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Studie: Der falsche Einsatz von Dünger zerstört ganze Landschaften

Veröffentlicht am 23. Mai 2013,  Kategorie(n): Sonstiges

Immer mehr Menschen wollen immer mehr Essen, was weltweit auch zu einem stark steigenden Einsatz on Düngemitteln führt. Laut den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und der Naturschutzorganisation WWF birgt die falsche Nutzung von Mineraldüngern allerdings große Risiken. In den Tropen und Subtropen hat die Überdünung von Feldern bereits fatale Auswirkungen auf die Qualität der Böden, wodurch auf mittel- und langfristige Sicht die Versorung ganzer Regionen mit Nahrungsmitteln gefährdet wird.

„Die Industrienationen dürfen ihre eigene Dünger-Orgie nicht nach Afrika exportieren. Die immensen Investitionen in mineralische Düngemittel, wie sie derzeit forciert werden, sind kontraproduktiv und führen allenfalls zu sehr kurzfristigen Ertragssteigerungen“, erklärt Birgit Wilhelm, Referentin für nachhaltige Landwirtschaft beim WWF. Hauptsächliche Nutznießer des aktuellen und von ihnen mitforcierten Booms bei Düngemittel seien vor allem den großen Agrarkonzernen, die in Afrika zu diesem Zweck umfassende Lobbyarbeit leisten.

Der vermehrte Einsatz gerade von Stickstoffdüngern führt dabei langfristig zu Bodenversauerung, die das Pflanzenwachstum hemmt. Zudem wird der für die Verfügbarkeit von Nährstoffen und Wasser besonders wichtige Humus abgebaut, weshalb die Nährstoffe dann mit jedem regen ausgewaschen werden. „Der synthetische Stickstoff zerstört die Bodenfruchtbarkeit, eine zentrale Grundlage der Landwirtschaft und gefährdet ganze Ökosysteme“, warnt Wilhelm vor diesem Hintergrund.

„Es ist daher eine grundlegend falsche Entscheidung, wenn einzelne afrikanische Regierungen bis zu 70 Prozent ihres Agrarbudgets für die Subventionierung von Dünger ausgeben, statt in ein nachhaltiges Bodenmanagement zu investieren“, fasst Christine Chemnitz, Referentin für internationale Agrarpolitik in der Heinrich-Böll-Stiftung, zusammen. Um die Bodenflächen langfrsitig für den Anbau von Nahrungsmitteln zu nutzen, muss der Humus in den Böden erhalten werden. Nur kann ein erfolgreicher Beitrag im Kampf gegen Hunger und Armut geleistet werden.

Die Risiken liegen aber nicht nur in der mittel- bis langfristigen Zukunft, sondern viele Kleinbauern erleben die negativen Folgen bereits heute in Form des finanziellen Ruins. „Kleinbauern zahlen heute für eine Einheit Dünger doppelt so viele Einheiten Nahrung als vor zehn Jahren, obwohl die einseitige Düngung kaum zu Ertragssteigerungen führt. Die Konsequenz: Kleinbäuerliche Produzenten landen häufig in der Schuldenfalle“, so Chemnitz.

„Die Herausforderung besteht darin, Dünger so zu nutzen, dass sie langfristig zu einem Aufbau der Bodenfruchtbarkeit führen. Auf synthetischen Stickstoff kann weitestgehend verzichtet und durch Alternativen ersetzt werden“, erklärt Wilhelm. Andere Nährstoffe müssten in den Kontext einer umfassenden Bodenfruchtbarkeitsstrategie integriert werden. Wichtigste Faktoren seien dabei Techniken, welche die Erhaltung und den Aufbau von Bodenhumus gewährleisten. Zu ihnen zählen z.B. Kompostierungsverfahren, tierische Dünger, Agroforstwirtschaft, Gründüngung sowie Intensivbrache.

Die Studie „Bodenlos. Negative Auswirkungen von Mineraldüngern in der tropischen Landwirtschaft (62 Seiten)“ kann auf der Webseite der Heinrich Böll Stiftung kostenlos als Pdf heruntergeladen werden.

Stickstoff und Bodenhumus

Nährstoffverhältnis und Bodenversauerung

Grafiken: CC-BY-SA: WWF Deutschland und Heinrich-Böll-Stiftung

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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