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Ökostrom stammt von Allen, nur nicht von den großen Energiekonzernen

Veröffentlicht am 28. April 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Wenn man der Werbung glaubt, dann setzen wirklich Alle auf die Erneuerbaren Energien und grünen Strom. Allen voran die vier großen Energieversorger RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW, die einfach nicht müde werden, den nachhaltig erzeugten Strom zu bewerben. Interessanterweise wollen sich aber gerade diese vier Konzerne um keinen Preis von der Atomkraft abwenden und investieren zudem munter weiter in Kohlekraftwerke. Schaut man hinter die Werbung, lässt sich auch schnell erkennen, weshalb das so ist. Denn die steigende Menge an Ökostrom wird in Deutschland von Allen produziert, nur nicht von den vier großen Energiekonzernen. Laut einer Mitte April 2011 vorgestellten Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) stammen gerade einmal 0,5 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen von den vier Energieriesen.

Die großen Energiekonzerne investieren lieber in Greenwashing als in eine grüne Zukunft

Obwohl RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW mit 68 Prozent einen Löwenanteil des hierzulande erzeugten Stroms produzieren, investieren sie ihre riesigen Gewinne lieber in Werbung die dem Greenwashing des eigenen Images dient, als in den sinnvollen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Insbesondere RWE werfen Kritiker vor, an den konventionellen Energien und speziell der Kohle festzuhalten und die Regenerativen Energien nicht ausreichend zu fördern. Laut einem Bericht aus dem Spiegel von Mitte 209 ist RWE sogar der größte CO2-Produzent von Europa und auch Greenpeace prangert die dreiste Darstellung als nachhaltig agierender Energiekonzern an. Die RWE-Werbung mit dem Riesen der Windräder pflanzt wird daher im Video weiter oben aufs Korn genommen.

Echter Ökostrom stammt von Regionalversorgern, Stadtwerken, Bürgerwindparks und Privathaushalten

Doch wer stellt den grünen Strom dann eigentlich her? Windkraft und Solarenergie stammen laut der IÖW-Studie zu 96 Prozent von Regionalversorgern, Stadtwerken, Bürgerwindparks und Privathaushalten. Obwohl sie für nur 32 Prozent der Energieversorgung von Deutschland beitragen, stammen bereits ganze 12,5 Prozent des aus Sonne und Wind erzeugten Stroms von ihnen. Der Anteil der großen Energiekonzerne beträgt trotz ihrer Marktmacht und ihrer finanziellen Möglichkeiten nur 0,5 Prozent.

Auch in Zukunft wollen die vier Energieversorger wohl vor allem auf Atomkraft und Kohle setzen

Vor der Atomkatastrophe von Fukushima hatten E.ON und RWE erklärt, dass sie in den nächsten Jahren 13 Prozent bzw. 20 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren wollen. Demenentsprechend soll der Löwenanteil weiter in die Verbrennung fossiler Energieträger und die Kernenergie fließen. „Ob nun aus Gründen der Machterhaltung oder weil sie einfach nicht an den Umschwung glauben wollen: Die vier Großkonzerne blockieren den Umstieg Deutschlands in eine sichere, saubere und klimafreundliche Zukunft“, sagt Karsten Smid, Energieexperte von Greenpeace. Er erklärt: „Gerade für den Bau von Offshore-Windparks braucht die Gesellschaft finanzstarke Großunternehmen, die mutig in Zukunftstechnologien investieren. So könnten RWE & Co ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.“

Zu einem echten Ökostromanbieter wechseln und selbst einen Beitrag zur Energiewende leisten

Wer selbst etwas zur Energiewende in Deutschland beitragen will, der wechselt einfach zu einem echten Ökostromanbieter (Greenpeace Energy, Naturstrom, EWS Schönau,…) und überprüft seinen Energieverbrauch. Denn oft wird viel zuviel Heizenergie und Strom verschwendet, was nur zu unnötigen Emissionen und natürlich Kosten führt. Dabei könnte Energiesparen und mehr Energieeffizienz den Strommix verändern und spart natürlich auch bares Geld. Weitere Tipps unter „Energiesparen„.

Weitere Informationen auch in der EVU-Studie 2011 „Investitionen der vier großen Energiekonzerne in Erneuerbare Energien“ (Pdf, Greenpeace) und im Artikel „Greenwashing – Das Märchen vom grünen Riesen“ auf Spiegel Online.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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