Hier findest du Klima & Energie News rund um die Themen Auto und Verkehr: Wenn du nach Neuigkeiten und Informationen zur CO2-Einsparung im Verkehr, spritsparenden Techniken oder alternativen Fahrzeugantieben suchst, wirst du hier fündig.
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,066 x gelesen
Evolution bedeutet nicht zwangsläufig immer mehr und mehr. Denn wie eine kleine Revolution zeigt LOREMO (Low Resistance Mobile), dass man mit konsequenter Reduzierung auf das Wesentliche ein super-effizientes Auto erschaffen kann. Und LOREMO zeigt ebenfalls, dass solch ein ökologisch korrektes Fahrzeug nicht zwangsläufig langweilig aussehen muss sondern durch brilliantes Design bestechen kann. Nicht weiter verwunderlich, dass bereits über 50.000 Vormerkungen bei Loremo eingegangen sind.
Der LOREMO LS soll mit einem 2-Zylinder-Turbo-Diesel mit 15 kW bzw. 20 PS Leistung ausgestattet sein. Bei einem Gewicht von 600 kg erreicht er die 100 km in 16 Sekunden und fährt 160 km/h Spitze. Der Verbrauch soll bei unter 2 Litern pro 100 km und der Kaufpreis bei unter 15.000 Euro liegen.
Veröffentlicht am 28. September 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 638 x gelesen
Die Warnung, die laut dem Umwelt Blog von Nobelpreisträger Paul Crutzen stammt, bezieht sich allerdings nur auf Raps-Biodiesel und nicht auf Bio-Ethanol aus Zuckerrohr. Das Problem bei der Herstellung ist die Düngung des Agrarbodens mit Stickstoff:
“Der Forscher hatte gemeinsam mit Kollegen herausgefunden, dass Agrarböden wenn diese mit Stickstoff gedüngt werden, dort das gefährliche Treibhausgas N2O entweicht und in die Atmosphäre gelangt. Dieses Treibhausgas ist fast 300mal stärker als CO2 und damit deutlich schädlicher für den weltweiten Klimahaushalt. Bei seinen Forschungen entdeckte Paul Crutzen dass Raps-Biodiesel zwar klimaneutral sei aber der Klimaschaden der durch N2O verursacht wird ist etwa 1 bis 1,7 mal höher als der dadurch entstandene Klimanutzen.”
Veröffentlicht am 26. September 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 409 x gelesen
Gestern gab es einen erneuten Rückschlag für eine klimafreundlichere Verkehrspolitik in Deutschland. Denn zum 9. Dezember 2007 will die Deutsche Bahn (DB) die Preise erneut um 2,9 Prozent erhöhen:
“Zum fünften Mal in vier Jahren dreht DB-Konzernchef Hartmut Mehdorn heftig an der Preisschraube. Schon vor Weihnachten sollen die Kunden im Fern- und Regionalverkehr deutlich mehr bezahlen. Fahrkarten zweiter Klasse sollen um 2,9 Prozent teurer werden, die Rabattkarte Bahncard sogar um 3,8 Prozent.”
von Thomas Wüpper (FR Online)
Natürlich stößt die Preiserhöhung auf Kritik und Verärgerung in der Bevölkerung. Denn nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Klima-Problematik ist die Verteuerung von Bahnfahrten ein Rückschritt. Vor allem für Berufspendler, welche die Bahn regelmäßig nutzen, ist es eine weitere finanzielle Belastung.
Veröffentlicht am 24. September 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 579 x gelesen
Klimaneutralität sinnvoll und intelligent mit weitergehenden Klimaschutzmaßnahmen koppeln: Mit diesem Ansatz bietet ClimatePartner jetzt als erster Anbieter von Klimaneutraler Mobilität jedem Käufer einer ClimatePartner-PKW-Vignette die Möglichkeit, seine persönliche CO2-Bilanz auch über das klimaneutrale Autofahren hinaus zu verbessern. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online, Projektträger der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne “Klima-sucht-Schutz”, macht ClimatePartner jedem Vignettenkäufer das Angebot, ein kostenloses Energiesparkonto (http://www.energiesparkonto.de/) zu eröffnen. Dazu muss bei der Anmeldung nur die Nummer der ClimatePartner-Vignette eingegeben werden. Die ansonsten fällige Jahresgebühr von 12 Euro entfällt. Die “Klimaneutral Auto fahren”-Vignetten sind unter http://www.climate-shop.de/ erhältlich.
Veröffentlicht am 22. September 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 25,313 x gelesen
Klimafreundliche Autos stehen auf der diesjährigen IAA im Rampenlicht - Auch wenn sich die grossen Menschenmengen weiterhin um die Supersportwagen mit klangvollen italienischen Namen wie Ferrari, Lamborghini oder Maserati drängen. In diesem Beitrag werden ein paar der interessantesten klimafreundlichen Autos und Concept Cars vorgestellt.
