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Hunger nach Fleisch hat viele Nachteile – Der WWF stellt die Fleischfrage?

Veröffentlicht am 14. Oktober 2011,  Kategorie(n): Sonstiges

Im Sommer kamen an schönen Tagen Würstchen und Steaks auf den Grill, im Winter stehen dann Weihnachtsgans oder Truthahn auf dem gedeckten Tisch. Aber auch zwischendurch wächst der Hunger nach Fleisch, seien es Hamburger, Schnitzel, Currywurst, Hähnchenflügel oder einfach der klassische Aufschnitt zum Brot. Und das nicht nur hierzulande oder in den westlichen Staaten, sondern weltweit. Die Schattenseitem des hohen Fleischkonsums sind aber nicht nur die grausame Massentierhaltung und Milliarden gequälter und geschlachteter Tiere pro Jahr, sondern auch die Entwaldung riesiger Flächen, der Klimawandel und Nahrungsmittelknappheit. Aus diesem Grund will der WWF über dieses Thema diskutieren und stellt die Fleischfrage!

Selbst wenn man ethische Aspekte wie artgerechte Lebensbedingungen außen vor lässt, zeigt sich Fleisch als problematisches Nahrungsmittel: Für seine Herstellung werden im Vergleich zu anderen Lebensmittel enorm viel mehr Energie und Fläche benötigt. Laut einer aktuellen WWF-Studie braucht Deutschland 8,42 Millionen Hektar, in etwa die Größe Österreichs, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. Hierzu zählen selbsteverständlich nicht nur die Weiden oder Anlagen der Züchter, sondern vor allem auch die Lanfdläche, die für den Anbau von Futtermitteln benötigt wird. Schließlich wird aktuell etwa ein Drittel der gesamten Landoberfläche als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion genutzt – und das mit steigender Tendenz. In Argentinien etwa wurde die Anbaufläche von Soja, einem entscheidenden Bestandteil von Tierfutter, seit 2000 um über 190 Prozent auf heute etwa 17 Millionen Hektar ausgeweitet. In Brasilien um über 160 Prozent auf inzwischen etwa 22 Millionen Hektar. „Mehr als drei Viertel der deutschen Soja-Einfuhren stammt aus Südamerika. Dort bedroht der Anbau inzwischen einmalige Ökoregionen, wie etwa die brasilianische Savanne, den Cerrado mit seinem enormen Artenreichtum“, erklärt in diesem Zusammenhang Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland. 79 Prozent der nach Deutschland im Jahr eingeführten mehr als sechs Millionen Tonnen Soja, werden dann als Futtermittel eingesetzt.

Im Durchnitt verbrauchen die jährlich gegessenen Kartoffeln 15 qm, das Fleisch gigantische 1.000 qm

Im Vergleich des „Flächen-Fußabdrucks“ von Fleisch mit anderen Nahrungsmitteln zeigt sich das Ausmaß noch deutlicher: Während der jährliche Fleischkonsum eines durchschnittlichen Bundesbürgers gut 1.000 Quadratmeter beansprucht, benötigen die durchschnittlich gegessenen Kartoffeln gerade einmal 15 Quadratmeter pro Kopf und Jahr. Auch bei typischen Gerichten ragt die Bedeutung des Fleisches heraus. So hat laut WWF-Angaben ein Hamburger mit Pommes und Salat einen Flächenbedarf von etwa 3,61 Quadratmeter, ein Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen bringt es auf immerhin 3,12 Quadratmeter. Zum Vergleich schlagen Spaghetti mit Tomatensauce nach den Berechnungen der Umweltschützer mit nur 0,46 Quadratmetern zu Buche.

„Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hinterlässt aus diesem Grund einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei“, warnt Tanja Dräger de Teran anlässlich der Veröffentlichung der Studie „Fleisch frisst Land“ in Berlin. Global gesehen trägt Fleisch zwar nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung bei, dennoch ist die die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Zudem verursacht sie bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen und trägt damit maßgeblich zu den Folgen des Klimawandels bei.

Empfehlung: Weniger und gleichzeitig hochwertigeres Fleisch essen, wenn man nicht verzichten kann oder will

Jeder Bewohner Deutschlands ist jährlich im Schnitt etwa 60 Kilogramm Fleisch. Diese Menge entspricht fast dem Doppelten der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Um die negativen, ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums zu mindern, rät der WWF, nicht nur weniger, sondern vor allem auch besseres Fleisch zu essen. Wer mehr für ökologisch erzeugtes Fleisch oder Wurst mit EU-Biosiegel, einem Siegel der Bio-Anbauverbände und dem Produktionsverband Neuland ausgibt, der stellt sicher, dass bei der Aufzucht und Herstellung weder Mensch noch Umwelt ausgebeutet werden. Eine weitere Alternative sei zudem „Weidefleisch“.

Allerdings lasse sich nicht alle Verantwortung auf die Verbraucher abwälzen, denn auch die Fleischindustrie und die EU-Agrarpolitik müssten endlich den Gedanken der Nachhaltigkeit konsequent umsetzen. Dazu gehört laut Forderung des WWF auch, heimische Futtermittel in der EU wieder verstärkt zu fördern, um zukünftig vermehrt Soja ersetzen zu können.

Mehr Infos und eine Teilnahme der Diskussion sind auf fleischfrage.wwf.de möglich. Hier können Sie außerdem kostenlos die Studie „Fleisch frisst Land“ ansehen und herunterladen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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