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Du durchsuchst derzeit das Klima Wandel Archiv nach dem Monat Mai 2011.
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Monatsarchiv für Mai 2011
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Veröffentlicht am 31. Mai 2011, Kategorie(n): Allgemein, 897 x gelesen
Der Beschluß, die Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahre 2050 komplett auf Erneuerbare Energien umzustellen stand bereits vor der Katastrophe von Fukushima fest, doch sollte die Atomkraft nach dem Willen der Bundesregierung auf dem Weg dahin eine wichtige Rolle als “Brückentechnologie” spielen. Nach der Havarie der Reaktoren von Fukushima in Japan gab es allerdings eine 180-Grad Kehrtwende und gestern wurde nun der endgültige Ausstieg aus der Atomkraft bis spätestens 2022 beschlossen und bekannt gegeben. Genauer sollen die sieben älteren Kernkraftwerke plus Krümmel nach ihrer Abschaltung im Rahmen des AKW-Moratoriums gar nicht mehr ans Netz gehen, der Rest soll bis 2021 abgeschaltet werden und nur die drei neuesten Atomkraftwerke, Neckarwestheim II, Isar II und Lingen im Emsland, könnten noch bis 2022 in Betrieb bleiben.

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Während weltweit über Konzepte für eine umweltfreundlichere Mobilität nachgedacht wird, ist sie in den Innenstädten auf kurzen bis mittleren Strecken längst da, denn hier spielen Fahrräder ihre Vorteile voll aus. Sie sind schnell, wendig und zu 100% umweltfreundlich. Allerdings ist nicht jeder zu jeder Zeit in der Lage mit dem eigenen Fahrrad zu fahren, doch genau für solche Fälle gibt es in vielen Metropolen weltweit, in Europa und Deutschland die sogenannten Fahrradtaxis bzw. Rikschataxis. Von den ehemals handgezogenen zweirädrigen Gefährten sind die modernen Velotaxis aus Berlin aber weit entfernt, denn bei ihnen handelt es sich um Hightech-Fahrzeuge, bei denen ein Elektrohilfsmotor über einen Pedalsensor zugeschaltet werden kann um in Kombination mit Muskelkraft besonders ökonomisch zu arbeiten.

Foto: Veloform Media GmbH
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Veröffentlicht am 26. Mai 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 1,139 x gelesen
In weiten Teilen von Politik und Gesellschaft ist man sich darüber einig, dass Energiewende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden muss, um den nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren. Dass die Kernkraft als Brückentechnologie sicher nicht risikofrei ist, wird vielen spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima klar geworden sein und so sucht man gerade in Deutschland nach Alternativen. Geht es nach dem Willen vieler Experten und auch der Linde Group, wird Erdgas bei der Umstellung eine wichtige Rolle als Brückentechnologie einnehmen. Bereits heute deckt Erdgas etwa 25 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und im Gegenzug zur Verbrennung von Erdöl entstehen dabei fast 30 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid und die weltweiten Reserven sollen heutigen Berechnungen zufolge noch bis ins Jahr 2200 reichen.

Foto: The Linde Group
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Veröffentlicht am 25. Mai 2011, Kategorie(n): Allgemein, 1,151 x gelesen
Der vor fast 150 ahren gegründete Bayer Konzern besteht heute aus mehreren hundert Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitern rund um den Globus. Diese können die Auswirkungen von Umweltverschmutzung und Klimawandel in all ihren Facetten wahrnehmen und nicht nur vor diesem Hintergrund hat sich der Chemiekonzern einer grüneren Geschäfts(Zukunft) gewidmet. Zwischen 2008 und 2010 wurden bereits mehr als eine Milliarde Euro in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investiert. Im 72 Seiten starken Nachhaltigkeitsbericht 2010 dokumentiert Bayer die Fortschritte in den Schwerpunkt-Bereichen Klimaschutz, Gesundheitsversorgung und Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sowie weitere Nachhaltigkeits-Leistungen des Konzerns und formuliert neue Ziele in den Bereichen Unternehmensführung, Mitarbeiter, Ökologie, Innovation und Engagement.

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Veröffentlicht am 23. Mai 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 1,040 x gelesen
Gestern, am 22. Mai 2011, war der Internationale Tag der biologischen Vielfalt, den die Vereinten Nationen zur Erinnerung an den Erhalt der Biodiversität ernannt haben. Die Zerstörung von Ökosystemen und die Reduzierung der Artenvielfalt durch den Menschen gehen indes aber weiter, was der WWF mit seinem aktueller Wald-Index belegt. Die traurigen Ergebnisse: Ein Drittel aller Wälder sind vernichtet, obwohl sie als die artenreichsten Lebensräume an Land gelten, die Lebensgrundlage für 1,6 Milliarden Menschen stellen und das Klima stabilisieren indem sie riesige Mengen CO2 speichern.

Foto: Klima-Wandel.com
Insgesamt sollen laut dem aktuellen Wald-Index der Umweltschutzorganisation noch etwa 4 Milliarden Hektar unserer Erde mit Wäldern bedeckt sein. Innerhalb der vergangenen 8.000 Jahre seien damit bereits rund 35 Prozent der Wälder verschwunden und heute würde pro Jahr die Rekordfläche von 13 Millionen Hektar vernichtet. Damit würden pro Jahr Waldflächen einer Größenordnung zerstört, die zusammen der Größe von Griechenland entsprechen.
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Veröffentlicht am 20. Mai 2011, Kategorie(n): Sonstiges, 975 x gelesen
Die Betreiber der Atomkraftwerke bringen immer wieder gerne das Argument ins Spiel, dass die Stromversorgung in Deutschland ohne die AKWs gefährdet sei und es zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könne. Ob es wirklich zu solchen Problemen kommen wird, könnte sich schon am morgigen Samstag zeigen, denn dann geht mit dem Kernkraftwerk Emsland der 13. von insgesamt 17 Atommeilern in Deutschland vom Netz. Vom Samstag, den 21. Mai 2011 werden dann in Deutschland erstmalig für mindestens zehn Tage nur noch vier Atomkraftwerke in Betrieb sein.

