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Wie Existenzgründer der Green Economy die Welt retten

Veröffentlicht am 23. Januar 2012,  Kategorie(n): Allgemein

Ein rasant steigender Energieverbrauch in den entscheidenden Schwellenländern wie China, Brasilien und Indien, ein gescheiterter Klimagipfel in Durban gegen Ende des letzten Jahres und mit Kanada sogar der erste Aussteiger aus dem Kyoto-Protokoll. Vor diesem Hintergrund dürften sich Schwarzseher bestätigt fühlen, welche die Menschheit und unsere Erde bereits seit Jahren auf eine große und unabwendbare Klimakatastrophe zurasen sehen. Doch große Probleme und Herausforderungen bieten immer auch Chancen, weshalb gerade Gründungsexperten in dieser Entwicklung auch etwas Positives sehen. Wenn Regierungen tatenlos zusehen und viele bestehende Unternehmen einen Kurswechsel möglichst lange hinauszögern wollen, dann bieten sich schließlich Nischen und Möglichkeiten für Existenzgründer und Start-Ups.

Andreas Kuckertz, Lehrstuhl für Innovations- und Gründungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund, sieht aus diesem Grund gerade in 2012 große Chancen für Unternehmensgründer: „Sie sind Problemlöser. Die aktuellen Probleme werden genau die Gründer, die wir uns wünschen, nicht abschrecken, sondern dazu anspornen, marktfähige Lösungen zu entwickeln.“ Dabei geht es auch im Bereich der Green Economy nicht nur um den Erhalt einer möglichst intakten Umwelt und einer lebenswerten Erde, sondern selbstverständlich auch um wirtschaftlich tragfähige Konzepte. Schließlich soll auch hier Geld verdient und Arbeitsplätze geschaffen werden. Nur eben mit einem möglichst geringen negativen Einfluß auf unsere Lebensgrundlage. Die Erfahrung der letzten Jahre haben nach Informationen des KfW/ZEW-Gründungspanel bewiesen, dass Gründungen in Krisenzeiten im Schnitt innovativer und erfolgreicher sind als Gründungen in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs.

Junge Unternehmen stecken in der Regel voller Energie, Tatendrang und Visionen. Damit sind sie prädestiniert, verkrustete Strukturen aufzubrechen und frischen Wind in den Markt bringen und Wachstumsimpulse setzen. „Sie ergänzen innovatives Engagement von etablierten Unternehmen und realisieren – wie die Forschung gezeigt hat – oftmals gerade auch solche Konzepte, die von etablierten Unternehmen nicht angegangen oder vernachlässigt werden“, erklärt Andreas Kuckertz. Dass neu gegründete Unternehmen Treiber der grünen Wirtschaft sind, sieht auch Professor Jürgen Schmude, Gründungsforscher an der Ludwig-Maximilians-Universität in München: „Sie sind oft Vorreiter, die neue Produkte auf und Ideen in den Markt bringen. Bestehende Unternehmen sind in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation tendenziell passiver. Mit Blick auf die Green Economy weist Kuckertz den Gründern eine entscheidende Rolle zu: „Dieser Teilbereich der Wirtschaft ist momentan per se innovativ und es existieren wenige etablierte Geschäftskonzepte, die einfach kopiert werden könnten. Und daher dürfen wir gerade von Unternehmensgründern erwarten, dass sie die Green Economy stark nach vorne treiben werden.“

Neue Impulse für Neugründungen werden auch von der im Juni bevorstehenden Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung erwartet, dem so genannten Erdgipfel in Rio de Janeiro. Im Vordergrund stehen die zwei Themen: Green Economy im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung sowie institutionelle Rahmenbedingungen nachhaltiger Entwicklung. Die Unterstützung von Neugründungen darf daher nicht zurückgefahren werden, denn gerade jetzt braucht die Green Economy Gründer, die dem Markt einen neuen Schwung geben. Ein Scheitern oder Aufschieben weiterer Wachstumsanreize der Green Economy wäre fatal, so die Meinung Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung: Die Green Economy erduldet keinen Aufschub. „Weitere Verzögerungen bezahlen wir mit höheren Risiken.“

Ein gutes Beispiel, wie Existenzgründer auch einen eigentlich bereits gesättigten Markt revolutionieren können, zeigt das Beispiel des Ökoenergieversorgers Polarstern, dessen Gründer beweisen, dass sich Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung keinesfallls ausschließen müssen. Gefördert wurde die Erarbeitung des neuen Ökogasangebots vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. „Die Unterstützung durch das EXIST-Stipendium hat es uns ermöglicht, das erste wettbewerbsfähige 100 Prozent Ökogasprodukt zu entwickeln. Es ist ein Meilenstein im Ökoenergiemarkt, schließlich werden 75 Prozent der Energie in privaten Haushalten beim Heizen verbraucht. Und das erfolgt in drei Viertel der Fälle noch immer mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas, weil die bisherigen Biogasangebote einfach zu teuer sind“, erklärt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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