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Interview mit Initiator Sven Lilienström über das Climate Vote Project

Veröffentlicht am 7. September 2011,  Kategorie(n): Interviews

Wenn mit dem Kyoto-Protokoll am 31. Dezember 2012 das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen ausläuft, dann wird es nach heutigem Stand der Dinge keinen verbindlichen Nachfolger geben. Da sich die Politiker der verschiedendsten Staaten nicht auf eine gemeinsame Richtung beim Klimaschutz einigen können, steht also zu befürchten, dass der Energieverbrauch, die Nutzung von natürlichen Ressourcen und auch der Ausstoß an Treibhausgasen weiter unkontrolliert zunehmen werden. Um dies zu verhindern hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel gesetzt, die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern.

Climate Vote Project

Zur Untermauerung dieser Forderung sollen bis zum UN-Klimagipfel 10 Millionen Facebook-User als Fans für das CLIMATE VOTE PROJECT gewonnen werden. Im folgenden Interview erklärt Initiator Sven Lilienström die Ideee dahinter und was er sich davon erhofft.

Frage: Was ist das primäre Ziel des Climate Vote Project im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP 17 in Durban?

CVP: Zunächst einmal werden viele Menschen gar nicht wissen, was das Kürzel COP 17 überhaupt bedeutet, und dass im November/Dezember 2011 eine Weltklimakonferenz stattfindet. Auch, dass eines der bislang wichtigsten Klimaschutzabkommen – das Kyoto Protokoll – Ende des kommenden Jahres ausläuft, werden viele nicht wissen.

Es wird zwar viel über den Klimawandel geredet, sodass wir fast schon einen gefühlten Klimaschutz erleben, doch wirklich passieren tut wenig. Unser Ziel ist es, die Menschen weltweit über das Thema Klimawandel und die Folgen zu informieren und die verantwortlichen Regierungen aufzurufen, verbindliche und weiterführende Klimaschutzmaßnahmen für die Zeit nach 2012 zu beschließen.

Frage: Wie können 10 Millionen „Likes“ helfen, die Regierungen zum Handeln zu bewegen?

CVP: Es gibt viele Petitionen, Proteste und Demonstrationen – nicht nur das Thema Klimawandel betreffend. Die Medien berichten dann darüber – doch die Verantwortlichen nehmen Aktionen nur selten ernst. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, eine möglichst große Zahl von Menschen zu mobilisieren, die unsere Forderung nach weiterführenden Klimaschutzmaßnahmen mittragen und unterstreichen. Nur so haben wir die Möglichkeit, von den Verantwortlichen nicht nur gehört sondern auch ernst genommen zu werden. Kein wählbarer Regierungsvertreter auf der COP 17 in Durban wird die berechtigte Forderung von 10 Millionen Menschen kleinreden oder ignorieren können.

Frage: Warum denken Sie, dass die Fortführung des Kyoto-Protokolls der richtige Weg ist?

CVP: Wir brauchen eine international solide und verbindliche Vereinbarung und keinen nationalen Minimalkonsens. Mit dem Kyoto-Protokoll hat sich die internationale Staatengemeinschaft erstmals auf verbindliche Handlungsziele und Umsetzungsinstrumente für den globalen Klimaschutz geeinigt. Dies kann natürlich nur als ein erster Schritt angesehen werden. Mit dem Kyoto-Protokoll sind wir sicherlich auf dem richtigen Weg. Allerdings müssen die Anstrengungen dringend verstärkt und ausgebaut werden.

Frage: Was sind Ihre Befürchtungen, wenn Ende des kommenden Jahres keine Einigung erzielt werden kann?

CVP: So wie es derzeit aussieht, wird es voraussichtlich keine Einigung geben. Angesichts der schon jetzt spürbaren Folgen wie z.B. extreme Wetterphänomene, Überschwemmungen, Hitzeperioden und Dürren – welche laut den Prognosen vieler renommierter Klimaforscher deutlich zunehmen werden – können und sollten wir uns nicht einfach damit abfinden. Denn trotz aller bisherigen Bemühungen hat der CO2-Ausstoss im Jahr 2010 einen absoluten Rekordwert erreicht. Leider werden voraussichtlich die Menschen in den ärmeren Ländern am meisten unter den Folgen der globalen Erwärmung leiden – Völkerwanderungen könnten eine mögliche Konsequenz sein. Daher sehen wir besonders die führenden Industrienationen und größten CO2-Emittenten, insbesondere die USA und China, in der Pflicht dringend ihrer Verantwortung nachzukommen. Wirtschaftliches Wachstum darf nicht auf Kosten des Weltklimas stattfinden.

Frage: Wie können soziale Netzwerke wie Facebook dazu beitragen, die Menschen auf die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam zu machen?

CVP: Soziale Netzwerke wie Facebook sind das Kommunikationsmedium der letzten Jahre und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Schauen wir nach Ägypten. Die wochenlangen und immer stärkeren Proteste zwangen Präsident Mubarak schließlich zum Rücktritt. Proteste in dieser Intensität und Dauer wurden doch erst aufgrund der starken Vernetzung der meist Jugendlichen durch die Informationskanäle Twitter und Facebook möglich. Soziale Netzwerke verbreiten Informationen und Meinungen rasend schnell rund um den Globus. Daher setzen wir für die Kampagne Climate Vote Project in erster Linie auf soziale Netzwerke. Facebook mit seinen über 700 Millionen Usern weltweit ist für uns das Kommunikationsmedium Nr. 1.

Ab sofort können alle Facebook-User durch Anklicken des „Gefällt mir“-Buttons die Kampagne auf www.climatevoteproject.org unterstützen.

 
 
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Kategorie(n): Interviews
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