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Bayer Nachhaltigkeitsbericht: Engagement für nachhaltige Entwicklung soll verstärkt werden

Veröffentlicht am 25. Mai 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Der vor fast 150 ahren gegründete Bayer Konzern besteht heute aus mehreren hundert Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitern rund um den Globus. Diese können die Auswirkungen von Umweltverschmutzung und Klimawandel in all ihren Facetten wahrnehmen und nicht nur vor diesem Hintergrund hat sich der Chemiekonzern einer grüneren Geschäfts(Zukunft) gewidmet. Zwischen 2008 und 2010 wurden bereits mehr als eine Milliarde Euro in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investiert. Im 72 Seiten starken Nachhaltigkeitsbericht 2010 dokumentiert Bayer die Fortschritte in den Schwerpunkt-Bereichen Klimaschutz, Gesundheitsversorgung und Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sowie weitere Nachhaltigkeits-Leistungen des Konzerns und formuliert neue Ziele in den Bereichen Unternehmensführung, Mitarbeiter, Ökologie, Innovation und Engagement.

Homepage - Bayer Nachhaltigkeitsbericht 2010

Nachhaltiges Wirtschaften für den Mensch, die Umwelt und den Erfolg des eigenen Unternehmens

Insbesondere beim Klimaschutz will Bayer eine Vorreiterrolle übernehmen und die spezifischen Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 35 Prozent gegenüber 2005 reduzieren. Zur Erreichung dieser Ziele soll insbesondere der energieintensive Teilkonzern Bayer MaterialScience beitragen, der sein Reduktionsziel von 25 auf 40 Prozent erhöht hat. „Wir haben – wie geplant – bereits eine Milliarde Euro im Zeitraum 2008 bis 2010 in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investiert. Aber der Klimaschutz bleibt eine Daueraufgabe und verlangt weiterhin intensive Anstrengungen“, erklärt Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt. Der Konzern plant, die Energieeffizienz der Produktionsanlagen weiter um 10 Prozent bis Ende 2012 zu steigern. „Dadurch entlasten wir nicht nur das Klima – um jährlich rund eine halbe Million Tonnen CO2 –, sondern erwarten auch jährliche Energiekosten-Einsparungen von rund 60 Millionen Euro“, so Dr. Plischke weiter.

Die eingesparten Kosten sind ebenso wie die Außenwirkung von Voreil für den Konzern. Schließlich schauen auch immer mehr private und institutionelle Investoren auf die Nachhaltigkeit ihrer Investments. Innovationen sind daher der Schlüssel zum Erfolg. „Innovationen, die das Leben der Menschen verbessern helfen, sind für uns daher auch die wirksamste Triebfeder der Nachhaltigkeit – gemäß unserer Mission ‚Science For A Better Life’“, hob Dr. Plischke weiter hervor. Untermauert werde das Bekenntnis zur Innovation durch die geplanten Investitionen in die Zukunft: Bis 2013 will Bayer 15 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung sowie Sachanlagen investieren.

Entkopplung von Wachstum und dem Verbrauch an fossilen Energieträgern und Emissionen

Trotz einer Steigerung der Produktionsmenge im Bayer-Konzern um fast 20 Prozent im Jahr 2010, stiegen die absoluten direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen nur um 4,9 Prozent – von 8,1 auf 8,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Die spezifischen Emissionen konnten dementsprechend um umgerechnet rund 12 Prozent gesenkt werden. Diese Entkopplung von Produktionswachstum und Treibhausgas-Emission wurde durch verfahrenstechnische Verbesserungen und eine höhere Auslastung der Anlagen erreicht. Neben der Steigerung der Energieeffizienz der eigenen Produktionsanlagen sollen in Zukunft vor auch verstärkt eigene Produkte für klimafreundliche Anwendungen vermarktet werden, beispielsweise durch das EcoCommercial Building-Programm von Bayer MaterialScience.

Da Gebäude zu einem beträchtlichen Anteil des weltweiten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen beitragen, liegt in diesem Bereich großes Potential: So demonstriert z.B. die konzerneigene Kindertagesstätte am Standort Monheim, wie durch die Nutzung erneuerbarer Energien in Kombination mit einer hocheffizienten Gebäude-Dämmung eine CO2-neutrale Energiebilanz erreicht werden kann. Die Dämmstoffe aus Polyurethan sparen dabei während der durchschnittlichen Nutzung eines Gebäudes 70 Mal so viel Energie ein, wie für ihre Herstellung benötigt wird. In China, dessen Regierung im neuen Fünf-Jahres-Plan auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum setzt, wird Bayer in Kooperation mit der ansässigen Umweltschutz-Behörde in der Freihandelszone Tianjin einen Prototypen für klimafreundliche Verwaltungsgebäude bauen.

Gesundheit, Familienplanung und Nahrungsmittelversorgung als weitere Schwerpunkte

Neben dem Klimaschutz stehen im Bayer-Nachhaltigkeitsprogramm die Familienplanung von Menschen inn Entwicklungsländern und die Versorgung mit modernen Verhütungsmitteln ganz oben. Zudem engagiert sich Bayer für die Bekämpfung sogenannter „vernachlässigter Krankheiten“, von denen eine Milliarde Menschen betroffen sind, sowie für den Anbau von hochwertigen und zugleich erschwinglichen Lebensmitteln in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Bayer allerdings kein „Weisser Ritter“ wie unterschiedlichste Organisationen anklagen

So schön der Nachhaltigkeitsbericht auch klingen mag, so handelt es sich beim Bayer Konzern dennoch um ein Unternehmen, dem es vor allem um Umsätze und Gewinne zeigt. Insbesondere die hochgiftigen Pestizide, die Bayer CropScience auch in 2010 noch fast ausschließlich in Entwicklungsländern verkaufte, stehen in Kritik von Umweltschutzorganisationen wie BUND, Greenpeace oder WWF. Diese Pestizide schaden nicht nur in erheblichem Maße der Umwelt, sondern sie führen pro Jahr laut der Weltgesundheitsorganisation WHO auch zu geschätzten 3 bis 25 Millionen Pestizidvergiftungen, von denen mindestens 40.000 Fälle tödlich verlaufen. Mit der „CBG – Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (www.cbgnetwork.org) gibt es seit 33 Jahren sogar eine eigens gegründete Organisation, die die Machenschaften der einzelnen Konzernbereiche anprangert. Neben der Forderung nach Einstellung der Produktion der gefährlichsten Pestizide, wird aktuell auch der Stopp der Phosgen-Produktion in Deutschland gefordert. Bayer verwendet die giftige Chemikalie noch im Rahmen der Kunststoffproduktion, obwohl es laut BUND und CBG Alternativen mit geringerem Risiko gibt und die Phosgen-Chemie nach Atomkraftwerken zu den risikoreichsten Technologien in Deutschland gehören soll. Trotz allem positiven Engagements scheint Bayer in einigen Bereichen noch einen weiten Weg bis zu echter Nachhaltigkeit vor sich zu haben.

Den kompletten Bayer Nachhaltigkeitsbericht finden Sie hier: www.nachhaltigkeit2010.bayer.de

 
 
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