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Linde sieht Erdgas als Brückentechnologie für die Energiewende

Veröffentlicht am 26. Mai 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

In weiten Teilen von Politik und Gesellschaft ist man sich darüber einig, dass Energiewende hin zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden muss, um den nachfolgenden Generationen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und die Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren. Dass die Kernkraft als Brückentechnologie sicher nicht risikofrei ist, wird vielen spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima klar geworden sein und so sucht man gerade in Deutschland nach Alternativen. Geht es nach dem Willen vieler Experten und auch der Linde Group, wird Erdgas bei der Umstellung eine wichtige Rolle als Brückentechnologie einnehmen. Bereits heute deckt Erdgas etwa 25 Prozent des weltweiten Energiebedarfs und im Gegenzug zur Verbrennung von Erdöl entstehen dabei fast 30 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid und die weltweiten Reserven sollen heutigen Berechnungen zufolge noch bis ins Jahr 2200 reichen.

Europas größte, von Linde Engineering gebaute LNG-Anlage auf  Melkoya, Hammerfest, Norwegen
Foto: The Linde Group

Erdgas könnte als sauberere Alternative in vielen Bereichen eingesetzt werden

In Mittel und Nordeuropa wird Erdgas vorrangig zum Heizen eingesetzt, in Form von CNG oder LNG hat sich der Energieträger aber auch als umweltfreundliche Alternative zu Benzin und Diesel verbreitet. Laut einem aktuellen Bericht von Linde eignet sich Erdgas aber beispielsweise auch für die Stromproduktion oder als Treibstoff für LKW und den globalen Schiffsverkehr. Die vielfältige Einsetzbarkeit sieht man dabei nicht nur bei Linde. So unterstrich Hermann J. Klein, Vorstandsmitglied der Germanischen Lloyd, auf dem ersten Umweltkongress der Schifffahrtsbranche 2010 die klimafreundlichen Eigenschaften des Kraftstoffes und schätzte, dass bis 2035 die meisten Schiffe mit Liquefied Natural Gas (LNG), einem aus Erdgas gewonnenen Kraftstoff, angetrieben werden.

Technologie von Linde leistet einen wichtigen Beitrag zum Transport von Erdgas

Ebenso wie Erdöl muss der Rohstoff von den weit entfernt liegenden Förderstätten zu den Verbrauchern transportiert werden. Weil es einen Großteil des Weges in Schiffen zurücklegt, hat sich in den letzten Jahren ein Verfahren zum Verflüssigen des Erdgas durchgesetzt hat. Durch Abkühlen auf minus 160 Grad wird sein Volumen auf etwa ein 600stel komprimiert und beim Einspeisen in ein Pipelinenetz am Zielhafen wird es wieder in seinen gasförmigen Zustand umgewandelt. „Um Erdgas in LNG zu überführen, ist modernste Tieftemperaturtechnik (Kryotechnik) notwenig. Die Verfahren gehören zu unseren Kernkompetenzen“, erklärt Marcus Lang, Leiter Erdgasanlagen bei Linde und führt weiter aus: „Die meisten World-Scale-LNG-Anlagen verwenden gewickelte Wärmetauscher, die bis zu 70 Meter hoch sind. Linde ist eines von zwei Unternehmen weltweit, das diese Technologie beherrscht.“

Schwerlaster in Australien sollen mit Liquefied Natural Gas (LNG) umweltfreundlicher werden

Die schier endlose Weite und der Abstand zwischen den großen Städten ist eine von Australiens anziehendsten Eigenschaften, zwingt die Menschen aber dazu, Lebensmittel oder industrielle Rohstoffe über gigantische Strecken zu transportieren. Hierbei kommen bis zu 50 Meter lange LKW-Züge zum Einsatz, die voll beladen bis zu 150 Tonnen wiegen können und bisher mit besonders umweltschädlichem Diesel angetrieben werden. Die stets steigenden Spritpreise und die Bedrohung durch den Klimawandel zwingen viele Spediteure in letzter Zeit aber dazu, über alternative und klimafreundlichere Antriebskonzepte nachzudenken. Während bisher vor allem die fehlende notwendige Infrastruktur den Umstieg auf Erdgas verhinderte, wollen die australische Konzerngesellschaft BOC und Linde diese Lücke jetzt mit den eigens entwickelten kleineren „Micro-LNG-Plants“ und dem dazugehörenden Tankstellennetz schließen. Bereits in drei Jahren will der Konzern täglich mehr als 500 „Roadtrains“ mit LNG ausrüsten, und auch Martin Ferguson, Rohstoff- und Transportminister der australischen Regierung, ist von dem Konzept überzeugt: „LNG ist für Schwertransporte die erste echte Alternative zu Diesel.“

Erdgas oder Bio-Erdgas als alternativer Kraftstoff für Pkw

Autos mit Erdgasantrieb sind im Gegenzug zu Elektroautos keine Seltenheit und im Rahmen der Diskussion einer nachhaltigeren Mobilität wächst die Zahl der in Deutschland angebotenen Erdgas-Fahrzeuge ebenso weiter wie das Tankstellennetz. Bereits in 2009 waren über 80.000 Autos mit Erdgas auf den Strassen unterwegs und bis 2020 sollen es laut einer dena-Schätzung bis zu 1,12 Millionen Pkw und weitere 550.000 Nutzfahrzeuge sein. Mit Erdgas als Kraftstoff lassen sich dabei nicht nur die CO2-Emissionen deutlich reduzieren, sondern auch die Kraftstoffkosten – bis 2018 werden Erdgas-Fahrzeuge steuerlich begünstigt. Noch umweltfreundlicher geht es mit Bio-Erdgas, denn schon 20 Prozent beigemischtes Bio-Erdgas aus regenerativen Quellen reichen aus, um den CO2-Ausstoß gegenüber Benzin um 40 Prozent zu senken.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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