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CO2-freie Mobilität: Interview mit dem Schweizer Solartaxi Pionier Louis Palmer

Veröffentlicht am 24. Februar 2012,  Kategorie(n): Interviews

Sind Elektroautos, die man mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen auflädt oder gar gleich Solarautos die Lösung für eine nachhaltigere Mobilität? Ist diese Technik praktikabel, wenig anfällig und bereits heute oder in naher Zukunft verfügbar? Sie könnte es zumindest sein, denn wie Solarpionier Louis Palmer mit seiner Weltumrundung im „Solartaxi“ bewies, ist alles machbar, wenn man es wirklich will. Wer die Reise des von der UNO zum „Champion of the Earth“ geehrten Palmer im Nachhinein miterleben will, der kann dies ab März 2012 mit der DVD tun. Hier sind weitere Informationen sowie der Trailer zum Dokumentarfilm „Solartaxi“ zu finden und im folgenden lesen Sie ein Interview mit Louis Palmer.

Solartaxi
Foto: dot-gruppe

Ihre nachhaltigen, „solarmobilen“ Weltreisen sind spektakulär. Was treibt Sie an?

Louis Palmer: Ich will nicht mit 80 sterben – die Welt ist bis dann in Flammen… Dürren, Völkerwanderungen, Kriege, Nahrungsknappheit… – und mir dann vorwerfen, ich hätte etwas tun können. Das ist das eine, das mich antreibt. Und das andere: Solarpionier zu sein macht auch jede Menge Spaß!

Etwas provokant gefragt: Sind Ihnen bei der Vorbereitung der Reise mit dem Solartaxi Leute begegnet, die Ihre Vision als „Spinnerei“ abgetan haben?

Louis Palmer: Nein. Man hat meine Mission immer sehr ernst genommen. Ich war selber sehr erstaunt darüber. Ich hatte das Schlimmste erwartet. Passiert ist – nichts! Überall winkte man mir zu, überall verstanden die Leute sofort, dass dies ein Prototyp für ein Auto der Zukunft ist, dass wir so was brauchen. Auch die Journalisten sind sich ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst, dass man Lösungen für den Klima-wandel – auch wenn sie noch nicht alltagstauglich daherkommen – ernst nehmen muss. Und schließ-lich die Menge an wichtigen Persönlichkeiten, die mich empfangen haben… auch das spricht für sich.

Im November 2011 gab es in Durban eine Weltklimakonferenz. Es ist allgemein bekannt, dass bei derartigen Gipfeln wenig herauskommt. Machen sich die Politiker, die Sie während Ihrer Reise getroffen haben, aus Ihrer Sicht ernsthaft für den Klimaschutz stark oder nutzen sie Aktionen wie Ihre lieber zu Zwecken der Publicity und Selbstinszenierung?

Louis Palmer: Ich glaube beides ist der Fall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Politiker den Klimawandel aufhalten wollen. Alle machen mit – wenn alle anderen 192 Länder auch das gleiche mitmachen. Diesen ganzen Haufen sehe ich oft als einen Ameisenhaufen. 193 Ameisen wollen gemeinsam ein Kunststück vollbringen, und alle sind sich im Grundsatz einig und sie wären dazu auch fähig. Doch sie streiten sich lieber. Stellen sie sich vor: Wenn sich alle Ameisen einig wären, könnten sie einen Elefanten tragen! Tragischerweise geht’s hier nicht um ein Kunststück von ein paar Ameisen in einem Flohzirkus, sondern um die Zukunft der Erde.

In welchem Land (oder in welchen Ländern) war die Resonanz auf Ihre Reise am stärksten?

Louis Palmer: Am stärksten war die Resonanz in Asien, vor allem Indien, China und Südkorea. Auch die USA waren toll. Am wenigsten Presseaufmerksamkeit gab’s in Australien.

Unmittelbar nach der Reise sahen Sie „rabenschwarz für den Klimaschutz“, wie man in einem Interview auf spiegel.de nachlesen kann. Welche Hoffnungsschimmer sind heute, nach über drei Jahren, erkennbar? Welche Anstöße wurden gegeben, was davon wurde umgesetzt?

Louis Palmer: Was ich vorhergesagt habe, ist eingetroffen. Heute sprechen wir noch weniger vom Klimaschutz als damals. Einzig Katastrophen wie Fukushima vermögen für eine kurze Zeit, dass alle Ameisen zusammen wenigstens ein Weilchen lang den Elefanten tragen. Der Frust des gewöhnlichen Bürgers kommt aber auch daher, dass man zwar ungebrochen gerne fürs Klima etwas tun würde, aber man weiß nicht wie. Solarenergie ist (noch) zu teuer, und von den Preisen von heute erhältlichen Elektroautos wollen wir gar nicht erst reden! Was wir in einem nächsten Schritt brauchen, sind Solarautos, die sich jeder leisten kann. Das ist eines meiner nächsten Projekte, in denen ich mich engagieren will. Die Technik muss auf die Straße, für jedermann!

Der Film „Solartaxi“ erscheint Anfang März als DVD im Handel. Glauben Sie, dass dadurch das Thema Solarmobilität in der interessierten Öffentlichkeit neue Schubkraft erfährt?

Louis Palmer: Ich hoffe es! Der Film soll vor allem ermutigen, dass jeder einzelne etwas bewegen kann, und dass man als Pionier sehr viel Anerkennung und Zufriedenheit erhält. Dazu soll der Film motivieren. Eigentlich ist es egal, ob man sich für Solarmobile oder für die Erhaltung eines Eisvogels einsetzt. Hauptsache man tut was!

Welche Aktionen planen Sie in nächster Zeit, um diese überlebenswichtige Thematik im öffentlichen Bewusstsein wachzuhalten?

Louis Palmer: Meine jetzigen Projekte heißen WAVE – World Advanced Vehicle Expedition. Letztes Jahr nahmen 25 Elektrofahrzeuge teil, als wir gemeinsam von Paris nach Prag fuhren. Dieses Jahr fahren wir von Süden nach Norden, wieder quer durch Europa. Ich bin überzeugt davon, dass wir die technischen Lösungen zu all unseren Problemen heute schon haben. Was wir verändern müssen, sind nicht die Einstellungen dieser Technik, um sie noch besser zu machen. Sondern unsere eigene Einstellung zur Technik. In unseren Köpfen muss sich was ändern.

Weitere Informationen auch auf www.solartaxi.com und www.solartaxi-themovie.com.

 
 
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Kategorie(n): Interviews
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