Hier findest du Klima & Energie News rund um die Themen Auto und Verkehr: Wenn du nach Neuigkeiten und Informationen zur CO2-Einsparung im Verkehr, spritsparenden Techniken oder alternativen Fahrzeugantieben suchst, wirst du hier fündig.
Veröffentlicht am 24. August 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 226 x gelesen
Nachdem Toyota mit dem Prius riesige Erfolge feiert, planen inzwischen auch nahezu alle anderen Autohersteller für die kommenden Jahre zumindest ein Auto mit Hybridantrieb. Selbst Porsche wird mit dem 918 Spyder einen Hybrid-Supersportler bauen und so ist es eigentlich fraglich, warum die Kombination von Elektroantrieb mit Verbrennungsmotor nicht auch bereits in anderen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird. Motorbote könnten in Zukunft zumindest häufiger damit ausgerüstet werden, denn aktuell verleiht das Unternehmen Le Boat, Teil von TUI Marine, dem Wasserurlaubssektor von TUI Travel PLC, dieser Entwicklung richtig Fahrt.
Foto: Le Boat / Darstellung des Konzepts der neuen Hybridboote aus der Le Boat 1500 Serie
Anzeige Faktor Umwelt: Beim neuen Audi A5 zählt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch sparsamer Verbrauch. Auto-Test: Ford Focus im Test: Mehr Konkurrenz auf zum VW Passat.
Veröffentlicht am 16. August 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 217 x gelesen
Im Laufe von Millionen von Jahren hat die Natur nahezu perfekte Lösungen für diverse Probleme entwickelt, weshalb die Bionik derzeit im Trend liegt: Im Rahmen dieser Wissenschaft wird versucht, die besten “Erfindungen” der Natur auf innovative Weise in die moderne Technik zu übertragen. So könnten laut Yvonne Wilke, Dr. Volkmar Stenzel und Manfred Peschka vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM auch in Zukunft die Schuppen von Haien als Vorbild für die Struktur von Lack für Windenergieanlagen, Schiffe oder eben Flugzeuge dienen. Denn die Schuppen schnell schwimmender Haie sind so aufgebaut, dass sie den Strömungswiderstand deutlich verringern und die Haie so mit relativ wenig Kraftaufwand hohe Geschwindigkeiten erreichen. Würde ein entsprechender Lack auf jedes Flugzeug angewandt, könnten pro Jahr weltweit rund 4,48 Mio Tonnen Treibstoff eingespart werden.
Veröffentlicht am 22. Juni 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 324 x gelesen
In den USA, dem Land der riesigen Geländewagen und SUV stellte die Ezra Klein von der Washington Post vor ein paar Tagen in ihrem Artikel die Frage, was eine Gallone benzin kostet. Auch wenn Sprit in den USA immer noch deutlich billiger ist als in Deutschland, lässt sich diese Frage ohne Probleme übernehmen: Was kostet der Liter Benzin? Ein grosser teil wird nun einfach sagen, dass es zu viel kostet, wieder andere würden erwiedern, dass sie erst zur Tankstelle fahren müssten um dort nach dem aktuellen Preis zu sehen. Heue lag er z.B. bei rund 1,45 Euro für den Liter Super, was für den einzelnen Autofahrer wahrscheinlich eine befriedigende (oder auch ärgerliche) Antwort auf die Frage sein mag. Im grossen Gesamtzusammenhang ist er damit aber laut Klein immer noch viel zu niedrig, da der Großteil der Kosten einfach nicht enthalten ist.
Veröffentlicht am 8. Juni 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 308 x gelesen
Längst ist die Elektromobilität keine Science Fiction mehr: Einige Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind bereits erhältlich und viele Hersteller stehen in den Startlöchern. Vom 3. bis 6. Juni 2010 fand in Friedrichshafen am Bodensee mit der Messe “The Electric Avenue” eine große Veranstaltung zur Elektromobilität statt. Auf dieser “Expo für nachhaltige Mobilität” haben führende Hersteller von Elektrofahrzeugen ihre Produkte vorgestellt. Elektroautos, E-Bikes und E-Motorräder waren zu sehen sowie eine Sonderausstellung zum Thema “111 Jahre Elektromobilität”. Dirk Baranek, Online-Redakteur der EnBW-Initiative “Weniger Verbrauch geht auch”, hat die Messe besucht, sich einige Fahrzeuge zeigen lassen und Interviews mit Ausstellern geführt.
Veröffentlicht am 6. Mai 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 789 x gelesen
Wenn aktuell von der Mobilität der Zukunft die Rede ist, geht es meist um elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Vor allem bei den PKW gibt man dem Verbrennungsmotor auf lange Sicht keine Chance sondern sieht Hybrid- und Elektroautos als Trend der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Die Akzeptanz für lokal emissionsfreie Fahrzeuge ist auch bereits bei der Bevölkerung groß, obwohl es bis zur Marktreife von Elektroautos, die sich im Bezug auf Preis, Leistung und Reichweite mit konventionell angetriebenen Autos messen können, wohl noch etwas dauert. Anders sieht es bei den Elektrorollern aus. So wurden in China in 2006 bereits deutlich mehr Motorroller mit elektrischem Antrieb als mit Verbrennungsmotor verkauft.
Foto: e-sprit
In Österreich und Deutschland ist es aber bisher noch nicht so weit: Das Wissen, ob es eine entsprechende Infrastruktur und Förderungen gibt, ob die hohen Anschaffungskosten gerechtfertigt sind und wie es um die Reichweite steht, ist leider noch nicht weit verbreitet, erklärt Jonas Wilhelm, Marketingleiter der Tiroler Firma e-sprit. Dabei sind die Elektroroller ein ideales Fortbewegungsmittel und können Elektromobilität für die Verbraucher erfahrbar machen und damit auch wirklich überzeugen. Was die Leistung betrifft, können es die E-Scooter nämlich locker mit den Benzinern aufnehmen. Viele sind von der Stärke und Leistungsfähigkeit der Roller überrascht. Elektromobilität ist bei Nutzung von Ökostrom nicht nur umweltfreundlich, sondern macht auch Spaß!
Veröffentlicht am 21. April 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 388 x gelesen
Wer an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und deren Hauptstadt Abu Dhabi denkt, dem kommen wohl als erstes Erdöl, Reichtum, gigantische Bauprojekte und natürlich Luxuskarossen und Geländewagen in den Sinn. Dass sich Erdöl allerdings nicht bis in alle Ewigkeit fördern lassen wird, dahinter sind inzwischen auch die Scheichs gekommen und so stellt man längst die Weichen für die Zeit nach dem Öl. So wird dort z.B. seit 2008 an der ersten CO2-neutrale Stadt der Welt mit Namen “Masdar City” gebaut. Auch in umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie den Zugverkehr sollen nun Milliarden investiert werden. Profitieren wird davon nicht nur die Umwelt sondern auch mindestens ein deutscher Konzern: Denn für Planung, Bau und Betrieb von Bahnsystemen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wird die Deutsche Bahn eine strategische Partnerschaft eingehen.
Video: Eindrücke von der futuristischen Dubai Metro
Veröffentlicht am 26. März 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 393 x gelesen
Der Reifenhersteller Michelin fordert bereits seit mehreren Jahren einen brancheneinheitlichen Energiesparindex für Reifen, der in Form eines Energiesparlabels auf neuen Reifen in Zukunft auch kommen wird. Ab 2012 kann sich jeder Autofahrer so einfach und übersichtlich über Sicherheit, Lärmbelästigung und natürlich Treibstoffverbrauch informieren - wie bei Kühlschränken oder Spülmaschinen längst gang und gäbe. Denn was nicht energieeffiziente Reifen verursachen können zeigt das Video mit dem Titel “Neulich an der Tankstelle…”. Und das will wirklich keiner erleben…
Auch wenn das der Werbespot lustig gemacht ist, geht es im Kern doch um ein sehr ernstes Thema: Laut einer Studie von Michelinkönnten mit rollwiderstandsarmen Autoreifen weltweit rund 20 Milliarden Liter Treibstoff im Jahr eingespart werden. Diese Zahl basiert zwar auf der theoretischen Annahme, dass weltweit alle PKW mit energieeffizienten Reifen ausgerüstet wären, aber auch wenn nur ein Bruchteil “grüne Reifen” nutzen würde, wäre die Ersparnis an Kraftstoff und CO2-Emissionen schon beachtlich.
Veröffentlicht am 22. März 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 639 x gelesen
Ein aktuelles Interview, das der Bundespräsident Horst Köhler dem Nachrichtenmagazin Focus gegeben hat, erhitzt derzeit die Gemüter vieler Politiker und Bürger in Deutschland. In besagtem Interview hat Köhler dazu angeregt darüber nachzudenken, ob die Benzinpreise nicht höher sein sollten um das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Denn noch höhere Benzinpreise würden nicht nur zwangsläufig zu weniger Fahrten und CO2-Emissionen sondern vor allem auch zu Druck auf die deutsche Automobilindustrie führen. Wer das Interview ganz gelesen hat und sich nicht nur auf populistisch verwendete Ausschnitte konzentriert, der stellt fest, dass der Bürger keineswegs mit höheren Kosten belastet werden soll. Im Gegenzug zur Erhöhung der Benzinpreise schlägt er einen sozialen Ausgleich mit staatlichen Mitteln vor. Schließlich geht es nicht um die Generierung neuer Staatseinnahmen sondern um das Lenken des Verhaltens mittels Preisen. Die Mehrkosten für die notwendige Fahrt zur Arbeit mit einem sparsamen Fahrzeug sollte daher ausgeglichen werden, die Fahrt mit dem Geländewagen zum Bäcker natürlich nicht.
Auch die Automobilwirtschaft in Deutschland soll damit nicht geschädigt werden. Es geht vielmehr darum, dass nicht kurzfristiges Denken und kurzfristig gesteckte Ziele des Managements und der Politik den langfristig wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands verhindern. Denn immer noch setzt die deutsche Autoindustrie stark auf Premium-Autos, die deutlich zuviel Ressourcen verbrauchen. Sollte sich der weltweit gesellschaftliche Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit verstärken, könnten Hersteller großer und PS-starker Spritschlucker langfristig schwere Probleme bekommen. Es geht dementsprechend auch darum zu verhindern, dass keine falschen Strukturen zementiert werden sondern vor allem in umweltfreundliche Zukunftstechnologien investiert wird.
Veröffentlicht am 19. März 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 455 x gelesen
Es gibt Konzepte für Solar-Boote und Solar-Autos. Es wurde auch schon über die Ideen berichtet, die Strassen mit Solaranlagen zu überdachen, die Fahrbahn selbst zur Solar-Strasse zu machen. Dabei sind gerade im Fernverkehr Hochgeschwindigkeits- oder Schnellzüge die schnellste, komfortabelste und umweltfreundlichste Möglichkeit der Fortbewegung. Das haben sich wohl auch die Planer hinter dem SolarBullet-Konzept gedacht, nur dass sie den Bahnverkehr eben noch umweltfreundlicher machen wollen. Ihre Idee ist, zwischen Tucson und Phoenix im US-Bundesstaat Arizona eine Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke gebaut wird, die komplett mit Solarmodulen überdacht ist. Diese sollen dann den umweltfreundlichen Strom liefern, der den den mehr als 350 km/h schnellen Zug antreibt.
Bild: SolarBullet
Die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten im Südwesten der USA soll damit von zweieinhalb Stunden (mit eingerechnetem Stau und Verkehr) auf nur 30 Minuten reduziert werden. Ein Vorteil, der auch eher autofixierte Amerikaner überzeugen könnte. Wenn sich ein solcher Solar-Zug realisieren lassen kann, dann wäre der Ort auf jeden fall perfekt. Phoenix liegt schließlich in der Sonora-Wüste im Herzen von Arizona, auch Tal der Sonne (”Valley of the Sun”) genannt. Die notwendige Sonnenenergie wäre dort bei durchschnittlich 312 Tagen Sonnenschein sicher kein Problem.
Veröffentlicht am 23. Februar 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,155 x gelesen
Das Klima verändert sich auch aufgrund der stetig ausgestoßenen Treibhausgase, die Natur hat durch den Mensch und sein Verhalten bereits erheblichen Schaden genommen und auch das Erdöl wird wohl in den nächsten Jahrzehnten knapp werden. Eine von vielen Ursachen für diese Entwicklung ist das Auto. Da die breite Masse aber einfach nicht bereit ist, ausschließlich auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen und viele Berufstätige auch tatsächlich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, wird zur Zeit mit Hochdruck nach neuen Antriebstechniken gesucht. Saubere und umweltfreundliche Mobilität soll in der Zukunft vor allem durch Elektroautos möglich werden - das erzählen zumindest Wirtschaft und Politik. Verschwiegen werden dabei oft die Nachteile, die Elektroautos, zumindest aktuell, noch mit sich bringen.