Hier findest du ausgewählte Video Clips rund um das Thema Artistik: Egal ob es sich um Martial Arts Artistik, Breakdance oder Parcour handelt. Die Leistungen der Hauptdarsteller sind auf jeden Fall ein Anschauen wert!
Veröffentlicht am 5. Oktober 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,038 x gelesen
Während das Meer der Menschheit teils genauso unbekannt ist wie das Weltall und immer wieder neue und faszinierende Lebewesen entdeckt werden, zerstören wir es doch mit giftigen Abwässern, Katastrophen wie zuletzt dem Untergang der Deepwater Horizon oder Millionen Tonnen an Plastikabfällen. Darüber hinaus bedroht der Mensch aufgrund seines unbändigen Appetits auf Meerestiere teilweise die Existenz ganzer Arten. Besorgt über den menschlichen Umgang mit dem Meer, planten führende Meeresbiologen Ende der 1990er Jahre eine umfassende Katalogisierung der Meeresbewohner. Im Jahr 2000 erarbeiteten die Gründer des “Census of Marine Life” eine Strategie, eine Art globale Volkszählung, um die Vielfalt, Fülle und Distribution von Meereslebewesen zu analysieren und zu erklären.Von dem fundierten Wissen erhofft man sich einen nachhaltigeren Umgang mit dem Lebensraum Meer.
Veröffentlicht am 31. August 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,286 x gelesen
Manch einer mag immer noch daran glauben, dass Erdöl dem Menschen in unerschöpflichen Mengen zur Verfügung steht und alle Warnungen und Kritiken am maßlosen Verbrauch durch die Gesellschaften der Industrieländer nur haltloses Geschwätz von “Öko-Spinnern” ist. Die meisten seriösen Experten sind sich aber sicher, dass das globale Ölfördermaximum (Peak-Oil) eher früher als später erreicht wird und angesichts der drohenden Versorgungsengpässe einer der wohl wichtigsten Ressourcen, schlagen jetzt auch die Wissenschaftler der Bundeswehr Alarm. Dabei sieht das Zentrum für Transformation der Bundeswehr nicht nur ein Problem darin, dass eine Armee ohne Öl nicht mehr Mobil und damit völlig überflüssig wäre, sondern die Studie warnt sogar vor einem Versagen der Märkte und einer Destabilisierung der gesellschaftlichen Ordnung.
Veröffentlicht am 11. August 2010, Kategorie(n):Allgemein, 2,503 x gelesen
In unserer Gesellschaft fragt sich manch einer, wieso die Welt so ungerecht ist und hat dabei doch nur den schicken Mercedes oder den großen Flachbildfernseher des Nachbarn im Blick. Vielleicht mag der Einkommensunterschied als große Ungerechtigkeit empfunden werden, das globale und wirklich Ungerechte ist er mit Sicherheit nicht. Denn der ungehemmte Konsum und die Gier nach Wirtschaftswachstum in den reichen Ländern bei gleichzeitiger Ausbeutung des Großteils der Erdbevölkerung ist die wahre Ungerechtigkeit dieser Welt. So sind laut dem “Worldwatch”-Institut und einem Bericht vom Januar 2010 auf Welt Online gerade einmal 7 Prozent, also rund 500 Millionen Menschen, für die Hälfte des Ressourcenverbrauchs und der ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich.
Veröffentlicht am 20. Juli 2010, Kategorie(n):Allgemein, 854 x gelesen
Trotz der permanenten Kritik ewig Gestriger wächst der Markt für grüne Technologien stetig weiter. Seien es Technologien zur Umwandlung regenerativer Energien wie Windkraft und Solarenergie oder zur Speicherung und Nutzung wie leistungsfähigen Akkus, Brennstoffzellen und Elektromotoren, sie alle stehen im Fokus von Investoren, Medien und Verbrauchern. Dabei sind Umwelt- und Klimaschutz nur zwei der Faktoren, warum sich immer mehr Menschen dafür begeistern. Weitere Gründe liegen in der Energieautonomie, einer neuen Form der Unabhängigkeit, die wir seit dem Beginn des Industriezeitalters nicht mehr erlebt haben. Denn seitdem sind wir von Erdöl, Erdgas und weitere fossilen Energieträgern abhängig und damit zumeist auch von anderen Ländern wie Russland oder den Golfstaaten. Elektrizität und Öl werden aber nicht nur immer teurer, sondern bereits die Förderung der Ressourcen birgt ein enormes Risiko, wie die tragische Katastrophe der Deepwater Horizon gerade erst wieder gezeigt hat.
