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Kategorie: Nachhaltige Investments
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Wer auf seinem Dach eine Solaranlage installieren möchte, energetische Sanierungsmaßnahmen plant oder vielleicht auch nur eine neue, besonders energieeffiziente Waschmaschine kaufen will, der kann die Kosten nicht immer sofort mit Erspartem bestreiten. Auch wenn sich die Investition wie bei der Erzeugung und Einspeisung von Solarastrom über die nächsten Jahre auszahlt, so muss das notwendige Geld doch erst einmal vorhandensein. Bisher ging man in diesen Fällen meist zu seiner Hausbank, doch die Hürden für ein Darlehen sind in den letzten Jahren stets höher geworden. Wer selbständig oder freiberuflich tätig ist, noch nicht lange genug im neuen Unternehmen angestellt ist oder ein anderes “Manko” für den Bankberater aufweist, der erhält nur in den wenigsten Fällen einen Bankkredit. Und während private Bankkunden für ihr Guthaben auf dem Girokonto, Tagesgeldkonto oder Sparbuch mit minimal mickrigen Zinsen abgespeist werden, liegen die Kreditzinsen im Gegenzug oft deutlich über 10% oder gar 15% beim Dispo.

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Auf der einen Seite wollen immer mehr Menschen ihr Geld nicht nur gewinnbringend sondern auch ökologisch und ethisch korrekt anlegen, auf der anderen Seite verzeichneten Unternehmen aus dem Bereich Greentech, Erneuerbare Energien, etc. in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum. Beste Voraussetzungen also für eine Nachhaltigkeitsbank wie die Triodos Bank, die nach dem Rekordjahr 2009 ihren Wachstumskurs auch in 2010 fortsetzen konnte. Sowohl europaweit gesehen, wie auch im deutschen Markt, konnten die Erwartungen im Rahmen der Mittel- und Langfristplanung erfüllt werden.
Die Nachfrage nach Krediten durch nachhaltige Unternehmen, Institutionen und Projekte blieb weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Kreditvolumen wurde von 1,7 Milliarden Euro in 2009 um 28% auf insgesamt 2,1 Milliarden Euro in 2010 gesteigert. Als Konsequenz der Finanzkrise und eines generellen Trends hin zu nachhaltigem Konsum wechseln auch weiterhin viele Menschen, aber auch Unternehmen in Europa ihre Bankverbindung zur Triodos Bank. Die Zahl der Kunden wuchs um 18 Prozent oder in Zahlen um 43.000 auf insgesamt 285.000. Die Einlagen - primär Spar- und Termineinlagen - konnten in 2010 um 18% von 2,6 Milliarden Euro in 2009 auf rund 3 Milliarden Euro in 2010 gesteigert werden. Im vergangenen Jahr legte die Triodos Bank zudem einen Fokus auf ein ausgeglicheneres Verhältnis von Kredit- und Einlagevolumen: Es konnte von 64% in 2009 auf 70% in 2010 gesteigert werden und liegt damit wieder im Zielkorridor.
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Nach einer Umfrage in 28 Ländern, die Forscher auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Anfang des Jahres 2010 vorgestellt haben, sind sich die Menschen bei der Wahl der Branche über die Ländergrenzen hinweg einig: Die Bankenbranche. Doch auch bei den Banken ist nicht jedes Unternehmen gleich, weshalb sich im Frühjahr 2009 die Alternative Bank, ABS (Schweiz), die Banca Popolare Etica (Italien), die BRAC Bank (Bangladesch), die GLS Bank (Deutschland), die Merkur Bank (Dänemark), Mibanco (Peru), die New Resource Bank (USA), die Triodos Bank (Niederlande) sowie die XacBank (Mongolei) auf Initiative von Prinzessin Maxima vom niederländischen Königshaus und Achim Steiner, Executive Director der UNEP, zur Global Alliance for Banking on Values (GABV) zusammengeschlossen haben. Ihnen gemein ist, dass sie nicht nur Geld verdienen, sondern durch Bereitstellung von Bankprodukten und -dienstleistungen eine nachhaltige Zukunft für die Umwelt sowie unterversorgte Menschen und Sektoren mitgestalten wollen.
Nun wird das Netwerk der Global Alliance for Banking on Values (GABV) verstärkt, denn im Dezember 2010 kamen vier neue Mitglieder aus Südamerika, Nordamerika, Kanada und Europa hinzu. Die BancoSol (Bolivien), die OneCalifornia Bank (USA), Vancity (Kanada) und die Cultura Bank (Norwegen) ergänzen damit die neun Gründungsinstitute der GABV. Ebenso wie die Gründungsmitglieder der GABV haben auch die neuen Banken eine werteorientierte Agenda als Herzstück ihrer Mission.
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Der Großteil der Bevölkerung möchte sein Erspartes profitabel anlegen um für das Alter, die eigene Immobilie oder einen anderen Wunsch zu sparen. Die Risikobereitschaft ist dabei ebenso unterschiedlich, wie der Wunsch, was man mit seinem Geld unterstützen oder eben vermeiden möchte. Wenige Anleger dürften aber damit einverstanden sein, dass Unternehmen, die in Entwicklungsländern Kinder arbeiten lassen, die Umwelt verschmutzen oder Kriegswaffen produzieren mit ihrem Geld agieren. Legt man sein Geld aber wahllos und uninformiert an, kann das Geld in ebensolche Firmen fließen.

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Im Finanzbereich hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, denn mit einem gestiegenen Bewusstsein im Hinblick auf soziale Verantwortung sowie Umwelt- und Klimaschutz wurde auch die Nachfrage nach möglichst ethischen und umweltfreundlichen Geldanlagen immer größer. Neben den konventionellen Anlagemöglichkeiten wurden Aktienindizes wie der FTSE4Good Index, der Dow Jones Sustainability Index (DJSI) oder der Hang Seng Corporate Sustainability Index aufgelegt, es gibt auf ökologisch wirtschaftende Unternehmen konzentrierte Aktienfonds und sogar eine Grüne Riester-Rente. Selbstverständlich gibt es auch “grüne” Geldinstitute und Europas führende Nachhaltigkeitsbank wird zum 1. Dezember 2010 die erste nachhaltige Kreditkarte anbieten. Die Kreditkarte “GrünCardPlus MasterCard” wird von der Triodos Bank in Partnerschaft mit der Grünkauf AG angeboten werden und bietet neben der normalen Kreditkartenfunktion die Möglichkeit zum Punktesammeln und –spenden im Sinne der Nachhaltigkeit.
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Ende August ging mit der alternativen Noa Bank ein Institut Pleite, dass auf die Förderung ethischer und ökologischer Projekte ausgerichtet war. Die meisten Deutschen Kunden dürften aber so gut wie ihr gesamtes Kapital zurück erhalten, da die Noa Bank der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) angehörte, die Summen bis 50.000 Euro erstattet. Die Tatsache, dass eine soziale und ökologische Bank vom Markt verschwindet ist tragisch, spiegelt aber nicht die Gesamtsituation von grünem Geld und nachhaltigen Investments wieder. So konnte z.B. die Triodos Bank, Europas führende Nachhaltigkeitsbank, auch im ersten Halbjahr 2010 ihren Wachstumskurs aus dem Jahr 2009 fortsetzen. Die Bilanzsumme wuchs in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um mehr als 11 % auf 3,3 Milliarden Euro (H1 2009: 13 %).
Mehr als 18.000 neue Kunden entschieden sich im ersten Halbjahr 2010 für die Triodos Bank, womit die Gesamtzahl der Kunden auf rund 260.000 anstieg. Neben den Einlagen konnte auch das Kreditvolumen der Triodos Bank im ersten Halbjahr im zweistelligen Bereich zulegen. Darüber hinaus belief sich das verwaltete Fondsvermögen zum 30. Juni 2010 auf 2,0 Milliarden Euro, eine Steigerung von 6 % über die ersten sechs Monate dieses Jahres. Das Ergebnis nach Steuern konnte im ersten Halbjahr um 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden: Es lag bei 7,2 Millionen Euro im Vergleich zu 5,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2009.
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Wer sein Geld in Aktien,Aktienfonds oder auch in Tagesgeld und Festgeld investiert, der finanziert damit zwangsläufig Banken und Unternehmen. Will man sein Geld nur nachhaltig wirtschaftenden Banken und Firmen zur Verfügung stellen, kann man in Deutschland bereits aus einem großen Angebot wählen. Unabhängige Anbieter wie die Finanzberatungen Grünes Geld oder die Umweltfinanz helfen bei der Auswahl der richtigen Produkte, die sicher stellen sollen, dass mit Hilfe des angelegten Geldes weder Menschen noch Umwelt ausgebeutet werden sollen. Auch wer auf der Suche nach einer komplett nachhaltig arbeitenden Bank ist wird fündig: Die Umweltbank oder die Triodos Bank bieten alle Services traditioneller Banken mit dem Unterschied, dass das Geld zudem sinnvoll angelegt wird.
Wer seine Investitionen an der Börse lieber selbst in die Hand nimmt aber eben auch nachhaltiger investieren möchte, der benötigt als erstes eine Übersicht über die Aktiengesellschaften, die bei ihrem täglichen Geschäft besonders auf Mensch, Umwelt und Klima Rücksicht nehmen. Um diese aufzuspüren eignen sich insbesondere Aktienindizes, die das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rücken. In Ihnen ist eine bestimmte Anzahl an Unternehmen zusammengefasst, die geeignet erscheinen und deren Entwicklung dann mit dem Aktienmarkt verglichen werden kann. Die weltweit führenden Nachhaltigkeitsindizes stammen derzeit noch aus Europa und den USA, wie etwa die FTSE4Good Indexserie der Londoner Börse oder die Dow Jones Sustainability Indexes (DJSI) der Wallstreet. Mit dem Hang Seng Corporate Sustainability Index wurde nun aber auch ein erster chinesischer Nachhaltigkeitsindex aufgelegt.
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Klimaschutz kommt nicht von selbst und eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik fordert erhebliche Anstrengungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Um die selbstgesteckten Ziele einer maximalen Erderwärmung von 2 Grad zu erreichen und das Schlimmste zu verhindern, müssen große Summen investiert und tiefgreifende strategische Entscheidungen getroffen werden. Investoren spielen bei der Neugestaltung einer “grüneren” Wirtschaft mit deutlich weniger Ressourcenverbrauch und Emissionen eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für die Bereitstellung des notwendigen Kapitals als auch für ihre aktive Rolle als Eigentümer von Unternehmen. Vor diesem Hintergrund untersucht das Beratungsunternehmen adelphi im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die Klimaintensität von Kapitalanlagen und ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz.

Neue Erkenntnisse zu Klimaschutz und Kapitalanlagen
Wer nachhaltiger investieren möchte, der braucht als erstes eine Übersicht über den Zusammenhang einer Kapitalanlage und den Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Wie kann die Treibhausgasintensität von Kapitalanlageprodukten berechnet und dargestellt werden? Inwiefern können klimafreundliche Kapitalanlagen zum Klimaschutz beitragen? Auf diese Fragen liefert adelphi in den beiden Studien “Der Carbon Footprint von Kapitalanlageprodukten” und “Klimaschutz durch Kapitalanlagen” neue Antworten. Beide Untersuchungen wurden im Auftrag des BMU angefertigt und im Rahmen der Aktionswoche “Klima und Finanzen” umgesetzt. Heute, am 23. April 2010 wurden die Studienergebnisse erstmalig auf der Invest, Deutschlands größter Anlegermesse, vorgestellt. Beide Studien stehen am Ende des Artikels als Pdf zum Download bereit.
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Klimawandel und Klimaschutz sind aktuelle Themen, von deren Notwendigkeit die breite Öffentlichkeit längst überzeugt ist. Nicht zuletzt deshalb sind Umwelttechnologien und erneuerbare Energien bereits heute hochprofitable Branchen, und Unternehmen aus diesem Sektor sollen in Zukunft noch stärker dafür sorgen, dass unser Planet trotz steigendem Wohlstand lebenswert bleibt. Auch wollen immer mehr Menschen durch einen bewussteren Konsum und ein nachaltigeres Verhalten zu einer intakten Umwelt und fairen Gesellschaft beitragen. Dazu zählt natürlich ebenfalls, dass Verbraucher zunehmend Wert darauf legen, dass ihre Geldanlagen im Hinblick auf ökologische und ethische Aspekte sinnvoll ausgerichtet sind.

“Für alle herkömmlichen Kapitalanlageprodukte gibt es ethisch-ökologische Alternativen”, ist Dirk Baude, Vorstand der Umweltfinanz, überzeugt, “selbst für Riester-Verträge.” Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden bis Ende 2009 bereits rund 13 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Laut Baude bringt davon wohl aber nur der geringste Teil eine Grüne Rendite. Dabei ist nicht das “Wollen” der Anleger das Problem. Vielmehr fällt es den meisten schwer, entsprechende Angebote und eine qualifizierte Beratung zu finden. Diese Lücke will die Umweltfinanz füllen, denn dort sieht man ethisch-ökologische und nachhaltige Kriterien als wichtige Bedingungen, um langfristig erfolgreich und gleichzeitig mit gutem Gewissen vorzusorgen. Mit der “Grünen Rente” können Privatanleger an der Wertentwicklung von Zukunftsmärkten partizipieren und gleichzeitig eine sozial-ökologische Wirtschaftsweise fördern.
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In Berlin ist wahrscheinlich nicht nur der Regierungssitz der Bundesrepublik sondern auch sie ist auch die Hauptstadt, wenn es um Grüne Mode oder Bio-Essen geht. Wer hingegen an Geldanlagen denkt, der hat mit Sicherheit eher die Bankenmetropole Frankfurt am Main im Sinn. Die unabhängige Finanzberatung, Grünes Geld GmbH, die sich auf die ethisch-ökologische Geldanlage spezialisiert hat, expandierte dennoch in die Hauptstadt und eröffnete dort Anfang März 2010 eine neue Geschäftsstelle in Berlin-Mitte. Mit der Neueröffnung soll nach eigenen Angaben noch mehr Menschen der Zugang zu einer ökologisch und ethisch einwandfreien Geldanlage zu ermöglicht werden. Denn in Deutschland gibt es bei herkömmlichen Banken nach wie vor kaum Transparenz, wie und wo das Geld der Kunden angelegt wird.

Dabei suchen immer mehr Anleger nach alternativen Investments, deren Anlagehorizont und Sinn sie einschätzen können und verstehen. Sie berücksichtigen bei der Auswahl ihrer Geldanlage nicht mehr nur die üblichen Anlagekriterien wie “Rendite” oder “Sicherheit”, sondern beziehen auch ökologische, soziale und ethische Aspekte mit ein. Die Grünes Geld GmbH ist Spezialist bei nachhaltigen Investments: Ihre Mitarbeiter beraten unabhängig und analysieren transparent Stärken und Schwächen einzelner Investments. In das Portfolio kommen nur Anlageprodukte, die gut für die Umwelt und für hilfebedürftige Menschen sind. Unternehmen, die auf Kosten unseres Planeten oder Ländern der Dritten Welt hohe Profite erwirtschaften, werden dabei kategorisch ausgeschlossen.
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