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Alternative zu Kohle- und Atomkraft: Greenpeace legt Plan für Energiewende vor

Veröffentlicht am 13. April 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Die Atomkatastrophe von Fukushima in Japan hat den Menschen auf der ganzen Welt mit entsetzlicher Wirkung klargemacht, dass man nicht das eine Übel (dreckige Kohlekraft) mit einem genauso schlimmen Übel (gefährliche Atomkraft) ersetzen sollte, nur um auf einfache Weise davon zu sprechen, das man etwas für den Klimaschutz tut. Während in einigen aufstrebenden Wirtschaftsmächten zumindest einmal über das Tempo beim Ausbau der Kernkraft nachdenkt, wünschen sich viele Menschen in Deutschland sogar den endgültigen Ausstieg. Auch wenn ein sofortiges Abschalten aller AKWs in der Bundesrepublik natürlich nicht machbar ist, so muss sich die Energiewende und der Umstieg auch nicht über Jahrzehnte hinziehen, wie einem die schwarz-gelbe Bundesregierung im letzten Jahr noch weismachen wollte und einem die großen Energiekonzerne immer noch verkaufen wollen.

Greenpeace Fahrplan: Atomausstieg bis 2015 und Kohleausstieg bis 2040 möglich

Nach Berechnungen von Greenpeace könnte der Atomausstieg schon bis zum Jahr 2015 geordnet vonstatten gehen und ein Ausstieg aus klimaschädlicher Kohle könnte bis zum Jahr 2040 umgesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der Fahrplan für die Energiewende, den die unabhängige Umweltschutzorganisation gestern kurz vor dem Energiegipfel von Bundesregierung und Bundesländern in Berlin präsentiert hat. Greenpeace hat die Bundesregierung zudem dazu aufgefordert, den schnellen Atomausstieg, konsequenten Klimaschutz und eine vollständigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 in ihrem Energiekonzept zu verankern.

„Die Bundesregierung muss jetzt beweisen, dass sie die angekündigte Energiewende ernst meint“, fordert Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. „Die Technologien stehen bereit, die Konzepte liegen auf dem Tisch und die Menschen wollen so schnell wie möglich raus aus der Atomkraft und rein in den Klimaschutz!“ Ganz im Gegenteil zur bisherigen Aussage der Bundesregierung, dass die Atomkraft als Brückentechnologie unersetzbar sei, fordert Greenpeace stattdessen Investitionen in sichere und sauberere Erdgaskraftwerke sowie hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung für die Zeit des Übergangs. „Zudem muss ein Energieeffizienzgesetz beschlossen werden, das den Namen auch verdient. So kann der geforderte Atomausstieg mit Augenmaß bis 2015 und Klimaschutz zugleich umgesetzt werden“, so Böhling.

Im weiter oben vorgestellten Fahrplan von Greenpeace wird die Machbarkeit der Energiewende Schritt für Schritt, kraftwerksgenau und anhand der technischen Realisierbarkeit dargestellt. Für einen geordneten Atomausstieg bis 2015 müssen 16 Erdgaskraftwerke gebaut werden, die zum größten Teil bereits in Bau sind. Parallel kann der Anteil von hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen gesteigert und der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf rund 40 Prozent bis 2020 erhöht werden. Bis 2040 kann Deutschland komplett aus Kohlekraftkraftwerken aussteigen. Mit diesem Energiekonzept wird Deutschland seinen Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 46 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent reduzieren.

Energiewende soll 300 Milliarden Euro Brennstoffkosten sparen und Arbeitsplätze schaffen

Für die Energiewende fordert Greenpeace, dass Neuinvestitionen ausschließlich in Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Erdgaskraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung gehen. Kohlekraftwerke dürfen aus Gründen des Klimaschutzes nicht mehr gebaut werden. Dafür müssen jetzt entsprechende Gesetze erarbeitet werden. Von dieser zukunftgerechten Erneuerung Deutschlands profitiert die ganze Volkswirtschaft: Neben vermindertem atomaren Risiko und höherer Lebensqualität durch eine sauberere Umwelt führt die Energiewende laut Berechnung auch zu volkswirtschaftlichen Einsparungen von 300 Milliarden Euro bis 2030 und bis zu einer Million Arbeitsplätze allein im Bereich Erneuerbarer Energien bis zur Mitte des Jahrhunderts.

„Eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist technisch möglich, ökologisch notwendig und volkswirtschaftlich sinnvoll. Sie erfordert zwar höhere Investitionen zu Beginn, die zahlen sich aber mittel- und langfristig aus“, sagt Dr. Michael Sterner, Wissenschaftler am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik.

Quelle: Pressemitteilung von Greenpeace vom 12. April 2011

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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