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Kategorie: Gebäude


Hier findest du Klima & Energie News rund um das Thema Gebäude: Wenn du nach Neuigkeiten und Informationen zur CO2-Einsparung beim Bau oder der Rennovierung von Gebäuden suchst, wirst du hier fündig.

Tags in der Kategorie Gebäude: , , , , , , ,
 

Förderung innovativer Heizsysteme wie solargestützter Flüssiggasanlagen

Veröffentlicht am 13. Juli 2010,  Kategorie(n): Gebäude, Solarenergie,  300 x gelesen

Heizenergie trägt zu einem großen Teil am gesamten Energieverbrauch und damit den Emissionen in Deutschland bei. Dementsprechend groß ist der Hebel und so wurde rechtzeitig einige Monate vor der kalten Jahreszeit nun die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm aufgehoben. Es können also wieder Anträge auf Förderung des Umstiegs auf erneuerbare Energien beim BAFA gestellt werden. Die neue Förderrichtlinie konzentriert sich zudem stärker als bislang auf innovative Heizsysteme wie z.B. solargestützte Flüssiggasanlagen.

Haus heizt mit solargestützter Flüssiggasanlage
Foto: PRIMAGAS

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Bremer Höhe in Berlin: Solaranlage für sauberen Strom trotz Denkmalschutz

Veröffentlicht am 8. Juli 2010,  Kategorie(n): Gebäude, Solarenergie,  276 x gelesen

Die “Bremer Höhe” ist ein denkmalgeschütztes Ensemble von Wohnhäusern, die zwischen 1870 und 1913 im heutigen Bezirk Pankow von Berlin, Stadtteil Prenzlauer Berg errichtet wurden. Sie gehören zu den besterhaltenen und historisch wertvollsten Gebäuden in diesem Berliner Stadtteil, weshalb für sie strenge Denkmalschutzauflagen gelten - selbstverständlich auch beim Einsatz von Solarenergie. Wie sich Klimaschutz und Denkmalschutz unter einen Hut bringen und Interessenkonflikte vermeiden lassen hat nun die Berliner Energieagentur bewiesen: Auf dem Flachdach der “Bremer Höhe” wurde in enger Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Planen und Genehmigen des Bezirkes Pankow eine Photovoltaikanlage mit einer Modulflächefläche von 341 Quadratmetern installiert.

Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden der Bremer Höhe
Foto: Gust/Berliner Energieagentur

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Bayern senkt Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden

Veröffentlicht am 28. Juni 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  285 x gelesen

Spätestens seit den Diskussionen um die sogenannten Pisa-Studien ist allgemein bekannt, dass der Freistaat Bayern nicht nur das flächenmäßig größte Bundesland, sondern auch eines der ehrgeizigsten ist. Im Hinblick auf die Senkung des Energieverbrauchs in öffentlichen Gebäuden scheint Bayern auch beim Thema “Energiesparen” ein Musterschüler zu sein. Diese Zwischenbilanz zog am Wochenende zumindest Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, denn innerhalb von zehn Jahren konnte der durchschnittliche Verbrauch um rund zwanzig Prozent, der jährliche Heizwärmeverbrauch um mehr als 130 Millionen Kilowattstunden gesenkt werden. Dies entspricht einer Reduzierung der CO2-Emissionen um mehr als 30.000 Tonnen pro Jahr, in etwa der CO2-Jahresausstoß von 15.000 Autos heutigen Standards.

Würzburger Residenz
Foto: Würzburger Residenz / Urheber: Wolfram Esser

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VW und Toyota setzen auch bei Produktion und Verkauf auf Energieeffizienz

Veröffentlicht am 14. Juni 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  364 x gelesen

Wenn man bei Unternehmen wie Volkswagen oder Toyota an Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit denkt, fallen einem zwangsläufig erst einmal Verbrauch und Emissionen der angebotenen Fahrzeuge an. Dabei tragen die Umwelteigenschaften der Autos selbstverständlich dazu bei, ob ein Autohersteller eine nachhaltige Geschäftspolitik betreibt, allerdings sind die CO2-Emissionen und Anstrengungen bei den alternativen Antrieben nicht der einzige wesentliche Faktor (wie auch der Beitrag zu Mitsubishi und der Pebble Mine zeigt). Gerade im Bereich der Produktion besteht ein enormer Energieverbrauch und auch der Betrieb der Autohäuser lässt sich noch einiges optimieren. Alleine mit der Initiative “Green IT” bei Volkswagen konnte der Konzern die Energieeffizienz in seinen Büros deutlich steigern und so den Jahresenergiebedarf von rund 1.400 Haushalten einsparen.

