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Wie Bauern in Honduras mit dem Waldgarten-Prinzip mit weniger Arbeit mehr produzieren

Veröffentlicht am 8. Juli 2013,  Kategorie(n): Sonstiges

Mit Hilfe der von Naturefund entwickelten Sukzessionalen Agroforstwirtschaft (SAFS), vereinfacht auch „Waldgarten“ genannt, können die Bauern im Nationalpark Patuca in Honduras mit weniger Geldeinsatz und weniger Arbeit dennoch mehr Nahrungsmittel produzieren. Dabei war das Leben für die Bauern in dem zentralamerikanischen Staat nicht einfach, zählt Honduras doch trotz des großen Umweltreichtums zu einem der ärmsten Länder Mittelamerikas. Die spezielle Methode, die seit 2011 in Patuca getestet wird ermöglicht den Erhalt des Regenwalds, da diese nach 18 Monaten wieder dicht und artenreich bewachsen sind, gleichzeitig haben die Menschen von diesen Flächen so viel zu essen, wie noch niemals zuvor.

Familie Sauceda aus Honduras
Foto: Asociación Patuca

Wie dies möglich ist? Die SAFS-Methode nutzt die natürlichen Prinzipien der Sukzession und der Vielfalt und kommt daher komplett ohne chemische Dünger oder Pestizide aus, die sonst häufig von den Bauern gekauft werden. Darüber hinaus entfallen auch die Ausgaben für Gemüsepflanzen und Baumsetzlinge, da alles direkt vor Ort produziert wird und das, ohne die übliche schwere, körperliche Arbeit.

Im aktuellen Bericht auf der Webseite von Naturefund erzählt Lázaro Sauceda, der mit seiner Familie im Dorf Las Milpas mitten im Nationalpark lebt, davon, dass er sich mit anderen Bauern in einer Genossenschaft (APROCAMIL) organisiert hat, um gemeinsam ihre Produkte besser zu verkaufen. Bevor er mit SAFS begann, musste seine Frau Digna mindestens einmal im Monat auf den Markt gehen, um etwa 75 US$ für die Ernährung der Familie dazu zu verdienen. Da ihr dies oft nicht gelang fielen die Mahlzeiten in der Familie meist sehr einseitig aus.

Wie sich die Situation dank SAFS verbessert hat, erzählt seine Frau Digna: „Meine Familie besteht aus fünf Personen. Wir versorgen uns mit Milch selbst, denn wir haben einige Kühe. Doch manchmal musste ich ins Dorf, das etwa eine Stunde mit dem Boot entfernt liegt. Wenn ich ankam, gab es oft eine unangenehme Überraschung, weil, das, was ich brauchte, z. B. Kochbananen oder Yucca, nicht da war. Heute ist es so, dass wir fünf oft auf die Felder gehen, ohne, das wir wirklich etwas tun müssen. Tage, mit großer, körperlicher Anstrengung, kommen kaum noch vor. Gleichzeitig haben wir so viele Dinge zu essen, wie noch nie zuvor. Wir finden jetzt alles auf unserer Finca, auch Bananen und Yucca. Jetzt kommt es öfters vor, dass wir einen Teil unserer Ernte anderen Familien geben, die nur Kakao ohne SAFS anbauen. Ganz ehrlich, die Arbeit auf der Finca ist toll geworden.“

Kein Wunder also, dass in Las Milpas immer mehr Familien auf SAFS umstellen, um ebenfalls Geld zu sparen und die schwere Arbeit in Form von Unkrautjäten oder der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten zu reduzieren. SAFS ist eine Methode, die der Familie auch erlaubt, mehr Zeit miteinander zu verbringen. Es entsteht fast unmerklich ein neuer Zugang zur Natur, welcher die Menschen an vergangene Epochen erinnert, wo der Einklang der Menschen mit ihrer Umwelt die Grundlage für die Ernährung der Familien war.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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