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World Energy Outlook 2011: Ohne eine weltweite Energiewende kommt es zur Katastrophe!

Veröffentlicht am 14. November 2011,  Kategorie(n): Allgemein

Die Aufgabe der unabhängigen Internationalen Energie-Agentur (IEA) ist die Sicherstellung der Versorgungssicherheit ihrer Mitgliedsländer in der Gegenwart und nahen Zukunft, sowie die Untersuchung aller Möglichkeiten zu einer langfristig verlässlichen, erschwinglichen und sauberen Energieversorgung. Der am 9. November 2011 herausgegebene World Energy Outlook zeichnet allerdings ein düsteres Bild: Den großen Worten hat vor allem die Politik keine Taten folgen lassen. Einen echten Umschwung hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft hat es bisher nicht gegeben und auch für die Zukunft sehen die Experten der IEA schwarz. Denn obwohl sich Wirtschaft nicht in allen Staaten und Regionen gleich stark erholen konnte, ist der weltweite Primärenergieverbrauch 2010 um ganze 5% gestiegen und die CO2-Emissionen haben damit einen traurigen neuen Höchststand erreicht.

„Wachstum, ein steigender Lebensstandard und vor allem die weiter wachsende Weltbevölkerung werden den Energiebedarfs in den kommenden Jahrzehnten unweigerlich weiter steigen lassen. Den bisherigen Weg der unsicheren und ökologisch nicht nachhaltigen Energieerzeugung und -nutzung werden wir aber nicht weiter gehen können,“ erklärt IEA Executive Director Maria van der Hoeven. „Die Regierungen müssen strengere Maßnahmen ergreifen, um Investitionen in effiziente und CO2-arme Technologien zu fördern. Die Atomkatastrophe von Fukushima, die Revolutionen und Unruhen in Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas sowie eine kräftige Erholung der Energienachfrage im Jahr 2010 mit einem neuen Rekordhoch bei den CO2-Emissionen zeigen uns die Dringlichkeit und das Ausmaß der Herausforderung.“

Der Energieverbrauch steigt weiter an, Erneuerbare Energien decken welltweit erst in 2035 ein Viertel

Nach den Szenarien der Internationalen Energie-Agentur wird der Energiebedarf von 2010 bis 2035 um ein ganzes Drittel steigen, wobei die nicht zu den OECD gehörenden Länder für rund 90% der Steigerung verantwortlich sein werden. Angeführt werden sie von China, dessen Energiebedarf aufgrund der fast vierfachen Bevölkerung bereits in 2035 rund 70% über dem der USA liegen soll. Der Pro-Kopf-Verbrauch wird aber auch dann noch deutlich unter dem der Nordamerikaner liegen. Der Anteil der Energie aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl oder Erdgas wsoll von heute 81% auf 75% im Jahr 2035 fallen. Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll bis dahin zwar von rund 13% am heutigen Gesamtmix auf 18% in 2035 steigen, der um ein Drittel höhere globale Energiebedarf würde damit aber weiterhin zu einem steigenden Ressourcenverbrauch und steigenden Emissionen führen. Das Wachstum der Erneuerbaren Energien wird von 64 Mrd. US-Dollar im Jahr 2010 auf voraussichtlich 250 Mrd. US-Dollar im Jahr 2035 steigen. Im Gegnsatz dazu beliefen sich die Subventionen für fossile Brennstoffe laut Angaben der IEA bereits im Jahr 2010 auf unglaubliche 409 Mrd. US-Dollar.

Nachfrage nach umwelt- und klimaschädlichem Erdöl und Kohle steigt weiter stark an

Der weltweite Verbrauch von Erdöl wird von 87 Millionen Barrel pro Tag in 2010 auf geschätzte 99 Millionen Barrel pro Tag in 2035 ansteigen. Für den Anstieg wird allein der wachsende Transportsektor in den Schwellenländern verantwortlich sein, da sich wohl alleine der weltweite Bestand von Pkw in diesem Zeitraum auf geschätzte 1,7 Mrd. Fahrzeuge verdoppeln wird. Alternative Technologien wie der Hybrid- oder Elektroantrieb könnten den Verbrauch zwar reduzieren, bis sie massenhaft verbreitet sind wird es aber weiter dauern. Der Verbrauch an Kohle wird mit rund 65% bis 2035 noch deutlich stärker steigen, wobei vor allem China für diesen Anstieg verantwortlich sein wird. Schon heute stammt rund die Hälfte der weltweiten nachfrage nach Kohle aus dem Land der Mitte. Selbst wenn die Kraftwerke effizienter und sauberer werden, sowie vielleicht die ersten CCS-Kraftwerke ans Netz gehen, wird der Ausstoß an Treibhausgasen immer noch gigantisch sein.

Die globale Durchschnittstemperatur könnte um 3,5° oder schlimmstenfalls um 6° Celsius steigen

Ausgehend vom aktuellen Stand und den globalen Entwicklungen gehen die Experten der IEA davon aus, dass alleine in den kommenden 25 Jahren drei Viertel der CO2-Emissionen in die Atmosphäre geblasen werden, die die Menschen in den letzten 110 Jahren verursacht haben. Der langfristige Anstieg der Temperatur wird vor diesem Hintergrund auf vorsichtige 3,5° Celsius geschätzt. Sollten sich die Staatschefs noch weiter vom Klimaschutz entfernen und weiterhin nicht auf eine Nachfolgeregelung zum Kyoto Protokoll einigen können, wäre sogar eine Erhöhung um 6° Celsius denkbar.

Ein Abwarten und Zögern in der Gegenwart wird die Kosten in der Zukunft vervielfachen

„Während jedes Jahr ohne klare Signale hin zu sauberen Energien vorbeizieht, macht es das Festhalten an der alten und auf fossilen energieträgern basierenden Wirtschaft stetig schwieriger und teurer, unsere Energiesicherheit und Klimaschutzziele zu erreichen,“ warnt Fatih Birol, IEA Chief Economist. Um den globalen Temperaturanstiegs auf die von Experten als kontrollierbar eingestuften maximalen 2° Celsius zu begrenzen ist ein dringender Reichtungswechsel nötig. Einfach Abzuwarten ist dabei auch ökonomisch der falsche Weg, denn jeder 1 US-Dollar, der bis zum Jahr 2020 nicht in eine sauberere Energieerzeugung und energieeffiziente Technologien investiert wird, kostet nach dem Jahr 2020 zusätzliche 4,30 US-Dollar um die steigenden Emissions zu kompensieren.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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