Volkswagen erhält vom TÜV Nord das DIN EN 16001-Zertifikat für Energiemanagementsysteme in der Produktion
Foto: Volkswagen

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Innovativer Dachziegel erzeugt sauberen Solarstrom und warmes Wasser

Veröffentlicht am 26. Mai 2010,  Kategorie(n): Gebäude, Solarenergie,  739 x gelesen

Immer mehr Immobilienbesitzer wollen klimafreundlichen Strom oder Wärme auf dem eigenen Hausdach produzieren und so die Umwelt entlasten und gleichzeitig Energiekosten einsparen. Leider sind Solaranlagen aber nicht auf jedem Dach zugelassen oder gewollt, da sie das Gesamtbild eines Hauses wie z.B. älterer Stilbauten doch deutlich verändern können. Eine Lösung für Ziegeldächer bietet das Schweizer Start-Up-Unternehmen Panotron mit seinem innovativen Solarhybridsystem mit integrierter Wärmepumpe. Die schwarz eingefärbten Tonziegel mit Solarmodul eignen sich auch für die Integration in denkmalgeschützte Gebäude sowie bei strengen Gestaltungsanforderungen und architektonisch anspruchsvollen Lösungen, da sie vom Boden kaum von herkömmlichen Dachziegeln zu unterscheiden sind.

Solar-Hybrid-Dachziegel
Foto: Dachziegel und Aluminiumprofile / © Panotron AG

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Das Solar Decathlon Team Wuppertal feiert Richtfest des Europäischen Hauses

Veröffentlicht am 5. Mai 2010,  Kategorie(n): Gebäude, Solarenergie,  537 x gelesen

Vom 18. bis 27 Juni 2010 findet der Solar Decathlon Europe als Ableger des spektakulären Solar-Wettbewerbs aus den USA seine Premiere. Der Solar Decathlon Europe 2010 - dessen Ziel die Entwicklung eines Hauses ist, das sich komplett über solare Energiequellen versorgen lässt - wird vom spanischen Wohnungsbauministerium veranstaltet und findet in Madrid statt. in 2010 werden 20 Universitäten am Solar Decathlon 2010 teilnehmen, davon vier aus Deutschland.

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Altes Prinzip trifft Hightech: Günstig und umweltfreundlich Heizen mit dem SolarEis-System

Veröffentlicht am 9. April 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  536 x gelesen

Wer im Winter nicht frieren sondern es wohlig warm haben möchte, der kommt nicht darum herum die Heizung aufzudrehen. Die Heizperiode belastet aber nicht nur Umwelt und Klima mit schädlichen Emissionen sondern aufgrund der stetig steigenden Energiepreise auch mehr und mehr den Geldbeutel. Ein Ende ist indes nicht in Sicht, im Gegenteil: Experten sind sicher, dass sich die Energiepreise in den kommenden fünf bis sieben Jahren verdoppeln werden. Kein Wunder also, dass Systeme, die Energieeinsparungen ermöglichen und regenerative Energiequellen nutzen, so gefragt sind wie nie zuvor.

Heizen mit Eis, Foto: Eisblock © Klima-Wandel.com
Foto: © Klima-Wandel.com

Dabei ist das Heizen im Winter nur die eine Seite der Medaille. Schließlich werden umgekehrt die Räume in vielen Wohnungen, Häusern und Büros an heissen Sommertagen gekühlt. Schon früh überlegten daher findige Menschen, wie und ob sich die Wärme des Sommers für die nächste Heizperiode bzw. die Kälte des Winters für den folgenden Sommer wirtschaftlich speichern lässt. Im Mittelalter bauten die Menschen Eisgruben und später Eishäuser, um Fleisch und verderbliche Waren im Sommer zu kühlen. Im 19. Jahrhundert lagerten Brauereien das Bier in riesigen Eiskellern und stachen dazu im Winter Eisplatten aus Teichen. Wie viele andere gute und alte Ideen, lässt sich auch dieses Prinzip mit modernster Technik in Form des “SolarEis-Systems” neu umsetzen und sorgt so für optimale Energieeffizienz: Wer Emissionen und Geld sparen will, der kühlt daher nicht nur, sondern heizt jetzt auch mit Eis.

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US-Forscher entwickeln “intelligente” Dächer die im Winter wärmen und im Sommer kühlen

Veröffentlicht am 24. März 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  409 x gelesen

Wissenschaftler aus den USA haben am 21. März 2010 eine “intelligente” Beschichtung für Dächer vorgestellt, die aus recyceltem Speiseöl von Fast Food Restaurants hergestellt wird. Die innovative Beschichtung kann die Temperatur wie ein Thermometer erfassen und je nach Bedarf die eine kühlende oder wärmende Funktion übernehmen. So reflektiert sie an heissen Tagen das Sonnenlicht und lässt es an kalten Tagen durch und überträgt so die Wärme ins Innere des Gebäudes. Die Temperatur bei der der Wechsel von durchlässig zu reflektierend stattfindet kann je nach Klima der Region eingestellt werden. Die Beschichtung für Dächer wurde auf dem 239. Nationalen Treffen der American Chemical Society (ACS), vorgestellt, die in dieser Woche stattfindet. “Bei dem Material handelt es sich um eine der innovativsten und praktischsten Dachbeschichtungen, die bis heute entwickelt wurden.” sagt Ph.D. Ben Wen, Leiter des Entwicklungsprojekts.

Dächer könnten bald intelligent Energiesparen helfen
Foto: © Klima-Wandel.com

Wissenschaftler konnten bereits nachweisen, dass weiss gestrichene Dächer das Sonnenlicht besser reflektieren können und damit dazu beitragen, dass sich das Innere von Gebäuden an sehr warmen Sommertagen nicht allzusehr aufheizt. Damit könnten Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen durch Klimaanlagen im Sommer deutlich reduziert werden. Allerdings hätten die weissen Dächer den Nachteil, dass das Sonnenlicht auch im Winter reflektiert wird und damit nicht zur Aufwärmung beitragen kann. Einem Vorteil bei der Kühlung im Sommer steht daher ein Nachteil durch stärkeres Heizen im Winter gegenüber. Weisse dächer wären damit nur für Regionen interessant in denen es fast immer sehr warm ist.

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Herder-Gymnasium in Berlin spart 32 Prozent Energie und wird wird “GreenBuilding”-Partner der EU

Veröffentlicht am 19. März 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  412 x gelesen

Mit dem im Jahr 2005 ins Leben gerufenen Programm “GreenBuilding” der Europäischen Union sollen Eigentümer von Nicht-Wohngebäuden zu mehr Energieeffizienz motiviert werden. Um Partner des Programms zu werden, muss das Gebäude nach Sanierung mindestens 25 Prozent seines bisherigen Energieverbrauchs einsparen. In Deutschland wurden inzwischen mehr als 60 Gebäude mit der “GreenBuilding”-Partner Plakette ausgezeichnet, einige davon in der Hauptstadt. Die jüngste Auszeichnung erhielt diese Woche das Herder-Gymnasium in Berlin, dass sich damit in eine immer länger werdende Liste von weiteren “GreenBuilding”-Partnern einreiht, darunter die Justizvollzugsanstalt Moabit und die Berliner Grunewald-Grundschule.

Übergeben wurde die “GreenBuilding-Urkunde” von Achim Neuhäuser, Projektleiter bei der Berliner Energieagentur GmbH (BEA), einem modernen Energiedienstleistungs-Unternehmen aus Berlin. Die BEA entwickelt und realisiert innovative Projekte zur Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen und überreichte die Auszeichnung im Namen der Europäischen Union. Das Herder-Gymnasium konnte die Vorgaben der EU sogar übertreffen und spart heute sogar 32 Prozent weniger Energie als noch vor vier Jahren. Entgegengenommen wurde die Urkunde von Klaus-Dieter Gröhler, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf.

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REWE Green Building mit DGNB Gold und dem 1. Platz “Stores of the year 2010″ ausgezeichnet

Veröffentlicht am 15. März 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  697 x gelesen

Im November 2009 wurde in Berlin der mehr als 1.800 Quadratmeter große REWE-Markt mit dem Titel “REWE Green Building” eröffnet. Weitaus interessanter als die schiere Größe der Verkaufsfläche ist allerdings die Tatsache, dass der Supermarkt CO2-neutral betrieben wird. Aus diesem Grund wurde er auch bereits als weltweit erster Supermarkt mit dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold des DGNB e.V. ausgezeichnet und gewann nun gegen mehr als 40 starke Konkurrenten den 1. Platz in der Kategorie “Food” beim “Stores of the year 2010″ Wettbewerb des Handelsverband Deutschland (HDE).

REWE Green Building - Nachhaltiger Supermarkt in Berlin
Foto: Rewe Group

Das REWE Green Building wurde nach modernsten Kenntnissen geplant und erbaut und verbraucht im Vergleich zu einem Standardbau fast 50 Prozent weniger Energie. Angefangen mit bester Dämmung in Form von Holz-Sandwich-Bauweise mit Zellulose-Füllung, über eine intelligente Tageslichtarchitektur bis zum Einsatz von erneuerbaren Energien folgte bei diesem Supermarkt alles dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach bzw. Vordach decken allein fast 32% des Energiebedarfs, bei der Heizung und Klimatisierung wird über Erdsonden ganzjährig Geothermie genutzt. Auch bei der Kühlung der Lebensmittel werden ausschließlich natürliche Kältemittel genutzt und verglaste Tiefkühlmöbel reduzieren den Kälteverlust an die Umgebung. Bei der Fußbodenreinigung, Toilettenspülung und Gartenbewässerung kommt natürliches Regenwasser zum Einsatz, was kostbares Trinkwasser einspart.

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