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Professor Hans Joachim Schellnhuber mit dem Volvo Umweltpreis 2011 ausgezeichnet

Veröffentlicht am 9. September 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Auch wenn die globale Erderwärmung vor den aktuellen Megakrisen in Form völlig überschuldeter EU-Staaten, einer schwächelnden USA sowie den Revolutionen in Nordafrika in Medien und Gedanken in Hintergrund gerückt ist, so werden die Klimawandel Folgen auf lange Sicht vermutlich doch deutlich mehr kosten als die bisherigen Finanz- und Wirtschaftskrisen. Wie genau sich die gigantischen Mengen an menschgemachten Treibhausgasen in Kombination mit den natürlichen Veränderungen auswirken, untersucht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das wissenschaftlich und gesellschaftlich bedeutsame Fragestellungen in den Bereichen globaler Wandel, globale Erwärmung und nachhaltige Entwicklung analysiert. Dessen Direktor, Professor Hans Joachim Schellnhuber, wurde dafür jüngst mit dem Volvo Umweltpreis 2011 ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 1989 verliehen und ist mit 1,5 Millionen Schwedischen Kronen (130.000 Euro) dotiert.

Professor Hans Joachim Schellnhuber und der Volvo Umweltpreis 2011
Fotos: Volvo

Innerhalb des PIKs arbeiten Forscher aus den Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zusammen, um fachübergreifend Einsichten zu gewinnen, welche zur Grundlage für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft genutzt werden können. Schellnhuber ist darüber hinaus Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam, außerordentlicher Professor des Santa Fe Institute (USA), Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Mitglied des Weltklimarates (IPCC).

Die Jury des Volvo Umweltpreises, die aus führenden internationalen Wissenschaftlern besteht, begründet die Auswahl folgendermaßen: „Hans Joachim Schellnhuber hat durch seine umfangreiche interdisziplinäre Forschung maßgeblich dazu beigetragen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu Grundlagen von politischen Entscheidungen zu machen.“ Darüber hinaus heißt es: „Er hat mit seiner Klimafolgenforschung die Basis für eine umfassende Erdsystemanalyse geschaffen.“

Die globale Umweltforschung ist eines der am schnellsten wachsenden wissenschaftlichen Gebiete und in den vergangenen Jahren sind Wissenschaftler weltweit zu dem Schluss gekommen, dass das menschliche Tun und Handeln auch einen entscheidenden Einfluss auf das globale Klima hat. Die Zahl derer, die glauben, dass das Verbrennen von milliarden Tonnen fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas ebenso wie Brandrodungen im Regenwald oder die Aufzucht von mehreren Milliarden Rindern und Schweinen im Jahr keine Auswirkungen auf das Klima hat ist immer weiter gesunken. Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass in einer Vielzahl von Lebensbereichen die Entscheidungen auch unter dem Aspekt ihrer möglichen Auswirkungen auf das weltweite Klima getroffen werden.

Professor Schellnhuber hat Maßstäbe auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung gesetzt. Er war es, der die „Tipping Elements“ beschrieb und benannte, jene neun kritischen Klima-Krisenzonen, an denen das Klima umschlagen könnte. Oder auch das „Burning embers diagram“, das den Zusammenhang zwischen Vorhersagen zu Mittelwerten global ansteigender Temperaturen und Risiken herstellt, die durch gefährliche Veränderungen einzigartiger, bedrohter Ökosysteme entstehen. Als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen war er für den wissenschaftlichen Bericht verantwortlich, in dem das Ziel festgesetzt wurde, die weltweite Temperaturerhöhung auf zwei Grad zu begrenzen.

Seine Klimafolgenforschung bindet nicht nur verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, sondern auch die Politik ein. Hans Joachim Schellnhuber hat viele Jahre daran gearbeitet, Brücken zwischen Forschung und Politik zu bauen. So war er 2007 während der G8- und EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel wissenschaftlicher Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik. Zudem beriet er den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair und den Präsidenten der EU-Kommission Manuel Barroso.

Professor Schellnhuber war auch Initiator des Potsdamer Nobelpreisträger-Symposiums „Global Sustainability – A Nobel Cause“, auf dem im Jahr 2007 von 15 Nobelpreisträgern das sogenannte Potsdam Memorandum zur Klimastabilisierung, Energiesicherheit und nachhaltigen Entwicklung formuliert wurde. Das diesjährige Memorandum wurde dem UN Generalsekretär übergeben und dient als Grundlage für den Klimagipfel „Rio+20“, der Folgekonferenz zum Erdgipfel von 1992.

Die Klimaforschung ist ähnlich komplex wie das Klima selbst. Hans Joachim Schellnhuber jedoch zeigt sich optimistisch: „Ich habe Chaos-Theorien studiert, und ich kann nur sagen, die Methoden zur Erforschung komplexer Zusammenhänge entwickeln sich sehr schnell. Dadurch gewinnen wir neue Möglichkeiten, bereits frühzeitig die Folgen für das weltweite Ökosystem abzuschätzen.“

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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