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Veröffentlicht am 19. Dezember 2011, Kategorie(n): Interviews, 371 x gelesen
Seit knapp einem Jahr ist Dr. Peter Böhm nun Chief Corporate Responsibility Officer bei der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH. Um die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns gezielt zu steuern, richtete die BSH Anfang des Jahres den neuen Konzernbereich ein. Im Interview mit UmweltDialog berichtet Böhm über seine Tätigkeit als Leiter der Abteilung sowie über Verbesserungsmöglichkeiten, Pläne und Ziele der BSH in Sachen Nachhaltigkeit.
UmweltDialog (UD): Sehr geehrter Herr Dr. Böhm, seit Anfang dieses Jahres sind Sie Leiter des Konzernbereichs Corporate Responsibility (CR) bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte. Würden Sie unseren Lesern kurz berichten, was Sie vorher gemacht haben?
Dr. Peter Böhm: In über 20 Jahren bei der BSH habe ich verschiedene Tätigkeiten ausgeübt. Als Mitglied der Produktbereichsleitung war ich beispielsweise für das Produktmarketing unserer Geschirrspüler verantwortlich, später war ich Geschäftsführer der BSH Tochtergesellschaft in Polen. Als Projektleiter habe ich die Altgeräterücknahme- und Recyclingsysteme in Europa aufgebaut. Zuletzt war ich für die internationale Vermarktung unserer besonders energieeffizienten Geräte verantwortlich.
UD: Was gehört zu den Aufgaben der CR-Abteilung und welche Funktionen übernehmen Sie als Leiter dieses Konzernbereichs?
Böhm: Unser Bereich plant und steuert konzernweit die Nachhaltigkeitsaktivitäten der BSH. Wir formulieren verbindliche Ziele und verankern diese dann in der Konzern-Businessplanung und den internen Prozessen der BSH. Dazu haben wir auch ein sogenanntes CR-Committee eingerichtet, das sich jeden Monat trifft. In diesem Gremium sitzen unter anderem die Konzernverantwortlichen aus dem Personalbereich, dem Kundendienst, dem Vertrieb, den Produktbereichen, dem Umweltschutz und der Geschäftsstrategie. Außerdem bin ich noch für die unternehmerische Interessenvertretung bei Politik und NGOs zuständig.
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Veröffentlicht am 7. September 2011, Kategorie(n): Interviews, 521 x gelesen
Wenn mit dem Kyoto-Protokoll am 31. Dezember 2012 das weltweit wichtigste Klimaschutzabkommen ausläuft, dann wird es nach heutigem Stand der Dinge keinen verbindlichen Nachfolger geben. Da sich die Politiker der verschiedendsten Staaten nicht auf eine gemeinsame Richtung beim Klimaschutz einigen können, steht also zu befürchten, dass der Energieverbrauch, die Nutzung von natürlichen Ressourcen und auch der Ausstoß an Treibhausgasen weiter unkontrolliert zunehmen werden. Um dies zu verhindern hat es sich die Initiative CLIMATE VOTE PROJECT zum Ziel gesetzt, die Regierungen weltweit zum Abschluss eines umfassenden und rechtsverbindlichen Klimaschutzabkommens für die Zeit nach dem Jahr 2012 aufzufordern.

Zur Untermauerung dieser Forderung sollen bis zum UN-Klimagipfel 10 Millionen Facebook-User als Fans für das CLIMATE VOTE PROJECT gewonnen werden. Im folgenden Interview erklärt Initiator Sven Lilienström die Ideee dahinter und was er sich davon erhofft.
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Veröffentlicht am 1. Dezember 2010, Kategorie(n): Interviews, 1,013 x gelesen
Während man gerade in der kalten Jahreszeit bei fahrenden Autos die Abgase aus dem Auspuff strömen sieht und damit sofort an den Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltverschmutzung erinnert wird, kann man diesen Gedanken in der gemütlichen Wohnung oder im eigenen haus schnell vergessen. Dabei gehören Wohnimmobilien noch vor dem Verkehr zu den größten Energieverschwendern und Umweltverschmutzern. Neubauten werden daher immer häufiger als Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser oder gar Plusenergiehäuser gebaut und tragen so zu einer Verringerung des Energieverbrauchs und der Emissionen bei. Allerdings muss für einen wirklichen Wandel vor allem auch bei den Bestandsimmobilien in Deutschland - darunter rund 17 Millionen Altbauten - die Energiebilanz deutlich verbessert werden.
Ein Unternehmen, dass sich diesem Ziel verschrieben hat und damit gleichzeitig eine attraktive Anlagemöglichkeit mit attraktivem Festzins beitet ist die Samonig AG aus Berlin. Das Geschäftskonzept ist der Kauf von Wohnimmobilien in Berlin mit anschließenden Investitionen in deren energetische Sanierung. Über die Immobilienanleihe EnergiePlus kann man sich daran beteiligen und für eine bessere Vorstellung des Unternehmens sowie der Idee dahinter hat Vorstand Karl Samonig im Interview die wichtigsten Fragen beantwort.
