News zu Klimawandel, Umwelt, Energie, Recycling und Energiesparen

HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | STELLENANGEBOTE | TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | INTERVIEWS | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  �KOPORTAL - Das Webverzeichnis der �kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  August 2017
Oktober 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Die Klimaschuetzer Aktion
Energieblog
energynet
Green Economy News
Klimawandel Global
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Paperblog

Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« »
 

Holzvergasung: Innovative Bioenergieanlage zur Strom- und Wärmeversorgung geht in Betrieb

Veröffentlicht am 28. Februar 2012,  Kategorie(n): Sonstiges

Die in Oberbayern ansässige agnion Technologies GmbH ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der Umwandlung von fester Biomasse in Strom und Wärme in dezentralen Anlagen. Im Februar 2012 nahm sie südlich des Chiemsees in der Bioenergieregion Achental ihre erste kommerzielle Anlage zur Holzvergasung in Betrieb, die in Zukunft rund 500 Haushalte mit Strom und Wärme aus regenerativen Quellen versorgen soll. Unterstützt wurde das Vorzeigeprojekt im Rahmen des Förderprogramms „energetische Biomassenutzung“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

agnion Holzvergaser in Grassau
Foto: ©agnion

Erzeugung von künstlichem Erdgas für sauberen Strom und Wärme

Während für die Fertigstellung der Außenanlagen noch auf die Schneeschmelze gewartet werden muss, herrscht im Gebäude seit Wochen reger Betrieb: Es wird bereits Wärme ins regionale Netz – und seit dem erfolgreichen Anlaufen des Motors – auch Strom eingespeist und die konstante Erreichung der vollen Leistung von 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie wird ab Mitte März erwartet. Für die Erzeugung wird mittels der patentierten Heatpipe-Reformer-Technologie aus holzartiger Biomasse künstliches Methan bzw. Synthetic Natural Gas (Bio-SNG) hergestellt. Dieses wird dann im Gasmotor zur Stromerzeugung genutzt, wobei sowohl bei der Gaserzeugung sowie im Motor auch Wärme anfallen, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden können. Als Ausgangsmaterial wird in der Anlage ausschließlich regionales Holz (vorwiegend Hackschnitzel) eingesetzt. Insgesamt sind rund 2.500 Tonnen pro Jahr geplant, was einer Ersparnis von etwa 2.800 Tonnen des klimaschädlichen CO2 entspricht.

Der Geschäftsführer von agnion, Dr. Stephan Mey, freut sich: „Dank der hohen Motivation des Teams und der großartigen Unterstützung des Biomassehofs Achental und der Fördergeldgeber konnten wir unseren ehrgeizigen Zeitplan weitestgehend einhalten. Insbesondere auch durch die hervorragende Vorarbeit und die umfassenden Erfahrungen aus der Pilotanlage in Pfaffenhofen, die seit 2008 in Betrieb ist, konnte die Anlage in Grassau ohne Schwierigkeiten hochgefahren werden.“

Weltweites Vorzeigeprojekt für Holzvergasung in Süddeutschland

Abends leuchtet das Gebäude der Bioenergieanlage in Grassau in hellem Grün und macht die innovative Technologie weithin sichtbar. Der Heatpipe-Reformer steht damit symbolisch für die Ziele der Bioenergieregion Achental und macht den Fortschritt zur Erreichung dieser Ziele auch für Bevölkerung greifbar. Die Anlage wird Ende April 2012 für die Öffentlichkeit mit einem „Tag der offenen Tür“ zugänglich gemacht und offiziell eingeweiht.

„Wir sind stolz darauf, dass der weltweit erste Holzvergaser dieser Bauart zur wirtschaftlichen Erzeugung von Strom und Wärme auf dem Gelände des Biomassehofs Achental steht. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Spezialisten von agnion hat uns auf dem Weg zu einer vollständig autarken Versorgung des Achentals mit erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 einen großen Schritt vorangebracht.“ kommentiert Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer Biomassehof Achental, die Inbetriebnahme. Das Projekt Heatpipe-Reformer in Grassau wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der BMU Klimaschutzinitiative und des Umweltinnovationsprogramms.

Über agnion
Das 2007 gegründete Unternehmen mit heute über 40 Beschäftigten ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der Umwandlung von holzartiger Biomasse in Strom und Wärme. agnion nutzt die patentierte Heatpipe-Reformer-Technologie, die eine dezentrale Strom- und Wärmeversorgung zu wettbewerbsfähigen Kosten und mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Verfahren ermöglicht. Die innovativen Anlagen können sowohl Synthetic Natural Gas (Bio-SNG) produzieren als auch in Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und sind auf Grund ihrer kompakten Größe ideal für die umweltschonende Verarbeitung von lokalen Holzabfällen und Landschaftspflegematerial geeignet.

Der technologische Vorsprung und der schnell wachsende Markt für Biomassevergasung überzeugten die renommierten Kapitalgeber Munich Venture Partners, Kleiner Perkins Caufield Byers, Wellington Partners und Waste Management Inc. in agnion zu investieren.

Über den Biomassehof Achental
Der Biomassehof Achental versteht sich als regionaler Motor für die Entwicklung der Bioenergie. Er wurde gegründet, um den steigenden Energiebedarf aus regionalen Quellen dauerhaft und umweltfreundlich zu decken. In einer sehr innovativen Gesellschaftsstruktur wird er sowohl von den Gemeinden, als auch von regionalen Bioenergie-Akteuren und so genannten grünen Investoren getragen.
Ziele sind die Weiterentwicklung der großen Potenziale für Erneuerbare Energien im Achental, insbesondere der Bioenergie. Dabei arbeitet der Biomassehof zusammen mit einem breiten Partnerspektrum aus öffentlichen Trägern, privaten Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten, Lieferanten, Konsumenten und Privatpersonen.

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Sonstiges
Gelesen: 3.404 x gelesen
Tags: , , , , , , , , , ,
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Natura 2000: Weltgrößtes Netz an Naturschutzgebieten

Milder Winter sorgt in Deutschland für einen rekordverdächtig niedrigen Energieverbrauch

Warum sich der Wechsel zu einem Ökostromanbieter lohnt

Make the Future: Shell sucht Ideen die die Welt verändern

Fast ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt

Nicholas Stern: Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sind zusammen möglich

3.000 Berliner mit 30.000 Einwegtüten setzen Zeichen gegen Plastiktüten

Studie: China wird 2014 das Land mit dem höchsten Ökostrom-Anteil

Neue Solarkraftwerke in den USA liefern besonders günstigen Strom

Recycling Master: Mit neuer Umwelt-App spielerisch zum Thema Entsorgung dazulernen
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen