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Veröffentlicht am 30. Juni 2008, Kategorie(n): Gebäude, 365 x gelesen
Wer sein Haus nicht verkaufen oder neu vermieten möchte, für den besteht auch nach dem 1. Juli 2008 keine Pflicht für einen Energieausweis. Dennoch lohnt sich in der Regel die Beratung durch einen Experten. Immer weiter steigende Heizkosten sorgen dafür, dass sich fachgerechte Modernisierungen vergleichsweise schnell bezahlt machen.
Um den Modernisierungsbedarf von Wohngebäuden zu ermitteln, ist die Begutachtung durch einen Energie-Fachberater empfehlenswert. Viele Hauseigentümer sind allerdings von der gesetzlichen Neuregelung der Energieeinsparungsverordnung verunsichert. Energie und damit Geld würden sicher die meisten gerne sparen - doch mit der Frage, welche Maßnahmen dazu am besten geeignet wären, sind Laien oft überfordert.
Kostenlose Erstberatung
Hilfe finden Hauseigentümer bei den bundesweit über 1.200 Energie-Fachberatern im Baustoff-Fachhandel, die eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung anbieten. Auf diese Weise erhalten Kunden einen Überblick über sinnvolle Modernisierungsalternativen.
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Veröffentlicht am 26. Mai 2008, Kategorie(n): Gebäude, 946 x gelesen
Wir schreiben das Jahr 1998: Familie Schmidt bestellt für ihr Einfamilienhaus 3.000 Liter Heizöl und bezahlt dafür 650,- Euro! Wir schreiben das Jahr 2008: Nun kosten Familie Schmidt diese 3.000 Liter Heizöl 2.900,- Euro!
Ein Barrel Rohöl ( ca. 159 Liter ) wird 1998 für 9,82 US Dollar gehandelt. 2008 im Mai, wird ein Barrel Rohöl mit 127,60 US Dollar gehandelt. Prognosen von Experten für 2015: 380 US Dollar pro Barrel! Panikmache oder Realität? Wir sind alle keine Propheten. 1998 hätten wir diese Preisentwicklung wahrscheinlich eher als Panikmache abgetan.
Aber eins ist jetzt schon klar: Die hohen Energiepreise gehen an die Substanz! Es ist ja nicht nur der Heizölpreis der so rapide gestiegen ist. Der Benzinpreis hat sich von 1998 bis heute fast exakt verdoppelt. Strom wird ständig teurer. Wasser wird ständig teurer und …! Wie entgeht man dieser Kostenfalle, zum Beispiel beim Heizen?
Warm anziehen, eine kuschelige Decke überwerfen, sind natürlich auch Methoden, um die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen. Doch es gibt einen komfortableren Weg. Zunächst sollte man seine Heizung überprüfen lassen. Regelmäßige Wartung macht Sinn und bringt bis zu zehn Prozent Ersparnis. Wartung erhöht den Wirkungsgrad der Heizung. Für Heizungen, die älter als 15 Jahres sind, könnte ein Austausch wirtschaftlich Sinn machen. Zwischen 30 und 50 Prozent geringere Energiekosten können im Idealfall erzielt werden.
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Nicht nur das Klima der Erde sondern auch das Klima in der Gesellschaft befindet sich im Wandel: Umweltschutz, Klimaschutz und Zukunftsenergien sind IN. Und das nicht nur hier sondern auch in den arabischen Staaten, die durch ihre Öl-Exporte zu sagenhaftem Reichtum gelangten.
So wird im Wolkenkratzer-verrückten Dubai ein rotierendes Hochhaus als ökologisches Wunderwerk geplant und im Emirat Abu Dhabi plant man zur Zeit die erste CO2-neutrale Stadt der Welt in der Nähe des Flughafens. Das Projekt “Masdar City” (übersetzt: Stadt der Quelle) wird von dem Scheichtum mit 4 Milliarden Dollar unterstützt. Es soll der erste Schritt in die Richtung sein, Abu Dhabi zum führenden Standort für Zukunftsenergien der Bereiche alternativer Energie- und Umwelttechnik zu machen.
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Veröffentlicht am 31. März 2008, Kategorie(n): Gebäude, 708 x gelesen
Sicher ist die Entscheidung für eine Erdwärmeheizung nicht leicht, zumal sie in der Anschaffung um einiges teuerer ist als eine herkömmliche Heizung. Dennoch macht eine Wärmepumpen-Heizung Sinn, denn schon nach wenigen Jahren hat sich so eine Anlage amotisiert und Ihre Energiekosten haben Sie somit im Griff. Von der Sonne werden Sie niemals eine Rechnung bekommen. Was kann man mit einer Wärmepumpenheizung sparen? Das hängt in erster Linie von Ihrem Gebäude ab und welche Wärmequelle Sie nutzen. Ein sicheres System ist dabei die Erdwärme ( Sole/Wasser ). Sie haben einen geschlossenen Kreislauf und keine anfällige Wartung wie bei einem offenen System.
Üblicherweise werden bis jetzt Solewärmepumpen-Anlagen, entweder mit Erdsonden,Energiekörben oder Flächenkollektoren (horizontal) eingebracht. Das ist alles ok, nur wenn man z.B. keine Genehmigung für eine Tiefenbohrung bekommt, oder die Grundstücksfläche nicht ausreicht, was tut man dann?
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Der Solar- und Heizungsfachbetrieb Schuster aus dem niederbayerischen Büchlberg wächst gegen den Trend – Ankündigung „1. Büchlberger Energiegipfel“ am 1. März
Dass man auch in Zeiten der Flaute Erfolg haben kann, beweist der Solar- und Heizungsfachbetrieb Schuster GmbH & Co KG im niederbayerischen Büchlberg. Während die Solarstrombranche gerade ein Rekordjahr vermeldete, war das vergangene Jahr für die Hersteller und Installateure von Solarwärmeanlagen von einem Marktrückgang um etwa ein Drittel geprägt*. Nicht so für Schuster. „Wir haben unsere Aufträge im Sonnenhausbereich fast verdreifacht und uns weiter spezialisiert auf das Heizen mit Sonne und Holz“, sagt Firmengründer Hermann Schuster. „Von dem Markteinbruch haben wir vor lauter Arbeit gar nichts mitbekommen.“
Konsequente Ausrichtung auf große Solarwärmeanlagen
Die positive Geschäftsentwicklung führt Hermann Schuster, der das Unternehmen 2002 gründete und mit seinem Sohn Andreas zusammen leitet, auf die konsequente Spezialisierung auf Solarwärmeanlagen und Holzfeuerungen zurück. Dabei richtet sich ihr Blick insbesondere auf die Sonnenhaus-Technik, das heißt Anlagen, die mindestens 50% des Heizenergiebedarfs in einem Gebäude solar decken.
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Veröffentlicht am 11. Januar 2008, Kategorie(n): Gebäude, 369 x gelesen
Lichtaus für den Klimaschutz ist gut - aber noch besser, wenn Deutschland ein Licht aufgeht
Durch die Aktion Lichtaus am 8.12. sollte ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden. Klimaschutz ist absolut notwendig, aber es geht auch anders, wie die Kampagne “Deutschland geht ein Licht auf” des Netzwerks für eine bessere Welt zeigt: Wird beispielsweise eine herkömmliche 75 Watt-Glühlampe durch eine 15W Energiesparlampe ersetzt, werden dadurch nicht nur 80% Strom eingespart, wie die Stiftung Warentest bestätigte, sondern auch bei einer täglichen Brennzeit von 5 Stunden pro Tag pro Jahr 25kg Erdöl, 33kg Kohle oder 0,7g radioaktiver Müll (entsprechend 8760 Milliarden Bequerel) eingespart. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung an Kohlendioxid von 65kg. Dieser Beitrag für die Umwelt lohnt sich auch finanziell, denn aufgrund 80% geringeren Stromverbrauchs und 15x längerer Lebensdauer von Energiesparlampen spart man je Stück über 16 Euro pro Jahr.
“Deutschland geht ein Licht auf” ist eine Kampagne, die sich die Aufklärung über Energiespartechnik zum Ziel gesetzt hat und viele Informationen auf den Internetseiten www.deutschlandgehteinlichtauf.de bereitstellt. Dort können ausserdem qualitativ hochwertige Energiesparlampen 15% unter den durchschnittlichen Handelspreisen ohne Mindestbestellwert erworben werden. Die Erlöse fliessen in ein gemeinnütziges Projekt für Schulbildung und medizinische Versorgung in Westafrika.
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Bielefeld/Long Beach, USA. Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien und Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, kamen vor kurzem zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen. Beide sind sich einig: Jedes Gebäude kann schon bald seine eigene Energie erzeugen.
Schwerpunkt des mehr als 90 Minuten dauernden Gesprächs war die Einschätzung und Bewertung zukünftiger Szenarien der Energieversorgung in Deutschland wie in Kalifornien. Schwarzenegger zeigte sich beeindruckt von den Lösungen und Visionen des Bielefelder Unternehmens. Sein besonderes Interesse galt dabei dem Leitbild „Energy²“. Dieses steht für Energie sparen und Energie gewinnen, z.B. durch energieeffiziente Fenster und Fassaden kombiniert mit Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen. Gerade für sonnenreiche Gegenden wie Kalifornien bieten sich hier große Entwicklungspotenziale. Ziel ist das gänzlich „energiekostenfreie Haus“: ein Haus, das mehr Energie produziert als es selbst verbraucht.
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Im Oktober 2006 entschloss sich Google, zukünftig einen Teil des benötigten Stromverbrauchs mittels Solarenergie zu decken. Also wurden kurzerhand 9.212 Solar Panels auf den Gebädedächern und zwei Carports installiert, die im Schnitt 1.600 Kilowatt pro Tag erzeugen sollen. Damit können etwa 30% von Googles Spitzenverbrauch gedeckt werden. Zum Vergleich entspricht die Menge an Solarstrom dem Verbrauch von ca. 1.000 Häusern in Kalifornien, USA.
Ausserdem hat Google vor einiger Zeit eine eigene Seite für das Google Solar Panel Project aufgebaut. Auf dieser können interessierte Leser mehr über das Projekt und die aktuelle Stromerzeugung der letzten 24 Stunden und 7 Tage erfahren. Als weiteres Feature wird die Solarstrommenge dem Verbrauch verschiedener Elektrogeräte gegenübergestellt. So erfährt man, dass mit dem in 24 Stunden erzeugten Solarstrom von Google über 15.000 Stunden ferngesehen werden könnte.
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Veröffentlicht am 24. Oktober 2007, Kategorie(n): Gebäude, 416 x gelesen
Laut FOCUS Online will die Bundesregierung Hausbesitzer in naher Zukunft zum Heizen mit erneuerbaren Energien zwingen. Wer dann nicht (anteilig) Solarenergie, Erdwärme oder ähnliches nutzt soll mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro bestraft werden.
“Das Wärmegesetz ist Teil des Klima- und Energiepakets, das die Bundesregierung im August beschlossen hatte. Damit soll Deutschland seine C02-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Die Bundesregierung soll das Wärmegesetz nach dem Wunsch des Umweltministeriums Anfang Dezember beschließen und damit noch vor der internationalen Klimakonferenz auf Bali.”
Es bleibt die bittere Frage, warum die Bürger erneut per Gesetz zu etwas gezwungen und geschröpft werden sollen, während der Staat vor der Industrie kneift. So wäre dem Klima auch geholfen, wenn es z.B. festgelegte Grenzen bei Verbrauch von Neuwagen oder eine Besteuerung von Flugbenzin geben würde. Hier scheint unsere Regierung aber keine Ansatzpunkte zu sehen.
Die TU Darmstadt hat den internationalen Wettbewerb “Solar Decathlon 2007″ um das attraktivste und energieeffizienteste Solar-Haus gewonnen. Das Team um den Architektur-Professor Manfred Hegger verwies in dem einwöchigen Finale vor dem White House in Washington D.C. die Konkurrenz von 19 Top-Universitäten unter anderem aus den USA, Kanada und Spanien auf die Plätze. Rang zwei belegte die University of Maryland, Rang drei die Santa Clara University. Den undankbaren vierten Platz belegte die Penn State University. Abgeschlagen war am Ende unter anderem das Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Die Juroren der einzelnen Disziplinen waren voll des Lobes für die Leistungen der TU Darmstadt. Die Universität gewann in drei der zehn Teildisziplinen souverän - Architektur, Beleuchtungskonzept und Technik. “Eine Klasse für sich”, schwärmte die Architektur-Jury. Darmstadt habe hinsichtlich Ästhetik und Funktionalität “alles herausgeholt, was nur möglich war”. Die Licht-Gutachter waren fasziniert von der Ausstrahlung bei Nacht. Die Jury aus Ingenieurwissenschaftlern bescheinigte ein Maximum an Innovation. Auch in der Energiebilanz lautet das Urteil “perfekt”. Besucher hatten die die ganze Woche über auf dem Wettbewerbs-Gelände an der National Mall in Washington Schlange gestanden, um sich im Darmstädter Haus umzusehen. Sie seien tief beeindruckt und begeistert gewesen, berichteten die Juroren.
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