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Google setzt im großen Stil auf Energiesparen und Erneuerbare Energien

Veröffentlicht am 9. September 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Was Google anfasst wird fast immer groß, und zwar richtig groß! Selbst die mit riesigem Abstand am meisten genutzte Suchmaschine, gehört auch das weltgrößte Videoportal YouTube zum Konzern, ebenso wie der größte Blog-Anbieter Blogger und ganz neu Google+, das zum ernsthaften Konkurrenten für Facebook werden soll. Was dem Internetgiganten gerade aufgrund seiner Größe immer wieder vorgeworfen wird, ist, dass er für einen gigantischen Energieverbrauch verantwortlich sei und dementsprechend auch für riesige Mengen an CO2-Emissionen. So erstellte in 2009 der US-Physiker Alex Wissner-Gross von der Harvard Universität sogar eine Studie über den Energiehunger von Google, in der er behauptete, dass alleine zwei Suchanfragen über die Suchmaschine schon mehr Energie verbrauchen würden als man zum Aufkochen von zwei tassen Teewasser benötigen würde.

Dies wird natürlich von Google dementiert und tatsächlich investiert der US-Konzern Unsummen in Möglichkeiten zum Energiesparen und Erneuerbare Energien. Zudem hat Google jetzt erstmals seinen Energieverbrauch öffentlich gemacht und der lag in 2010 für das gesamte Unternehmen bei 2,26 MWh Strom. Im Verhältnis zur weltweit verbrauchten Energie beträgt der Anteil von Google laut einer unabhängigen Studie damit weniger als 0,01 Prozent. Und das bei einem Unternehmen, dessen Angebote ein Großteil der Menschen in den Industriestaaten fast täglich nutzt. Hauptgrund dafür, dass es nicht deutlich mehr ist, ist laut Google der Fakt, dass die Google Datencenter zu den energieeffizientesten der Welt gehören. Sie sollen sogar nur die Hälfte der elektrischen Energie benötigen, die ein durchschnittliches Datencenter benötigt. Neben den Millionen Tonnen an Emissionen spart das Google zudem auch Millionen Dollar an Energiekosten.

Über diese grundlegenden Informationen hinaus hat Google zudem auch folgende interessante Beispiele veröffentlicht:

  • Eine durchschnittliche Suche bei Google verbraucht nur 0,0003 kWh Strom, die Erzeugung dieser Menge elektrische Energie verursacht etwa 0,2 g CO2.

  • Das Anschauen eines Videos von einer Minute auf YouTube benötigt im Schnitt 0,0002 kWh Strom, wodurch wiederum rund 0,1 g CO2 verursacht werden.
     
  • Jeder Nutzer von Google Gmail verursacht im ganzen Jahr einen Stromverbrauch von durchschnittlich 2,2 kWh. Dies entspricht in etwa 1,2 kg CO2-Emissionen.

Seit 2007 kauft der Konzern aus Mountain View zudem zur CO2-Kompensation sogenannte Ausgleichspapiere, deutlich wichtiger für die Umwelt dürfte aber vor allem das Engagement von Google im Bereich der Erneuerbaren Energien sein. Neben kleineren Projekten wie der Solaranlage auf dem Googleplex hat der Konzern einen Vertrag über sauberen Strom aus Windkraft für 20 Jahre geschlossen und Millionen in einen Windpark investiert. Mit Hilfe der Investitionen in Projekte und Unternehmen aus dem Bereich Regenerative Energien können heute rund 1,7 GW sauberer Strom gewonnen werden, was dem als 350.000 Haushalten entspricht. In 2012 soll der Anteil der Erneuebaren Energien am gesamten Energieverbrauch von Google zudem bereits die Grenze von einem Drittel überschreiten.

Außerdem sollte man bei aller Kritik nicht vergessen, dass viele Dienste von Google nicht nur Energie verbrauchen sondern gleichzeitig auch Energie sparen. Wer heute eine E-mail schickt, der hätte früher vielleicht einen Brief versendet, der Papier gekostet hätte und mit Fahrzeugen transportiert worden wäre. Wer heute nach einer Information bei Google sucht und sie dann findet, der wäre dazu vielleicht früher in die Bücherei gefahren. Wer Preise eines Artikels vergleicht wäre vielleicht sogar zu mehreren Läden gefahren. Selbstverständlich gilt dies nicht für alle Aktionen aber es zeigt doch, dass Google oder besser das Internet auch viele Wege, ressourcen- und Energieverbräuche überflüssig gemacht haben.

Weitere Informationen zum Thema sind über die Seite www.google.com/green/ zu finden sowie im Beitrag „How our cloud does more with less“ auf dem offiziellen Google Blog (Englisch) nachzulesen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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