Foto: Alexander Hoernigk
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Eine immer globaler agierende Wirtschaft sowie die weiter wachsende Beliebtheit des Online-Shoppings führen seit Jahren zu einem steigenden Transportvolumen und Güterverkehr. Zu den Auswirkungen zählen neben immer mehr LKWs auf den Strassen vor allem auch ein wachsender Kraftstoffverbrauch und daraus resultierende Emissionen. Mit der Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene könnten die negativen Folgen abgildert werden, doch an einem zunehmenden Güterverkehr auf den Strassen wird man in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen. Damit dieser zumindest so effizient und umweltverträglich wie möglich ist, hat MAN am 16. Mai 2011 die “Consistently Efficient” Tour 2011 gestartet. Mehr als 300 Gäste verfolgten in München den Start der drei MAN TGX, die in den kommenden vier Wochen mehr als 20 europäische Städte ansteuern. Mit der Tour soll demonstriert werden, wie viel Kraftstoff und CO2 im Güterverkehr auf der Straße schon heute eingespart werden könnte.

Foto: MAN
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Veröffentlicht am 17. Mai 2011, Kategorie(n): Filme & TV, 1,140 x gelesen
Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Menschen im Jahr 1986 erschüttert, doch in den Jahrzehnten danach versicherten die Betreiber der Atomkraftwerke weltweit immer wieder, dass sie alles unter Kontrolle hätten. Ein Großteil der Weltbevölkerung schenkte dieser Behauptung Vertrauen, bis der tiefe Glaube an eine sorgenfreie, günstige und saubere Atomkraft mit der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 nachhaltig erschüttert wurde. Inzwischen fragen sich immer mehr Menschen, was eigentlich wirklich hinter den Mauern der Kernkraftwerke passiert? Der Film UNTER KONTROLLE macht das Unsichtbare sichtbar.
Drei Jahre arbeitete Regisseur Volker Sattel an dem brandaktuellen Dokumentarfilm UNTER KONTROLLE und besuchte dafür noch vor der Katastrophe in Japan deutsche Atomkraftwerke. Der Film zeigt mit außergewöhnlicher Kraft und Klarheit den Mensch als irritierendes Fremdteilchen in der von ihm selbst geschaffenen Welt. Die Kamera erfasst die Menschen an ihren Arbeitsplätzen, an denen sie scheinbar selbstverständlich mit der gefährlichsten Materie der Welt umgehen. Es sind Bilder, die die monströse Technik sichtbar machen – zwischen Science-Fiction und alltäglichem Wahnsinn. Dabei schafft der Film die Transformation von der einstigen Utopie der “friedlichen Nutzung” der Atomkraft über das Heute ins Morgen. Werden wir tatsächlich so einfach aus dieser Technologie aussteigen können? Welches Erbe hinterlassen wir künftigen Generationen? Die Diskussion ist nicht zu Ende, sie fängt gerade erst an.
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Veröffentlicht am 16. Mai 2011, Kategorie(n): Solarenergie, 1,431 x gelesen
Unternehmen oder Privatpersonen die in einen Unterstand für landwirtschaftliche Maschinen, einen großen Carport für bis zu sechs Fahrzeuge oder einen wettergeschützter Materiallagerplatz investieren wollen, die finden bei der Gehrlicher Solar AG ab sofort eine Alternative die sogar noch sauberen Strom erzeugt und damit Einnahmen generiert. Die standardisierte, Energie erzeugende PV-Halle besteht aus massivem Holz und besitzt ein Dach aus Trapezblech mit einer optimalen Neigung von 20 Grad. Auf dem Dach werden zur Stromerzeugung 70 kristalline Solarmodule mit einer Gesamtleistung von bis zu 17 kWp montiert. Wer mit der Photovoltaik-Halle noch mehr Strom erzeugen möchte, der kann die Fassade zusätzlich mit Solarmodulen ausstatten lassen, die eine Spitzenleistung von bis zu 5 kWp erreichen.

Foto: Gehrlicher Solar
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Wenn die Elektromobilität aktuell bereits erfahrbar ist, dann entweder auf Elektrofahrrädern - auf Neudeutsch als “E-Bikes” bezeichnet - oder auf Elektrorollern. Erstere sind vor allem für diejenigen unterwegs, die sich zwar durchaus sportlich betätigen wollen, bei denen die Muskelkraft alleine aber nicht mehr reicht, sowie auch für alle, die sich das Schwitzen auf dem Weg zur Arbeit einfach nicht leisten können. Gleiches gilt natürlich für Elektroroller oder “E-Scooter”, die ebenfalls für den Stadtverkehr prädestiniert sind und mit denen man dazu noch deutlich flotter und bequemer vorankommt. Das Modell GO! S2.4 der deutschen GOVECS GmbH hat nun sogar “European e-Scooter of the Year” Award in der begehrten Klasse bis 45 km/h gewonnen.

Foto: GOVECS GmbH
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