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Blockheizkraftwerke können zu sicherer Stromversorgung beim geplanten Atomausstieg beitragen

Veröffentlicht am 14. Juni 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Bis der gesamte Stromverbrauch über die Erneuerbaren Energien gedeckt werden kann, wird wohl noch eine Weile dauern. Damit der beschlossene Atomausstieg die Versorgungssicherheit nicht gefährdet und auch keine neuen und klimaschädlichen Kohlekraftwerke gebaut werden müssen, ist eine Steigerung der Energieeffizienz auf der Nachfrage- und der Angebotsseite die wichtigste Aufgabe. Dazu beitragen könnte vor allem auch der forcierte Ausbau dezentraler Blockheizkraftwerke (BHKW), die bereits seit Jahren erfolgreich zur dezentralen Stromerzeugung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme eingesetzt werden. Mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent ist die Kraft-Wärme-Kopplung für Andreas Prohl, Präsident der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE), eine Schlüsseltechnologie für eine verbesserte Energieeffizienz auf der Angebotsseite

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie, die das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) Mitte letzter Woche beim Effizienzdialog der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) vorgestellt hat. Voraussetzung für einen stärkeren Ausbau dieser Anlagen ist nach Auffassung der beiden Verbände jedoch eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehöre auch, die gewerbsmäßigen Betreiber von KWK-Anlagen von der sogenannten EEG-Umlage in Höhe von 3,53 Cent je Kilowattstunde zu befreien.

Michael Geißler, Vorstandsvorsitzender des eaD, sagte: „Die dezentrale KWK wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um Strom aus erneuerbaren Energien in die Netze zu integrieren, Stabilität in der Versorgung zu gewährleisten und die Übertragungsnetze zu entlasten. Deshalb sollte der Gesetzgeber allen Betreibern von KWK-Anlagen gleich gute Entwicklungschancen ermöglichen.“ Das aktuelle KWK-Gesetz enthält für Mikro- und Mini-Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung bis zu 50 kW Förderregelungen, die den Erhalt eines Zuschlags von 5,11 Cent pro Kilowattstunde vorsehen. Die Belastung des umweltfreundlich erzeugten KWK-Stroms durch die EEG-Umlage konterkariert nach Auffassung von ASUE und eaD jedoch diese Förderung. Auch in dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf zum neuen EEG wird dieser Widerspruch nicht beseitigt, mit der Folge, dass durch die steigende EEG-Umlage der KWK-Bonus immer weiter zusammenschmilzt. Dadurch haben es Energiedienstleister als treibende Kraft beim Ausbau der dezentralen KWK immer schwerer, ihre Anlagen wirtschaftlich zu betreiben.

Laut der von Professor Uwe Leprich vom IZES vorgestellten KWK-Studie zu den energiewirtschaftlichen Perspektiven dezentraler Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Deutschland ist unter günstigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis zum Jahr 2020 ein Zubau an installierter Leistung in Höhe von insgesamt 4.200 Megawatt möglich. Dies würde der Leistung von drei bis vier Atomkraftwerken ensprechen. Alleine bei Mikro- und Mini-Blockheizkraftwerken bis 50 kW elektrisch, die u.a in großen Einfamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden können, könnte der Zuwachs bis zu 500 Megawatt betragen. Eine künftig stärker marktorientierte Fahrweise der dezentralen KWK-Anlagen trägt zum Ausgleich der fluktuierenden Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen bei, insbesondere auch durch die Möglichkeit ihrer Zusammenschaltung („virtuelle Kraftwerke“). Sowohl im Hinblick auf ihre Flexibilität als auch ihre ökologische Bilanz schneiden sie dabei deutlich besser ab als die Anlagen im bestehenden Kraftwerkspark.

Die Studie kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, das der Ausbau der KWK-Anlagen durch eine unflexible Förderung und eine Reihe weiterer Hemmnisse erschwert wird. Das IZES empfiehlt eine ganze Reihe von gesetzlichen Verbesserungen sowohl im KWK-Gesetz (KWKG), im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), im Energiesteuergesetz (EnergieStG) und im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). So sollte unter anderem der maximale Förderzeitraum ausgeweitet und die Übertragbarkeit ungenutzter Förderung ermöglicht werden. Das aktuelle Signal der Bun-desregierung, die Förderung der KWK über 2016 hinaus fortzusetzen und die Förderung effizienter einzusetzen, ist in diesem Zusammenhang ermutigend und sollte rasch mit Inhalten gefüllt werden.

Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands – eaD e. V.
Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ist die gemeinsame Interessensvertretung der regionalen und kommunalen Energie- und Klimaschutzagenturen in Deutschland. Der eaD fördert die Zusammenarbeit und den Ideenaustausch seiner Mitglieder und bündelt ihre Interessen auf Bundesebene gegenüber den politischen Institutionen, anderen Verbänden und in den Medien.

Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V.
Die ASUE, Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V., wurde 1977 gegründet. Sie fördert vor allem die Weiterentwicklung und weitere Verbreitung sparsamer und umweltschonender Technologien auf Erdgasbasis. Dabei ist es vorrangiges Ziel, Energiespartechniken den Weg in die praktische Anwendung zu ebnen.

Weitere Informationen zu Blockheizkraftwerken für Zuhause:
Das „ZuhauseKraftwerk von LichtBlick und Volkswagen“ und die „ecoPOWER 1.0 Mikro-KWK-Anlage von Honda und Vaillant„.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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