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Umweltwirtschaftsbericht 2011: Zukunft made in Germany

Veröffentlicht am 13. Februar 2012,  Kategorie(n): Allgemein

BMU Umweltwirtschaftsbericht 2011Leider gibt es immer noch ein paar Menschen, die glauben, dass Umweltschutz sowie die Senkung des Ressourcenverbrauchs und der Emissionen eine Wachstumsbremse sind und sich mit einer erfolgreichen Wirtschaft nicht vereinbaren lassen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, denn Greentech und speziell die Erneuerbaren Energien stehen heute für eine boomende Branche, die auch in Krisenzeiten konstant wächst und vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz geschaffen hat.

Dies belegt auch der vor kurzem erschienene Umweltwirtschaftsbericht 2011, der den Stand der Dinge, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland beschreibt. Unnötig zu sagen, dass Deutschland gerade aufgrund der frühen Förderung der Erneuerbaren Energien und vergleichsweise sehr strengen Umweltschutzauflagen einen Spitzenplatz beim Export von Umweltschutzgütern einnimmt. Aber auch darüber hinaus zahlt sich die Steigerung der Effizienz für Unternehmen und Volkswirtschaft aus. Zum Erwirtschaften der gleichen Erträge werden heute schließlich deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schadstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren – dadurch werden Kosten eingespart und Abhängigkeiten von anderen Staaten reduziert.

In der Umweltwirtschaft sind Unternehmen zusammengefasst, die Umweltschutzgüter und -dienstleistungen produzieren und anbieten. Der Umweltwirtschaftsbericht 2011 dokumentiert ihre kontinuierlich zunehmende Bedeutung innerhalb der deutschen Wirtschaft und bestätigt die Vorreiterrolle deutscher Unternehmen auf diesem Gebiet. Die Produktion von Umweltschutzgütern in Deutschland ist weiter überdurchschnittlich gewachsen und erreicht inzwischen ein Produktionsvolumen von fast 76 Milliarden Euro. Der Anteil am Welthandel mit Umweltschutzgütern liegt bei aktuell 15,4 Prozent. Laut jüngsten Berechnungen sind in Unternehmen aus dem Bereich Umweltwirtschaft mittlerweile rund 2 Millionen Menschen beschäftigt. Damit arbeiten in dieser Industrie mehr als doppelt soviele Menschen wie in der deutschen Automobilindustrie mit derzeit etwa 790.000 Beschäftigten. Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist sich zudem sicher: „Diesen Trend wird die Energiewende noch deutlich beschleunigen“.

Angetrieben wird die dynamische Entwicklung der Umweltwirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart vor allem durch die Erneuerbaren Energien. Auch während der weltweiten Wirtschaftskrise legte dort die Güterproduktion zu – und zwar gegen den allgemeinen Trend. Der Weltmarkt für umweltfreundliche Energietechnologien soll sich nach einer Prognose von Roland Berger bis 2020 fast vervierfachen, für die erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Biogasanlagen und Windenergie werden jährlich weltweite Wachstumsraten des Umsatzes von 15 bis über 30 Prozent erwartet – eine große Chance für deutsche Unternehmen.

Die Zukunftsdynamik nachhaltiger Produktion wird durch ein weiteres interessantes Ergebnis unterstrichen: Forschung spielt in der Umweltwirtschaft eine außergewöhnlich große Rolle, denn beinahe 80 Prozent der Produktionsbereiche in der Umweltbranche sind besonders forschungs- und wissensintensiv. Ziel ist, Innovations- und Umweltpolitik sinnvoll zu verzahnen und gleichzeitig neue Märkte für Umwelttechnologien zu erschließen – ein wichtiges Thema im Wissenschaftsjahr 2012.

Deutschland hat bei der ökologischen Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schon viel erreicht: Zwischen 1990 und 2010 stieg die Energieproduktivität um 38,6 Prozent, die Rohstoffproduktivität sogar um 46,8 Prozent. Erfreuliche Entwicklungen gab es auch bei den Luftschadstoffemissionen: Gegenüber 1990 konnten sie im Berichtzeitraum um 56,4 Prozent verringert werden. Bei der Verwertung von Abfällen und seiner umweltfreundlichen Beseitigung ist Deutschland ebenfalls Vorbild: Rund 90 Prozent der Bauabfälle und 63 Prozent der Siedlungs- und Produktionsabfälle werden bereits recycelt.

Hier können Sie die BMU-Broschüre „Umweltwirtschaftsbericht 2011“ kostenlos als Pdf herunterladen oder bestellen.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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