Darunter befinden sich sowohl Fahrzeuge mit Brennstoffzellen oder Hybridantrieb wie auch Autos mit modernen und sparsamen Diesel- oder Bio-Diesel-Motoren. Und an den vielen Fotos erkennt man, dass ein Öko-Auto im Jahr 2007 nicht mehr langweilig aussehen muss.
Veröffentlicht am 17. September 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,075 x gelesen
Nicht nur das Klima befindet sich im Wandel, auch im Automobilsektor und speziell auf der IAA in Frankfurt hat der Sinneswandel begonnen. Denn während man General Motors (GM) bisher eher mit benzinschluckenden Riesen-Pick-Ups und Hubraum-Monstern gleichgesetzt hat, stellt Bob Lutz auf der diesjährigen IAA das Opel Flextreme Concept mit E-Flex Antrieb vor (wichtigste Aussagen unten als Liste zusammengefasst).
Die Globale Erwärmung ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist die Temperatur kontinuierlich gestiegen - mit dramatischen Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Die Ursache liegt nach dem Bericht des Weltklimarates (IPCC) in den vom Menschen erzeugten Treibhausgasen, vornehmlich CO2, die bei Verbrennungsprozessen entstehen – so auch beim Autofahren. Es steht heute außer Frage, dass in diesem Bereich ein dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Produkte stehen schon fix und fertig da: Autos mit Brennstoffzellenantrieb, Geräte zur Hausenergieversorgung, mobile Power-Stationen. Die Messe zum internationalen Brennstoffzellen-Kongress “f-cell” am 24. und 25. September 2007 in Stuttgart wird einmal mehr eine Branche an der Schwelle zum Markteintritt zeigen. Die Herausforderungen liegen in der Verlängerung der Lebensdauer der Brennstoffzellen sowie bei den noch sehr hohen Kosten. Doch der Markt gewinnt zunehmend an Dynamik.
Stuttgart (eos) – Autos und Busse mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren schon: Die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell legte bis heute bereits über 1,4 Millionen Kilometer zurück. Doch der Hersteller war unter anderem mit der Reichweite pro Tankfüllung noch nicht zufrieden und stellt nun anlässlich des diesjährigen fast namensgleichen Brennstoffzellen-Forums “f-cell” am 24. und 25. September in Stuttgart das Nachfolgermodell, die neue B-Klasse F-Cell, vor. Der internationale Branchentreff “f-cell” vereint Messe mit Kongress und zieht jährlich etwa 600 Fachleute in die Schwabenmetropole. 2007 liegt ein besonderer Fokus auf den mobilen Anwendungen des umweltfreundlichen Energiewandlers, nachdem im letzten Jahr die stationären Anwendungen in der Hausenergieversorgung im Rampenlicht standen. “Die Breite unserer Veranstaltung bleibt davon aber unberührt”, betonen die “f-cell”-Veranstalter, die Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) sowie ihre Kooperationspartner, das Umweltministerium Baden Württemberg und die DaimlerChrysler AG. “Die ‘f-cell’-Messe wird auch dieses Jahr wieder mit geschätzten 50 Ausstellern voll ausgebucht sein, das komplette Spektrum der Brennstoffzellen-Anwendungen abdecken und auch Zulieferer, Dienstleister sowie Verbände präsentieren.”
Im Juni 2007 hat die spanische Firma sunRED auf dem Internationalen Autosalon in Barcelona den “Moto Solar Urbana” vorgestellt. Bei diesem Gefährt handelt es sich um einen mit Solarenergie angetriebenen Motorroller.
Der Clou an diesem Motorroller ist die Platzierung der Solarzellen. Denn diese befinden sich auf einer schneckenhausartigen Hülle, die beim Parken von hinten nach vorne ausfährt und das Fahrzeug wie einen Panzer umgibt.
Durch diese Hülle können mehr als drei Quadratmetern Solarkollektoren auf dem Roller untergebracht werden und es wird genug Energie gewonnen, um das Motorrad auf bis zu 50 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Die Batterien reichen für eine Strecke bis zu 20 Kilometern, dann muss die Hülle erneut ausgefahren und die Akkus neu aufgeladen werden.
Veröffentlicht am 21. August 2007, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 906 x gelesen
Japaner sind die besseren Umweltschützer. Zumindest, wenn es um den Bau von Automobilen geht. Dies besagt die Auto-Umweltliste, die jährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) http://www.vcd.org/ veröffentlicht wird. In seiner Auto-Umweltliste bewertet der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub über 350 aktuelle Pkw-Modelle nach den Kriterien Verbrauch, Schadstoffausstoß und Lärm. Gleich sieben der Top-Ten-Plätze gehen an Fabrikate aus Japan. Doch eine Botschaft der aktuellen VCD Auto-Umweltliste lautet: Die deutschen Autobauer holen auf. „Heimische Hersteller sind durch die vielen Klimadiskussionen für Umweltthemen sensibilisiert und setzen verstärkt auf die Karte Umwelt”, sagt Uwe Röhrig, Inhaber des Hannoveraner Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de/.