Veröffentlicht am 1. Juni 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,877 x gelesen
Die meisten erwarten in diesem Artikel wahrscheinlich, dass mit dem Finger auf das Öl- und Energieunternehmen BP gezeigt und zum Boykott von BP-Tankstellen und Aral-Tankstellen (gehören zum BP Konzern) aufgerufen wird. Damit wäre der Umwelt aber nur wenig geholfen und selbstverständlich gehört BP für seine Fehler verantwortlich gemacht. Allen voran, der schlechten Vorbereitung auf solch eine Katastrophe. Dennoch ist der Konzern nicht der einzige oder wahre Übeltäter. Denn um den Schuldigen zu sehen, müssen wir nur in den Spiegel schauen! Schließlich fördert BP das Erdöl nicht zum Selbstzweck aus dem Meeresboden, sondern weil unsere moderne Gesellschaft danach giert und auf Gedeih und Verderb auf das schwarze Gold angewiesen ist. Verbrauchen tut es Jeder der mit Benzin oder Diesel Auto fährt, der seine Wohnung mit Öl heizt, der in den Ferien verreist oder egal welches Produkt kauft.
Denn der fossile Energieträger dient sowohl zur Erzeugung von Wärme, von Elektrizität und als Treibstoff für fast alle Verkehrs- und Transportmittel. Außerdem wird Erdöl in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten vielfach eingesetzt und ist damit leider der wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaften. Wenn man sich also die Frage stellt, was man tun kann und wie solche Katastrophen in Zukunft verhindert werden können, muss man bei sich selbst anfangen. Denn je mehr Menschen den eigenen “Konsum” an Erdöl reduzieren, desto sinnvoll und vor allem, desto weniger weniger lukrativ wird die Ölförderung in so riskanten Gebieten wie tief unter dem Golf von Mexiko oder gar vor Alaska.
Veröffentlicht am 30. Mai 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,064 x gelesen
Nachdem der Plan, die Bohrlöcher der gesunkenen Deepwater Horizon mit einer Stahlglocke zu verschließen und das Öl abzupumpen bereits scheiterte, ist nun tragischerweise auch das zweite Konzept “Top Kill“, die Löcher mit Schlamm und Zement zu verstopfen nicht aufgegangen. BP bestätigte dies und wird sich wohl nun den nächsten Plan überlegen müssen. Bis dahin werden Millionen weitere Liter Rohöl in den Golf von Mexiko laufen und sowohl im Meer die sogenannten “Todeszonen” vergrößern wie auch riesige Küstengebiete verseuchen. Was das bedeutet, lässt sich aus dem Video der National Wildlife Federation erahnen, auch wenn es bereits einige Tage alt ist und nur einen Ausblick auf die Umweltkatastrophe gibt, die Louisiana und die Welt noch erwartet.
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 860 x gelesen
Bisher scheint auch am vorvorletzten Tag der UN-Klimakonferenz noch kein Durchbruch für ein neues, wirksames Abkommen zum weltweiten Klimaschutz in Sicht zu sein. Ein kleiner Lichtblick ist aber die Zusage der USA, Australien, Frankreich, Japan, Norwegen und Großbritannnien 3,5 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsländer bereit zu stellen, die die Abholzung von Regenwald verlangsamen, stoffen oder bestenfalls sogar Aufforsten.
Ein weiterer postiver Punkt war die Reduzierung der geforderten finanziellen Unterstützung für die Entwicklungsländer durch Meles Zenawi als Vertreter der Afrikanischen Union (AU). Sein Vorschlag liegt bei 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr ab 2020 (davor 50 Milliarden ab 2013) von den reichen Industriestaaten für die Entwicklungsländer. Mit dem Geld sollen Maßnahmen zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels finanziert werden und eine klima- und umweltschädliche Industrialisierung - wie sie die Industrienationen bereits hinter sich haben - vermieden werden.
Wem bei dem Gedanken an solche Summen schwindelig wird, den dürfte freuen, dass die EU damit gerechnet hatte, dass die Entwicklungsländer jährlich 150 Milliarden US-Dollar benötigen würden.
