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Ein Junge und sein Atom im kleinsten Film der Welt (Sponsored Video)

Veröffentlicht am 6. September 2013,  Kategorie(n): Sonstiges

In diesem Beitrag wird ein Film vorgestellt, der vielleicht nicht die spektakulärste Handlung der Welt hat, der aber aber bewist, dass Klein eben auch ganz Groß sein kann. Gedreht wurde er nämlich mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops, mit dem es den Forschern von IBM gelungen ist, aus Tausenden von Atomen einen Film zu drehen. Das einzelne Atom mit dem der Junge spielt und aus denen er besteht, ist dabei rund 100-Millionen-fach vergrößert. Hinter der aufwendigen Arbeit, die sogar einen Eintrag als „kleinster Film der Welt“ ins Guiness Buch der Rekorde mit sich gebracht hat, steht allerdings ein ernstes Problem hinsichtlich der Speicherung von Daten. Schließlich werden täglich mehr Daten elektronisch gespeichert und bisher benötigte man auf Festplatten oder anderen Datenträgern rund eine Millionen Atome zur Speicherung von nur einem Bit, was bei einem Computer die die kleinstmögliche Informations- und Speichereinheit darstellt.

Mit den stetig steigenden Datenmengen geraten herkömmliche Speichersysteme daher schnell an ihre – auch räumlichen – Grenzen. Die Forscher von IBM hatten es sich daher zur Aufgabe gemacht, zu untersuchen, welches die kleinste Menge an Atomen sein kann, auf der man ein Bit speichern kann. Die Antwort, die sie nun liefern ist erstaunlich, denn sie lautet statt bisher 1.000.000 Atome nur noch 12 Atome. Dies gelang ihnen durch die Anpassung ihrer magnetischen Eigenschaften und wird in Zukunft Speicher möglich machen, die nur noch einen Bruchteil des Platzes benötigen, den herkömmliche Festplatten oder andere Speichertechnologien heute benötigen. Auf einer solchen zukünftigen Festplatte könnte laut Aussage des Technologiekonzerns die Datenmenge von etwa 100 heute verwendeten Festplatten gespeichert werden.

Die Ergebnisse aus der Forschung und Entwicklung von IBM könnten demnach nicht nur dafür sorgen, dass Computer und andere elektronische Geräte in Zukunft viel komfortabler – da kleiner, leichter oder flacher – sein können, sondern sie würden auch bei der Schonung der Ressourcen helfen und sicher auch den ENergieverbrauch zum Betrieb von Rechnern reduzieren.

Weitere Informationen zum Film und dem Durchbruch bei der Datenspeicherung sind auf der Webseite von IBM zu finden (auf Englisch).

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