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AoTerra will Immobilien mit der Abwärme von Servern beheizen

Veröffentlicht am 16. April 2013,  Kategorie(n): Gebäude, Sonstiges

Auf den ersten Blick haben Heizungssysteme und Cloud-Computing soviel miteinander zu tun wie Metallica und die Beatles. Das Start-Up AoTerra hat dennoch eine Möglichkeit gefunden, wie man das eine mit dem anderen Verbinden und dabei Ressourcen und Emissionen einsparen kann. Genau gesagt soll ein über einzelne Haushalte verteiltes, dezentrales Rechenzentrum aufgebaut werden, welches über das Internet zu einem großen virtuellen Rechenzentrum zusammengeschlossen und im stark expandierenden Cloud-Computing Markt angeboten wird. Da die Server dabei sehr viel Wärme erzeugen, sollen sie vor Ort in das Heizungssystem integriert werden um die Wohnungen und Häuser so umweltfreundlich mit Wärme zu versorgen.

Die AoHeat Heizung kostet weder Öl noch Gas und sogar keinen Strom

Gegenüber anderen modernen Heizungen wie Wärmepumpen oder Mini-Blockheizkraftwerken ist die AoHeat Heizung mit 12.000 Euro Anschaffungspreis vergleichsweise günstig und punktet zudem noch mit einem weiteren Vorteil: Selbst der für den Betrieb notwendige Strom sowie die Wartung und Instandhaltung kosten bei ihr keinen Cent – mindestens in den ersten 15 Jahren. Die dafür anfallenden Kosten werden von AoTerra übernommen, wobei das Unternehmen zudem garantiert, dass ausschließlich Ökostrom für den Betrieb der Server verwendet wird. AoHeat kann dabei sowohl in Einfamilien- wie auch in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien eingesetzt werden. Besonders ökonomisch laufen die Server-Heizungen in Niedrigenergie- und Passivhäusern. Generell ist AoHeat mit allen gängigen Heizsystemen kompatibel und kann mit anderen umweltfreundlichen Technologien wie Photovoltaik kombiniert werden.

Die Verteilung der AoHeat Server ermöglicht preiswerte Rechenleistung für den Cloud-Markt

Während die bisherigen Großanbieter im Cloud-Computing-Markt vor allem große „Server-Farmen“ nutzen, bei denen rund 50 Prozent der Kosten für die Nutzung der Immobilien und die Kühlung der Server anfallen, bietet das innovative Geschäftsmodell von AoTerra die Möglichkeit, günstigerere Rechenleistung anzubieten. Über Internetanschlüsse vernetzt AoTerra die einzelnen Server zu einem virtuellen Großrechner, der die Infrastruktur für die Cloud-Computing-Angebote bereitstellt. Bereits im industriellen Einsatz bewährte Open-Source-Lösungen wurden gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden weiterentwickelt und auf die spezifischen Bedürfnisse von AoTerra-Kunden abgestimmt. Kunden der Cloudlösung profitieren von den höchsten deutschen Sicherheits und Datenschutzstandards mit dezentral verteilten und redundanten Systemen.

Sinnvolle Symbiose mit ökologischen und ökonomischen Vorteilen

Während in konventionellen Rechenzentren weniger als 10% des Energieeinsatzes zum Rechnen genutzt werden und mit etwa 90% der Großteil der eingesetzten Energie als Abwärme oder Kühlungsleistung verpufft, ersetzt er hier die ansonsten anfallende Heienergie. Bei einem Gebäude mit 150 qm Wohnfläche erspart er dem Klima im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung den CO2-Ausstoß von rund sechs Tonnen im Jahr. „Die Synergieeffekte und daraus resultierenden ökonomischen und ökologischen Vorteile haben schon im ersten Monat unseres Markteintrittes 2011 zu über 200 Anfragen geführt“, berichtet René Marcel Schretzmann, der in der Geschäftsführung für den kaufmännischen Bereich bei AoHeat verantwortlich ist.

Das Potential von AoTerra zeigt sich auch im Lob des „sächsischen Umweltministers Frank Kupfer, der festgestellt hat, dass die Idee so einfach und doch genial ist, dass man sich fragt, warum eigentlich erst jetzt jemand darauf gekommen ist. Ein weiterer Beweis ist das Erreichen der Finalrunde des Innovationspreises der Deutschen Wirtschaft 2013. Norbert Kettner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Lodestone Management Consultant GmbH und ehemaliger Executive Partner von Accenture äußert sich zum Dresdner Unternehmen: „AoTerra ist eine einzigartige Lösung, um dem steigenden Bedarf an Cloud-Leistung gerecht zu werden und kombiniert dies mit einer grünen energiesparenden Heizlösung. Das ist das Beste, was ich als Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Innovationspreises seit Jahren gesehen habe.“

Ab 250 Euro kann man sich an AoHeat beteiligen

Passend zum Geschäftsmodell hat sich die AoTerra GmbH (www.aoterra.de) auch die Cloud bzw. die Internet Community für die Finanzierung ausgesucht. Ab dem 18. April können sich Privatpersonen über die Online-Plattform Seedmatch (www.seedmatch.de/aoterra) ab 250 Euro Crowdfunding an AoTerra beteiligen und das innovative Dresdener Unternehmen bei seiner Antwort auf die Energiewende unterstützen.

Ergänzung:
Eine gute Idee ist es meist, wenn nicht nur einer darauf kommt und genau so verhält es sich mit der Idee der kombinierten Nutzung von Servern und Heizungsanlagen in einem System. Ein weiteres Unternehmen, das an der Umsetzung arbeitet ist CloudHeizung, das ebenfalls hier auf Klima-Wandel.com vorgestellt wird.

 
 
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Kategorie(n): Gebäude, Sonstiges
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