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Vorurteile und Fakten: Was bringt die Elektromobilität nach 125 Jahren Verbrennungsmotor

Veröffentlicht am 3. August 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr

Während Concept Cars mit Elektroantrieb auf den großen Automessen längst die heimlichen Stars sind, sucht man Elektroautos auf der Strasse noch vergeblich. Aktuell sind in Deutschland gerade einmal rund 3.000 Autofahrer mit Elektroantrieb unterwegs, wobei die Pläne der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 eine Vervielfachung auf knapp eine Million Elektroautos vorsehen. Dem ambitionierten Ziel steht bisher nicht nur ein meist fehlendes Angebot der Hersteller gegenüber, sondern zudem auch eine ganze Reihe von hartnäckigen Vorurteilen gegenüber Elektrofahrzeugen.

Elektroauto Mitsubishi i-MiEV und GOVECS Elektroroller GO! S2.4
Fotos: Mitsubishi / GOVECS

1. Die geringe Reichweite

Da die Batterien von Elektroautos meist schon nach rund 150 Kilometern wieder aufgeladen werden müssen, handelt es sich zumindest bei Autos nicht gerade um ein unbegründetes Vorurteil. Allerdings vergessen die meisten Autofahrer, dass rund 80 Prozent von ihnen in Deutschland täglich nicht mehr als 35 bis 50 km fahren. Für die Mehrheit der Bevölkerung ist ein Elektroauto damit mehr als alltagstauglich. Ebenso sieht es bei den Fahrern von Motorrollern aus, denn Elektrorollerfahrer legen am Tag im Schnitt gerade einmal 12 km zurück. Dem gegenüber steht eine Reichweite von 60 bis 100 km, die beispielsweise Modelle des Herstellers GOVECS erreichen.

2. Kompliziertes und langes Aufladen

Aufladezeiten von bis zu sechs Stunden schrecken viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. Während man als Hausbesitzer sein Elektroauto aber z.B. ohne Probleme über Nacht aufladen kann, so lassen sich viele Elektrofahrzeuge inzwischen auch per Schnellladung an entsprechenden Ladesäulen aufladen. Hier dauert der Ladevorgang dann in der Regel weniger als 30 Minuten oder maximal eine Stunde (bei Elektroautos Aufladung zu 80 Prozent). Fakt bleibt aber, dass man im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor längere Zeiten zum Auftanken/Aufladen einplanen muss.

3. Erhöhter Stromverbrauch ist umweltschädlich

Immer wieder werben die Hersteller und Verkäufer von Elektrofahrzeugen mit den Begriffen „Emissionsfrei“ oder „CO2-frei“. Selbstverständlich ist das nur dann der Fall, wenn zum Aufladen 100% ökostrom verwendet wird und in Deutschland kommt der Strom aktuell vor allem noch aus Kohlekraftwerken. Mit einer steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen erhöht sich demnach der Stromverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß aus Kraftwerken. Tatsächlich stimmt dies zwar, allerdings bescheinigen Branchenexperten, dass der deutsche Strombedarf nur minimal ansteigen würde, selbst wenn bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Und zwar um 4 Prozent.

4. Hohe Anschaffungskosten

Einer der wohl abschreckendsten Gründe für den Kauf eines Autos oder Rollers mit Elektroantrieb sind die rund 50 Prozent höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb. Vergessen wird dabei schnell, dass sich dafür aber langfristig richtig viel Geld sparen lässt: Auf 100 Kilometer benötigt ein E-Auto zwischen 4 und 25 kWh (0,90 bis 5,60 Euro). Bei Elektrorollen beträgt der Stromverbrauch sogar nur 3 bis 4 kWh pro 100 Kilometer, was bei den heutigen Strompreisen durchschnittlich 0,60 bis 0,90 Euro für 100 Kilometer entspricht. Bei Benzinpreisen von 1,55 Euro kosten die 100 Kilometer bei einem Auto mit 6,5 Liter Spritverbrauch hingegen ganze 10 Euro. Ebenfalls profitieren Käufer von Elektroautos hierzulande davon, dass die Fahrzeuge fünf Jahre von der Zahlung der KfZ-Steuer befreit sind.

5. Sicherheitsrisiko leiser Antrieb

Mit einem anderen Fahrzeug zusammenstoßen, weil man auf der Straße mit dem lautlosen Antrieb der E-Fahrzeuge unbemerkt bleibt: das ist die Angst vieler Interessenten am Elektronantrieb. Künstliche Geräusche sollen Abhilfe schaffen. Dabei sind Geräuschgeneratoren nicht notwendig. Laut einer aktuellen Studie der Universität Duisburg-Essen sind Elektroautos bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h nicht wesentlich leiser als ein herkömmliches, mit Verbrennungsmotor betriebenes, Auto. Und bei höherer Geschwindigkeit sind bei beiden Autotypen Abrollgeräusche zu hören. Diese Reifengeräusche sind auch bei Elektrorollern wahrzunehmen. Bei Elektrofahrzeugen ist aber im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor-Antrieb kein unangenehmes Beschleunigungsgeräusch beim Gasgeben zu hören.

Des weiteren befindet sich der Elektroantrieb jetzt erst in der wirklichen Entwicklungsphase (obwohl er natürlich schon lange existiert), was in naher Zukunft zu Verbesserungen bei Reichweite und sinkenden Kosten führen dürfte. Immerhin wurde das Auto mit Verbrennungsmotor auch nicht über Nacht entwickelt und der erste Motorwagen Nummer 1 von Carl Benz schaffte vor 125 Jahren im Jahr 1886 nicht einmal 50 Kilometer mit einer Tankfüllung bei einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h. Heute würde darüber gelächelt, damals war es eine Höchstleistung. Vielleicht entwickelt sich das Elektroauto ja ähnlich.

 
 
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Kategorie(n): Auto und Verkehr
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