zum Betrieb von Autos oder Flugzeugen sind Energieverbrauch und Emissionen bei PCs, Smartphones oder der Nutzung des Internets nicht so offensichtlich.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Computer, Smartphone und Co. sowie des zeitlichen Anstiegs der Internetnutzung und Zunahme der Downloadmengen, wird die IT aber ein immer größerer Hebel beim Schutz von Rohstoffen und Klima. „Laut Greenpeace könnten allein IT-Unternehmen bei entsprechenden Anstrengungen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß weltweit um 15 Prozent zu verringern.“, erklärt Dr. Mario Speck, Gründer und Geschäftsführer der Klimaschutzinitiative ActNow. Gleichzeitig können Unternehmen mit der gezielten Steigerung der Energieeffizienz der IT auch bares Geld sparen. Dr. Speck gibt hierzu zehn Tipps für eine Grünere IT:

Tipp 1 – Nicht bei der Anschaffung sparen
Umweltschutz fängt bereits beim Einsatz der Technik an: Besonders Strom sparende Geräte müssen nicht teurer sein als herkömmliche Geräte. Alternativen zu aufwendig aufgerüsteten Desktop-PCs, wie Mini-PCs oder Laptops, reduzieren den durchschnittlichen Energieverbrauch um 70 Prozent. Auch sollte man bei der Anschaffung in Erwägung ziehen, Laptops in Kombination mit externen LCD-Bildschirmen als Alternative zu PCs als Arbeitsplatzrechner zu kaufen.

Tipp 2 – Bildschirmschoner sind keine Umweltschoner
Bildschirmschoner sind bei modernen Monitoren unnötig. Sie verbrauchen nämlich mehr Strom, als wenn man den Monitor bei Inaktivität gleich in den Ruhezustand versetzt. Weiterhin lässt sich Strom durch Regelung der Helligkeit des Monitors sparen. Statt 30 Watt bei voller Helligkeit, lässt sich dieser Wert an Plätzen ohne direkte Sonneneinstrahlung auf 20 Watt reduzieren.

Tipp 3 – Ökologische Spuren vermeiden
Wenn man Cookies beim Surfen im Internet zulässt, werden jedes Mal kleine Dateien gespeichert, die beispielsweise dafür sorgen, dass man als Nutzer auf Seiten wieder erkannt wird. Was auf den ersten Blick praktisch erscheint, entpuppt sich auf den zweiten Blick als Stromfresser. Cookies verbrauchen nämlich das Doppelte an Speicherplatz wie Daten, die zielgerichtet gespeichert werden. Stattdessen lieber Gehirnjogging betreiben und damit die Umwelt entlasten.

Tipp 4 – Wenn drucken, dann sparsam
Eine ausgedruckte DIN-A-Seite belastet die Umwelt genauso wie 3,5 Zeitungsseiten. Wenn man drucken muss, sollte man erstens auf Recyclingpapier und zweitens doppelseitig ausdrucken. Letzteres kann man in den Druckereinstellungen standardisieren. Druckt man zusätzlich im Entwurfsmodus und nicht mit hoher Auflösung, verbraucht man weniger Farbe und schont zusätzlich die Umwelt.

Tipp 5 – Nur „aus“ spart richtig Geld
Zum Vergleich: Ein WLAN-Router verbraucht mit rund 100 Kilowattstunden im Jahr so viel Strom wie ein herkömmlicher Kühlschrank. Für einen Plasmabildschirm mit über einem Meter Diagonale könnte man gleich sechs dieser Kühlschränke gleichzeitig betreiben. Wer also seinen Computer inklusive Monitor, Drucker und Router nach Arbeitsschluss ausschaltet, spart bares Geld – mit dem zusätzlichen Energiemanagement des Computersystems kommt man auf circa 165 Euro Einsparung jährlich.

Tipp 6 – Wenn Online, dann richtig
Emails, die nach dem Erhalt nochmals ausgedruckt werden, digitale Musik- oder Fotodateien, die nach dem Downloaden nochmals auf CD gebrannt werden, untergraben den ökologischen Vorteil des Internets gegenüber herkömmlicher Medien. Was Online ist, sollte auch Online bleiben – der ökologische Fußabdruck wird es danken.

Tipp 7 – Schneller Surfen
Eine langsame Internetverbindung nervt nicht nur beim Arbeiten, sondern schadet auch der Umwelt. Mit einer leistungsstarken Verbindung spart man nicht nur Zeit beim Aufrufen einer Webseite oder beim Downloaden eines Datenpakets, sondern auch Strom und somit Geld.

Tipp 8 – Klimaneutral Surfen
Der ökologische Fußabdruck beim Surfen verbessert sich erheblich, wenn man seinen Strombedarf auf Ökostrom umstellt. Damit surft man weitgehend klimaneutral. Auch beim Kauf von Notebooks oder Telefonen, sollte man im Vorhinein darauf achten, dass es sich um klimaneutrale Produkte handelt.

Tipp 9 – Grüner Surfen
Es muss nicht immer Google sein. Grüne Suchmaschinen wie Ecosia, Greenseng oder Hornvogel liefern genauso gute Ergebnisse, spenden jedoch einen signifikanten Anteil ihrer Werbeeinnahmen an Umweltorganisationen, die Bäume pflanzen, Wälder vor Rodung schützen oder Projekte für erneuerbare Energien in Entwicklungsländern unterstützen. Auch betreiben viele der Öko-Suchmaschinen ihre Server mit Ökostrom.

Tipp 10 – CO2-Emissionen ausgleichen
Einsparpotentiale im Arbeitsalltag sind überall vorhanden, aber bestimmte Faktoren lassen sich als Unternehmen nicht vermeiden. Wer sich als Unternehmen klimaneutral stellen und gleichzeitig auf sein Umweltengagement aufmerksam machen möchte, für den bietet sich die Klimaschutzinitiative ActNow an. Auf deren Homepage (www.eine-million-tonnen-co2.de) kann man virtuelle Pixel kaufen und pro Pixel eine Tonne CO2 vernichten. ActNow investiert den Erlös aus den Pixelverkäufen in Klimaschutzprojekte höchsten Standards, wodurch die unvermeidbaren Emissionen wieder ausgeglichen werden und das Unternehmen klimaneutral wirtschaftet.

Die Tipps für eine Grüne IT stammen von dem Berliner Startup ActNow, das die Initiative „1-Million-Tonnen-CO2“ ins Leben gerufen hat. Auf der Plattform www.eine-million-tonnen-co2.de können Privatpersonen und Unternehmen Pixel kaufen und sich selbst präsentieren. ActNow legt pro verkauftem Pixel eine Tonne CO2 still. Ziel der Initiative ist es, möglichst schnell 1 Million Tonnen CO2-Emissionen durch die Stilllegung von CO2-Zertifikaten aus dem Verkehr und somit aus der Luft zu ziehen.

 
 
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Kategorie(n): Auf der Arbeit
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