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BMW will Deponiegas aus Mülldeponien in Wasserstoff umwandeln

Veröffentlicht am 4. August 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Wie verschwenderisch der moderne Mensch mit den natürlichen Ressourcen umgeht, kann man auf den Müllkippen rund um den Globus erkennen, denn trotz steigender Recyclingquoten landen immer noch viel zuviele wertvolle Rohstoffe – von Kunststoffen über Glas bis zu wertvollen Metallen wie Kupfer oder Gold (z.B. in alten Handys) – auf dem Müll. Die Deponien könnten sich bei Verknappung einiger Rohstoffe damit zu wertvollen Quellen für Materialien zum Recyceln entwickeln, doch auch heute schon können sie eine weitere wertvolle Ressource liefern, die man allerdings nicht anfassen oder sehen kann. Die Rede ist von sogenanntem Deponiegas, das in Mülldeponien hauptsächlich durch den bakteriologischen und chemischen Abbau des Mülls entsteht. Da es zu einem großen Teil aus Methan besteht, ist es nicht nur besonders klimaschädlich, sondern es lässt sich auch als Alternative zu Erdgas einsetzten.

Deponiegas-Anlage des BMW Werk Spartanburg in den USA
Foto: BMW

In den USA sind Deponiegase für mehr als ein Drittel der von Menschen verursachten Methangasemissionen verantwortlich, weshalb es dort immer häufiger zur Stromerzeugung in Kraftwerken eingesetzt wird. So konnte auch das riesige BMW Werk Spartanburg in den USA bereits zu einem Musterbeispiel an Nachhaltigkeit werden, denn es deckt mehr als 50% des gesamten Energiebedarfs durch die Erzeugung von Strom und Warmwasser mit Methangas aus der nahegelegenen Mülldeponie Spartanburg. Die Investitionen in diese Technologie betrugen für BMW in 2009 12 Millionen US-Dollar, pro Jahr lassen sich dadurch aber nicht nur etwa 92.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, sondern BMW spart auch rund 5 Million US-Dollar an jährlichen Energiekosten. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz gehen hier also Hand in Hand.

Ende Juli 2011 gab BMW in den USA nun bekannt, dass das Unternehmen zudem erforschen wird, wie sich die Deponiegase zur Herstellung von Wasserstoff nutzen lassen. Dieser könnte dann in Zukunft vielleicht einmal eine wirklich umweltfreundliche Alternative beim Antreib von Brennstoffzellenfahrzeugen sein.

Die erste Phase des millionenschweren Projekts wird von der SCRA (South Carolina Research Authority) getragen. Eine einzigartige Kooperation von Partnern aus staatlichen Energiebehörden sowie öffentlichen und privaten Sponsoren wird dann in den kommenden Phasen zusammenarbeiten. Zum Projekt Team gehören BMW, Advanced Technology International (a subsidiary of SCRA), das Gas Technology Institute, Ameresco, Inc. sowie die South Carolina Hydrogen and Fuel Cell Alliance.

Im September 2010 hat BMW die Installation einer Anlage zur Lagerung und Distribution von Wasserstoff im bestehenden Energiecenter des BMW Werks in South Carolina bereits abgeschlossen. Dort werden bereits heute 100 Fahrzeuge zum Transport von Material von Brennstoffzellen angetrieben. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte das Pilotsystem zum größten Betrieb für Brennstoffzellenfahrzeuge für den Materialtransport ausgebaut werden.

„Das Deponiegas-zu-Wasserstoff Projekt bei BMW soll als erstes seiner Art vor allem auch als Vorbild für andere Industrieunternehmen dienen,“ erklärt SCRA CEO Bill Mahoney. „Projekte wie dieses erweitern die Wissensgesellschaft von South Carolina und ich freue mich, dass ich zusammen mit unseren Partnern am Start des Projekts auf dem Gelände eines der größten Werke in South Carolina dabei sein kann. Ich bin zuversichtlich, dass die Lösung, Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen in Verbindung mit einer sauberen und effizienten Brennstoffzellentechnologie, die Produktivität steigern und die Umweltverschmutzung verringern wird. Ausserdem wird es die Stromnetze entlasten und ich bin optimistisch, dass es im ganzen Land Nachahmer finden wird.“

Neben diesem Projekt ist BMW in den USA auch an zwei weiteren Initiativen des Department of Energy (DOE) beteiligt, bei denen es um die effiziente Lagerung von Wasserstoff in Brennstoffzellenfahrzeugen geht. Beide sind Teil eines umfangreichen Konzepts, welches als Ziel hat, in Zukunft wirklich emissionsfreie Fahrzeuge mit großer Reichweite auf die Strassen zu bringen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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