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EU fordert Stopp: Jeder Europäer verbraucht durchschnittlich 500 Plastiktüten pro Jahr

Veröffentlicht am 15. August 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Die Verwendung von Plastiktüten ist praktisch, bequem und daher bei vielen immer noch die gängige Methode um die Einkäufe nach Hause zu transportieren. Leider sind Milliarden von produzierten, ausgegebenen und weggeworfenen Platiktüten aber auch eine gigantische Verschwendung von Ressourcen, eine unglaubliche Verschmutzung der Umwelt und zudem für viele Lebewesen im Meer tödlich. Alleine in Europa werden pro Person und Jahr durchschnittlich rund 500 Plastiktüten „verbraucht“, weshalb die EU-Kommission aktuell über Möglichkeiten berät, wie der Verbrauch von Plastiktüten zurückgedrängt werden kann.

Plastiktüten

Während der sorglose Umgang mit den meist nur einmal genutzten Einkaufstüten bereits dazu geführt hat, dass in manchen Gebieten im Mittelmeer mehr Plastik als Plankton zu finden ist, hatte die italienische Umweltschutzorganisation Legambient den Verbrauch der Italiener noch mit 300 Tüten als weltmeisterlich beziffert. Die Europäische Kommission spricht mit 500 Tüten von fast dem Doppelten, was in Europa im Jahr 2008 etwa 3,4 Millionen Tonnen entsprochen hat. Das geringe Gewicht und die geringe Größe der einzelnen Tüte lassen sie zudem häufig durch das Müll- und Recyclingmanagement rutschen und am Ende im Meer landen. Dort dauert der Abbau mehrere hundert Jahre und häufig sterben Tiere, die sich darin verhedderten oder sie zusammen mit anderen Plastikteilchen für Nahrung halten. Die winzigen Plastikteilchen und darin enthaltene giftige Chemikalien wie Weichmacher gelangen über Fische und andere Lebewesen dann auch in die menschliche Nahrungskette.

Am besten lässt sich die meist sinnlose Nutzung von Einwegtüten aus Plastik dadurch vermeiden, dass man zum Einkaufen eine Tragetasche aus Stoff, einen Korb oder ähnliches benutzt. Da ein komplettes Verbot von Plastiktüten aber zur Zeit nicht realistisch ist, fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor allem ein Verbot der kostenlosen Abgabe. Geprüft werden müsse zunächst, ob nicht Mindestabgabepreise ein effektives und sinnvolles Instrument seien, den Verbrauch von Plastiktüten entscheidend zu vermindern. In Erwägung zu ziehen sei auch eine Rohstoff-Steuer für die Ausgangsmaterialien zur Herstellung der Tüten. Denn kosten die Plastiktüten Geld, ändern viele Konsumenten ihr Verhalten und kaufen mit wiederverwendbaren Tüten und Taschen ein.

„Das wichtigste Ziel muss es sein, von der allgegenwärtigen Wegwerfmentalität weg zu kommen“, erklärt daher auch Heribert Wefers, Umweltschutz-Experte des BUND. „Abfallvermeidung und Umweltschutz beginnen mit der Vermeidung unnötiger Produkte und Verpackungen. Das Vermeiden von Plastiktüten ist nötig und möglich.“ sagt Wefers weiter, und „Plastiktüten sind nur die Spitze des Eisbergs kurzlebiger Wegwerfprodukte. Wenn hier angefangen wird, die Ex- und Hopp-Mentalität zu bekämpfen, kommen wir auch in anderen Bereichen weiter.“

Die inzwischen häufiger diskutierte Alternative von Plastiktüten aus Kunststoffen, die biologisch abbaubar sind, lehnt der Umweltverband hingegen ab. Auch wenn der Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen stamme und damit die fossilen Ressourcen wie Erdöl vermieden werden können, würden die Ausgangsmaterialien kaum ökologische Vorteile aufweisen. Weiterhin würden sogenannte Bio-Plastiktüten in der Praxis faktisch nicht kompostiert und nicht recycelt, sondern überwiegend im Restmüll landen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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