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Veröffentlicht am 22. November 2010, Kategorie(n): Interviews, 1,043 x gelesen
Da man aufgrund guter Geschäfte dringend die Kapazitäten ausbauen musste, plante die Junker Filter GmbH in Sinsheim, ein mittelständischer Hersteller technischer Textilien für Staubabscheidung und Fest-Flüssigtrennung, bereits vor ein paar Jahren die Vergrößerung ihres Werks. Nachdem man die neue Halle anfangs ganz traditionell ebenfalls mit fossilen Energieträgern beheizen wollte, verwarf Geschäftsführer Jürgen Junker nach einem Gespräch mit Umweltexperten in Berlin seine ersten Pläne und sattelte das Pferd ganz neu. Eine alternative Energieversorgung – des gesamten Areals – rückte in den Mittelpunkt der Überlegungen. Lesen Sie das Interview von inside mit Jürgen Junker.
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Veröffentlicht am 9. November 2010, Kategorie(n): Interviews, 1,066 x gelesen
Bisher tragen die Erneuerbaren Energien nur einen kleinen Teil zur Energieversorgung der Menschheit bei, im Gegensatz zu Öl, Kohle oder Uran wird aber immer Wind wehen und die Sonne scheinen, weshalb die Entwicklung und Nutzung von vielen Regierungen gefördert wird. Allerdings gibt es auch Zweiffler und Kritiker, die teils eigene und konträre Interessen verfolgen oder es sich einfach nicht vorstellen können, dass der Strom einmal nur noch aus Solaranlagen, Windparks, Wasser- und geothermischen Kraftwerken stammen wird. Genauso weit weg erscheint manch einem auch der Abschied vom Benzin- und Dieselmotor und der Wandel hin zu einer emissionsfreien elektrischen Mobilität. Allerdings hätte sich vor 200 Jahren zur Zeit der Flugpioniere auch noch niemand vorstellen können, dass es einmal etwas ganz normales sein würde um den Globus zu fliegen. Geschweige denn von Flügen ins Weltall.
Zu den Pionieren der modernen Elektromobilität zählt Louis Palmer, der erste Mensch, der mit Solarenergie um die erde gefahren ist und Initiator des Zero Race. Im Rahmen dieses Rennens starteten vier Teams zu einer Fahrt um die Erde - in 80 Tagen und in Elektrofahrzeugen. Wie Louis Palmer und die Teilnehmer des Zero Race glaubt auch Dr. Shawn Qu, Gründer und CEO von Canadian Solar, an as Potential der Erneuerbaren Energien und der Elektromobilität. Aus diesem grund ist Canadian Solar, einer der weltweit größten Hersteller von Solarmodulen, auch Sponsor des Rennens. Doch welche Chancen haben Elektroautos überhaupt, was ist die beste Lösung hinsichtlich des Ladens und welches Potential bietet die Solarenergie? Diese und weitere spannende Fragen hat Dr. Shawn Qu, Gründer und CEO von Canadian Solar, freundlicherweise im Interview mit dem Grüne Autos Magazin beantwortet:
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Veröffentlicht am 9. November 2010, Kategorie(n): Interviews, 791 x gelesen
Als zwei Gebäude, bestehend aus einem Altbau von 1972 und einem neueren Haus von 1992, des überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungszentrums GARP in der Nähe von Stuttgart vor einer großen Erneuerung standen, hat der betreibende Verein auf eine vorbildliche und zukunftsfähige Energieversorgung gesetzt. Da die Heizungsanlage inzwischen veraltet war und die Wärmeverluste am Dach weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar waren, wurde ein umfassendes, energetisches Gesamtkonzept entwickelt und umgesetzt. Durch Dämm- und Sanierungsmaßnahmen am Dach konnte der Energieverbrauch von 524.600 kWh auf 420.000 kWh pro Jahr deutlich reduziert werden. Als modernes Heizsystem wurde in ein geothermisches Heizsystem investiert, das aus Erdsonden und elektrisch betriebener Wärmepumpe besteht. Für den klimafreundlichen Strom sorgt eine Photovoltaikanlage mit 15 kWp auf dem Dach.
Dr. Werner Waiblinger, Geschäftsführender Vorstand von GARP Bildungszentrum für die IHK Region Stuttgart e.V. setzt auf erneuerbare Energien zur Versorgung der 35 und 40 Jahre alten Bestandsbauten an den Standorten Plochingen am Neckar und Ostfildern-Ruit bei Stuttgart. “Wir nutzen die Energie aus Erde und Sonne nicht nur, weil wir es für moralisch richtig halten, sondern weil es ökonomisch sinnvoll ist”, sagt Waiblinger, der inzwischen aus Überzeugung für solche neuen, noch ungewöhnlichen Energieversorgungslösungen wirbt. “inside” sprach mit ihm.
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