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ForestFinance zum Bundestagsbeschluss: Besser Aufforstung, Regenwald- und Moorerhalt als CCS

Veröffentlicht am 8. Juli 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Der Bundestag hat diese Woche die zukünftige Möglichkeit der Abtrennung und Lagerung von CO2 in unterirdischen Speichern, die sogenannte CCS-Technologie, gebiligt. Widerstand kommt allerdings bereits von den Bundesländern, die ein Veto-Recht besitzen, ebenso wie von Bürgerinitiativen. Auch ForestFinance, Europas größter Anbieter ökologischer Forstdirektinvestments, kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung. „Die Technik ist nicht sicher und wurde nicht ausreichend auf Risiken überprüft“, kommentiert ForestFinance Geschäftsführer Harry Assenmacher die Entscheidung. „Darüber hinaus zeigt uns die Natur seit Jahrtausenden, wie CO2 auf natürlichem Wege gebunden wird: durch die Umwandlung in Kohlenstoff beim Wachsen von Pflanzen und Bäumen.“ Vor allem seit die Abtrennung und Speicherung von CO2 aus Kohlekraftwerken auch viel teurer als die CO2-Bindung über Aufforstung, Regenwald- und Moorerhalt. Darüber seien sich alle führenden Fachleute einig. Eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ermittelte sogar einen gleich mehrfach höheren Preis von CCS gegenüber natürlicher CO2-Bindung.

Forest Finance Forst
Foto: ForestFinance

Nur Wald ist eine natürliche Deponie von Klimagasen

Dabei setzt sich ForestFinance seit jeher dafür ein, dass in CO2-Emissionen so weit wie möglich vermieden werden müssten. „Da wo das nicht mehr geht, muss eine sichere und ökologische Lösung gefunden werden. Da gibt es unserer Ansicht nach nur eine Wahl: das Entstehen neuer Waldflächen durch globale Neu- und Wiederaufforstung“, so Assenmacher weiter. „Im Übrigen können hierdurch auch hohe Investitionen in die Erprobung neuer Mittel zur CO2-Endlagerung vermieden werden – wir neutralisieren etwa auf Grundlage valider Berechnungen seit Jahren CO2-Emissionen unserer Kunden mittels Aufforstungsprojekten.“ ForestFinance bietet im Geschäftsbereich CO2OL umfangreiche Beratungen und Dienstleistungen für den betrieblichen Klimaschutz. U. a. forstet CO2OL in Panama brachliegende Flächen wieder auf, um nicht mehr vermeidbare CO2-Emissionen zu neutralisieren.

Erfolgreiche Klimaschutzstrategien mit Aufforstung

„Technische Endlagerungssysteme wie die CCS-Technik sind nicht nur unsicher, sondern auch überflüssig, da es ja bereits ein erprobtes natürliches Verfahren gibt“, kommentiert Dirk Waltren, Bereichsleiter CO2OL bei ForestFinance mit Hinblick auf die Risiken. „CO2-Lagerstätten werden wegen der enormen Risiken bei einer CO2-Freisetzung darüber hinaus durchweg von den betroffenen Anwohnern abgelehnt. Aufforstungsprojekte hingegen schaffen wertvolle ökologische Effekte für Biodiversität und Wasserschutz. Darüber hinaus entstehen Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen, z. B. bei Aufforstungsprojekten in den Tropen.“

CO2OL folgt bei seinen CO2-Senkenprojekten durch die Validierung nach Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS), CarbonFix Standard (CFS) und Forest Stewardship Council (FSC) dem vom WWF geforderten Meta-Standard für Wald-Klimaschutzprojekte. Die Berechnungen aller CO2-Bilanzen basieren auf anerkannten Bilanzdatenbanken und orientieren sich an ISO-Normen zur Ermittlung von Ökobilanzen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.forestfinance.de und www.co2ol.de.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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