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Erschreckender Ausblick: Die Müllproduktion könnte sich bis 2025 verdoppeln

Veröffentlicht am 25. Juli 2012,  Kategorie(n): Sonstiges

Wie das renommierte Worldwatch Institute aus Washington, USA, in einer aktuellen Studie mitgeteilt hat, könnte sich die ohnehin gigantische Müllproduktion der Menschen bis zum Jahr 2025 noch einmal verdoppeln. Bereits heute fallen pro Jahr weltweit unglaubliche 1,3 Milliarden Tonnen Siedlingsabfälle an. Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung sowie dem Wirtschaftswachstum und der damit einhergehenden Steigerung des Lebensstandards in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, wird die Menge des Mülls unweigerlich weiter ansteigen. Bis zum Jahr 2025 ist eine jährliche Menge an Müll von 2,6 Milliarden Tonnen prognostiziert. Schuld ist aber nicht nur die Entwicklung in den ärmeren Staaten, sondern vor allem auch das Konsumverhalten der Menschen in den Industrienationen. Eine immer kürzere Lebensdauer von allen möglichen Produkten sowie die Wegwerf-Mentalität sorgen hier für gigantische Müllberge.

Mülldeponie in Kanada
Foto: Michelle Arseneault

In den gemessenen Zahlen von 1,3 Milliarden Tonnen Müll pro Jahr sind noch nicht einmal die Abfälle beinhaltet, die außerhalb von Städten und Gemeinden anfallen und auch Industrieabfälle sind nicht erfasst. Die tatsächliche tägliche Müllmenge liegt also noch deutlich darüber. Besonders auffallend ist auch die ungleichmäßge Verteilung der globalen Müllproduktion: Während in den 34 Mitgliedstaaten der OECD rund 1,6 Millionen Tonnen Müll pro Tag produziert werden, ist die gesamte Bevölkerung in Afrika südlich der Sahara gerade einmal für ein Achtel davon verantwortlich. Am meisten Müll wird wie erwartet in den USA produziert, wo die Menge an Siedlungsabfällen bei 621.000 Tonnen pro Tag liegt. Inzwischen folgt China – allerdings mit einer vier Mal so großen Bevölkerung – und einer täglichen Müllmenge von 521.000 Tonnen auf Platz 2.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen den reichen und armen Ländern der Welt ist nicht nur der Umfang der verursachten Müllmenge, sondern auch die Art des Abfalls. Während in den Entwicklungsländern 60 bis 85 Prozent organische Überreste (etwa Reste von Lebensmitteln) sind, tragen diese in den Industriestatten nur noch zu etwa 25 Prozent des Müllaufkommens bei. Demgegenüber befinden sich vorrangig Abfälle wie Kunststoffe oder Aluminium darunter, die von der Natur nur sehr schwer und über sehr lange Zeiträume abgebaut werden können.

Angesichts der heute schon gigantischen Müllproduktion durch den Menschen und die Aussichten auf eine Verdopplung bis zum Jahr 2025 kann die Lösung nur in einer Kombination aus möglicher Müllvermeidung und einer deutlichen Steigerung der Recyclingquote liegen. Aktuell wird laut Angaben des Worldwatch Institute nur knapp ein Viertel des Mülls recycelt oder kompostiert. Der Rest landet auf Mülldeponien, wobei der Recyclinganteil vor allem in den Industriestaaten in den letzten zehn Jahren stark angestiegen ist.

Bildquelle: Das Foto wurde von Michelle Arseneault unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Lizenz veröffentlicht und freigegeben.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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