Weitere aktuelle Informationen sind täglich unter en.cop15.dk nachzulesen (Englisch)
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 4,039 x gelesen
Heute ist er gestartet, der Weltklimagipfel in Kopenhagen, bei dem es um nichts geringeres geht als um die Rettung des Weltklimas und unserer Umwelt. Nun liegt es an den Vertretern der Industriestaaten und Schwellenländer, zu erkennen, dass man nicht weitermachen kann wie bisher und dass es einer drastischen Reduktion der Emissionen bedarf. Wichtigste Faktoren dafür wären eine Abkehr vom Streben nach Wachstum ohne Rücksicht auf die Verschwendung der natürlichen Ressourcen und die Zerstörung der Umwelt. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte es vermögen ist hier eine kleine Auswahl an Fotos. In was für einer Welt möchten wir morgen leben?
Veröffentlicht am 5. Oktober 2009, Kategorie(n):Allgemein, 1,762 x gelesen
Während sich ca. 4.000 Regierungsvertreter, Klimaexperten und Umweltschützer bei den Klimaverhandlungen in Bangkok beraten und die letzten Vorbereitungen für den Klimagipfel in Kopenhagen treffen, fordert der World Wide Fund For Nature (WWF) eine globale Obergrenze für die weltweite Menge an CO2-Emissionen. Dabei empfiehlt der WWF-Bericht, dass CO2-Budget für jedes Land so gering wie möglich zu halten um den Klimawandel und dessen Folgen überhaupt noch zu stoppen.
Foto: Alan Zomerfeld
Der vom Beratungsunternehmen ECOFYS erstellte Report fordert die Einführung eines weltweiten Treibhausgasbudgets für den Klimaschutz und präsentiert verschiedene Konzepte, um die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. “Wir können den Klimawandel nur dann aufhalten, wenn sich alle Länder gemeinsam an strenge Vorgaben halten und innerhalb der Grenzen eines engen, weltweiten CO2-Budgets bleiben”, erklärt Regine Günther, Leiterin des Klimabereichs beim WWF.
Veröffentlicht am 29. März 2009, Kategorie(n):Allgemein, 2,526 x gelesen
Großstädte wie Tokyo, New York, Berlin oder auch München bedecken gerade einmal ein Prozent der Erdoberfläche, sind aber gleichzeitig für 75 Prozent des globalen Energieverbrauchs und ca. 80 Prozent des weltweiten Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich. Und dieses Unverhältnis wird aufgrund der anhaltenden Landflucht und dem daraus folgenden massiven Anstieg der Bevölkerungszahl in den Städten voraussichtlich sogar noch wachsen. Beim Klimaschutz und im Kampf gegen den Klimawandel kommt gerade den Städten deshalb eine Schlüsselrolle zu.
Der Weg von der Großstadt zur CO2-freien Metropole
Vor diesem Hintergrund hat die Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Auftrag der Siemens AG am Modell der Stadt München untersucht, wie eine moderne Großstadt den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 drastisch senken kann. In der 75 Seiten umfassenden Studie zeigt das Wuppertal Institut in den zwei Szenarien “Ziel” und “Brücke” auf, wie die Entwicklung nachhaltiger urbaner Infrastrukturen die Stadt in eine fast CO2-freie Metropole mit hoher Lebensqualität verwandeln könnte.
Verbesserte Gebäudedämmung, Regenerative Energien und effizientere Technologien
Die effizientesten Maßnahmen zur CO2-Reduktion liegen laut der Studie im Bereich Wärme in der flächendeckenden verbesserten Gebäudedämmung sowie effizienterer und klimaschonenderer Erzeugung und Bereitstellung. Bei Stromerzeugung und Stromverbrauch wird verstärkt auf die dezentrale Erzeugung und Speicherung von Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solarenergie, Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung gesetzt. Weiterhin spielen die Verwendung von stromsparenden Elektrogeräten und energieeffizienter Beleuchtung eine Zentrale Rolle bei der Senkung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Im Bereich Verkehr können Elektroautos CO2-Emissionen einsparen und es sollen die Potenziale der öffentlichen Verkehrsmittel und des nicht-motorisierten Verkehrs voll ausgeschöpft werden.