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Will man die Welt wirklich verändern, dann reicht es meist nicht, bisherige Technologien und Produkte immer noch ein bisschen weiter zu optimieren. Manchmal braucht man revolutionäre neue Konzepte und Ideen, die den bisherigen Stand der Technik in Frage stellen und Leistung oder Effizienz einfach signifikant verbessern. Hätte es diese Revolutionen bisher nicht gegeben, dann würden heute wohl selbst die schönsten und dynamischsten Sportwagen immer noch von Pferden gezogen werden. Statt den heutigen Hubkolbenmotor weiter zu entwickeln hat Dr. h.c. Herbert Hüttlin einen völlig neuartigen Motor entwickelt, der aus deutlich weniger Teilen besteht, weniger Reibung erzeugt und vor allem viel weniger Kraftstoff benötigt. Der auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellte Technologieansatz lässt sich sowohl als Hybridmotor, als Range-Extender für Elektroautos, Kugelkompressor, als Blockheizkraftwerk oder sogar als Hybridsystem für Windkraftanlagen einsetzen.

Foto: René Lang
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Weltweit zunehmende Emissionen, der drohende Klimawandel und stetig steigende Energiepreise lassen viele Länder zunehmend auf Erneuerbare Energien setzen. Zu den Vorreitern zählt Deutschland und innerhalb des Lades die Hauptstadt Berlin. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sonnenwärme für das Warmwasser und die Heizung, die sogenannte Solarthermie. Hauseigentümer in Berlin werden für die Anschaffung und Installation von Sonnenkollektoren ab sofort nicht nur höhere Zuschüsse von der Bundesregierung erhalten, sondern auch zusätzliche Gelder aus der lokalen Kampagne “Erdgas und Solar XXL”. Diese wurde vom Berliner Energieversorger GASAG und der Berliner Energieagentur (BEA) bereits in 2007 ins Leben gerufen.

Foto: Sven Dittmar
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Veröffentlicht am 28. