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Veröffentlicht am 22. Januar 2008, Kategorie(n): Allgemein, 397 x gelesen
Auch wenn die meisten von uns inzwischen besorgt über die Klimaveränderungen auf unserer Erde sind, so gibt es (leider) immer noch Menschen, die die Verantwortung ablehnen. Diese Skeptiker glauben oder wollen glauben, dass der Mensch nichts für den Klimawandel kann. Im Fernsehen, in Internetforen oder Blogkommentaren geben sie dann zum Besten, was wirklich für den Klimawandel verantwortlich ist.
“Klimaforscher werden häufig mit den Aussagen der Klimaskeptiker – fast immer Laien – konfrontiert. Oft sind deren Argumente nur Scheinargumente, die darauf beruhen, dass die Skeptiker nicht informiert sind oder an eine weltweite Verschwörung glauben. Wie sollen die Wissenschaftler reagieren? Lassen sie die Thesen einfach stehen, sieht es so aus, als hätten sie keine Gegenargumente. Lassen sie sich dagegen auf eine Diskussion ein, driftet diese schnell auf eine Ebene ab, auf der nur noch Zitate aus Studien abgefeuert werden. Für Laien sieht das dann so aus, als hätten die Klimaskeptiker recht und die Erkenntnisse über den Klimawandel seien nicht gesichert. Das Gegenteil ist der Fall.”
Quelle: FOCUS Online
FOCUS Online hat die 10 häufigsten Thesen der Klimaskeptiker gesammelt und mit den Argumenten der Klimaforscher als falsch entlarvt:
- Das Klima wandelt sich schon immer
- Die Ozeane sind schuld
- Vulkane stoßen viel mehr CO2 aus als menschliche Aktivität
- Der Wasserdampf
- Die Sonne beeinflusst das Klima
- Alle Klimavorhersagen sind Quatsch
- Die IPCC-Berichte sind politisch beeinflusst
- Der Mensch ist nur für drei Prozent des CO2 verantwortlich
- Wir atmen zu viel
- Das wird alles nicht so schlimm, weil es Rückkopplungen gibt
Und auch wenn nicht alle Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels 100%ig bewiesen sind, kann uns Rücksicht auf unseren Planeten - und unsere Kinder und Kindeskinder - sicherlich nicht schaden. Es wird wohl aber immer Menschen geben, die diese Verantwortung lieber blind von sich weisen und die Augen verschließen. Aber Information tut not: Denn je mehr Menschen informiert sind und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen desto größer die Erfolgsaussichten.
Veröffentlicht am 10. Dezember 2007, Kategorie(n): Allgemein, 671 x gelesen
Trotz weltweit arlamierender Zeichen in Form von schmelzenden Polen, immer häufiger und heftiger auftretenden Wirbelstürmen und Temperaturschwankungen weigern sich die USA auch weiterhin konkrete Einschränkungen für den CO2-Ausstoß zu akzeptieren.
“Das machte US-Delegationsleiter Harlan Watson in Nusa Dua klar. Er lehnte damit zugleich einen entsprechenden Passus in einem ersten Entwurf für ein Verhandlungsmandat ab. Dort wird vorgeschlagen, dass die Industrieländer sich an dem Ziel orientieren sollten, ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 zu verringern. Diesen Vorschlag unterstützt auch die EU.”
Quelle: FOCUS Online
Dieser Rückschlag in den Bemühungen für einen verstärkten Klimaschutz sollte die befürwortenden Länder - und insbesondere Deutschland - aber nicht vom Weg abbringen. Denn jetzt getätigte Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien und Energien werden wohl das 21. Jahrhundert bestimmen und den Vorreitern einen Technologievorsprung und hohe Gewinne versprechen.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2007, Kategorie(n): Allgemein, 624 x gelesen
Zum ersten Mal in Deutschland werden am globalen Klimaaktionstag am 8.12. bundesweit Tausende Menschen für mehr Klimaschutz demonstrieren. Die Klima-Allianz ruft zu zentralen Kundgebungen in Berlin und am Braunkohlekraftwerk Neurath bei Düsseldorf auf, um ihre Forderung nach einem Stopp neuer Kohlekraftwerke zu unterstreichen. Gleichzeitig appelliert die Klima-Allianz an alle Regierungen, bei der Klimakonferenz in Bali zukunftsweisende Ergebnisse zu erzielen.
Roland Hipp, Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace: „Beim Klimaaktionstag am kommenden Samstag werden viele Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Der Klimawandel ist in den Köpfen der Leute angekommen. Gleichzeitig will die Bundesregierung am Mittwoch ein Klimapaket beschließen, mit dem sie ihre eigenen Klimaschutzziele verfehlen wird. Statt der groß angekündigten Reduzierung von Treibhausgasen um 270 Millionen Tonnen CO 2 pro Jahr bis 2020 werden es im Endeffekt maximal 160 Millionen Tonnen sein. Das 40-Prozent-Ziel bei Einsparungen rückt damit in weite Ferne. Angesichts der globalen Klimaveränderung tut die Regierung zu wenig. Im Gegenteil: 24 in Deutschland geplante Kohlekraftwerke sind ein großer Rückschritt. So wird man kein Vorreiter im Klimaschutz. Die Regierung muss diesen Plänen endlich einen Riegel vorschieben, statt sie zu verteidigen. Mit Erneuerbaren Energien, Effizienzstrategien und der Kraft-Wärme-Kopplung können wir die Klimakatastrophe noch aufhalten, mit Kohle sicher nicht.“
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Veröffentlicht am 20. November 2007, Kategorie(n): Allgemein, 783 x gelesen
Obwohl die meisten Industrieländer sich mit Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls dazu verplichtet haben, ihre Emissionen bis zum Jahr 2012 unter das Niveau von 1990 zu senken, scheinen sie Ende 2007 weiter davon entfernt zu sein als je zuvor.
“Die Klimagas-Emissionen stiegen in den Industrienationen „beinahe“ auf einen neuen Rekordstand, sagte Yvo de Boer, Chef des UN-Klimasekretariats. Die Zunahme des Treibhausgasausstoßes sei auf das fortgesetzte Wachstum in den hochindustrialisierten Ländern zurückzuführen, aber auch auf das steigende Wirtschaftswachstum in den Staaten des früheren Ostblocks. Am stärksten stiegen die Treibhausgasemissionen demnach im Verkehrssektor.”
Deutschland wird mit einer tatsächlichen Reduzierung um 18,4% (Verfehlung von gerade einmal 2,7%) dennoch seiner Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz und regenerative Energien gerrecht. Es ist die mit Abstand höchste Reduzierung in der EU.
Mehr Infos im Artikel “Mehr Emissionen denn je” auf FOCUS Online
Veröffentlicht am 26. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 726 x gelesen
Der aktuelle Bericht der Umweltbehörde der Vereinten Nationen (Unep) zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Denn inzwischen sind nicht nur rund 60% der Ökosysteme beschädigt oder zu stark beansprucht, auch die Ausbeutung der Lebensmittelressourcen (z.B. Überfischung der Meere) wurde bisher nicht gestoppt. Ausserdem wird lebensnotwendiges Wasser in vielen Gebieten der dritten Welt immer knapper. Von sauberem Trinkwasser soll hier gar nicht gesprochen werden.
Statt die Augen zu schliessen oder den Kopf in den Sand zu stecken sollte sich daher jeder selbst fragen, in wie weit man mit einer kleinen Verhaltensänderung zu einer Änderung der Situation beitragen kann: Das Auto auch mal stehen lassen, die Heizung um ein Grad runterdrehen, statt im Supermarkt jedes mal eine Plastiktüte zu kaufen eine Stoff-Tragetasche nutzen, beim Kauf von Fleisch/Fisch auf umweltgerechte Haltung oder Fang achten, und vieles vieles mehr…
Denn es sollte uns zu Bedenken geben, dass unser Handeln leider zuerst die Menschen in armen Gegenden dieser Erde trifft. Selbst wenn wir die Auswirkungen in Westeuropa oder Nordamerika noch nicht spüren, tötet unsere Lebensweise Menschen - und vor allem Kinder - in Dritte-Welt-Ländern. Sie sterben an den Folgen von Dürren, Stürmen oder einfach durch verseuchtes Trinkwasser.
Mehr zum UN-Umweltbericht lesen Sie von Stefanie Reiffert auf FOCUS Online
Veröffentlicht am 17. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 556 x gelesen
Dr. Jens Baganz zeichnete fünf Kommunen mit dem European Energy Award(r) 2007 aus: “Bielefeld, Castrop-Rauxel, Düsseldorf, Hemer und Remscheid landesweit vorbildlich”
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit: “In diesen Tagen wird überall viel davon geredet, dass wir etwas für den Klimaschutz tun müssen - viele Kommunen in NRW zeigen, dass sie schon nachhaltig etwas getan haben: Ich halte dieses Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz für vorbildlich und richtungsweisend”, erklärte Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im NRW-Wirtschafts- und Energieministerium, der die Auszeichnung in der Stadthalle in Castrop-Rauxel vornahm.
Die Verleihung des Awards fand im Rahmen der Energieeffizienzoffensive “NRW spart Energie” statt, das Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen hat. Mit der Aktion will die Landesregierung die erheblichen Potenziale zur Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Privathaushalten aktivieren, um den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent zu senken.
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Veröffentlicht am 9. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 484 x gelesen
Die F.A.Z. hat mit neun Nobelpreisträgern, die gerade auf einer Potsdamer Konferenz über “Globale Nachhaltigkeit” diskutieren, über den Klimawandel gesprochen. Worauf sind wir bereit zu verzichten, um unseren Planeten für unsere Kinder, unsere Enkel und deren Kinder zu bewahren? Um zu verhindern, dass Menschen zukünftiger Generationen sterben, nur weil unsere unsere Art zu leben die Erde überfordert.
Lesen Sie die neun Interviews:
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 640 x gelesen
Dramatische Folgen durch den Klimawandel für den Wald / SDW-Jubiläumsveranstaltung mit Experten aus Wissenschaft und Politik am 11. Oktober 2007 in Berlin.
Wir schreiben das Jahr 2100. Norddeutschland ist von einer Wüste bedeckt, die Vögel sind verstummt. Am Tegernsee wachsen Palmen. Wer einen Waldspaziergang machen möchte, muss sich in die Holo-Welt beamen lassen. Science-Fiction oder in wenigen Jahren Realität? „Die Zukunft hat schon begonnen. Durch den dramatischen Klimawandel könnten ganze Ökosysteme aussterben. Dieser Katastrophenfall tritt ein, wenn wir jetzt nicht klimapolitisch gegensteuern“, warnt Dr. Wolfgang von Geldern, Präsident des Bundesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Eine hochkarätig besetzte Expertenrunde wird am Donnerstag, den 11. Oktober 2007, in Berlin aktuelle Veränderungen für den Wald, Auswirkungen für uns Menschen und Lösungsstrategien präsentieren. Anlass dieser Veranstaltung „Wald 21 +“ ist das 60jährige Jubiläum des Naturschutzverbandes.
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 389 x gelesen
Die KfW Bankengruppe hat erstmals und exklusiv für die Frankfurter Rundschau einen Nachhaltigkeitsindikator berechnet, der Auskunft über Stand und Fortschritt der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland geben soll. Das Ergebnis ist, dass sich in Deutschland zwar etwas bewegt, wir in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft aber weiterhin auf Kosten der zukünftigen Generationen leben. Ausserdem
“Besonders augenfällig wird diese Kluft zwischen der vergangenheitsorientierten Benchmark und den Politikzielen beim Teilindikator Umwelt. Gemessen am Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre belegt das aktuelle Datenmaterial einen deutlichen Fortschritt. Bei 0,7 Punkten steht der Teilindikator so hoch wie kein anderer. Werden die aktuellen Daten jedoch in Beziehung zu den Vorgaben der Politik gesetzt, die mit zunehmendem Problembewusstsein immer anspruchsvoller wurden, stellt sich dem Betrachter eine andere Entwicklung dar: Der Trend ist seit fünf Jahren negativ und verharrt im zweiten Jahr hintereinander bei 0,6 Minuspunkten. Beispiel: das Schlüsselthema Energieeffizienz. Die Energieproduktivität hat sich in Deutschland zwischen 1990 und 2006 um 31 Prozent erhöht. Die Fortschritte beim effizienten Energieeinsatz haben sich allerdings vom Jahr 2000 an deutlich verlangsamt. Hält dieser Trend an, wird das politische Ziel einer Verdoppelung der Energieproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 verfehlt (-2). Dass anspruchsvolle politische Ziele durchaus erreichbar sind, zeigt sich hingegen beim Schlüsselthema erneuerbare Energien, die eine immer stärkere Verbreitung finden (+2).”
Quelle: Frankfurter Rundschau
Quelle: FR-Online - Artikel: Ausruhen gilt nicht
Veröffentlicht am 5. Oktober 2007, Kategorie(n): Allgemein, 406 x gelesen
Mit Verweis auf Untersuchungsergebnisse der europäischen Weltraumbehörde Esa, berichtet Spiegel Online, dass das Loch über dem Südpol in diesem Jahr um rund 30 Prozent kleiner geworden ist. Allerdings ist dieser Rückgang nicht auf die Anstrengungen des Menschen zurückzuführen, sondern auf natürliche Schwankungen von Temperatur und Winden.
Da sich das Ozonloch im Jahr 2007 weniger mittig über dem Südpol befand als in den vorangegangenen Jahren, konnte es sich mit wärmerer Luft mischen, welche den Abbau von Ozon hemmt (Ozon wird bei Temperaturen unter -78 Grad Celsius abgebaut). Die Wissenschaftler sprechen demnach auch noch nicht von einem langfristigen Trend.
Quelle: Spiegel Online - Artikel: Ozonloch ist stark geschrumpft
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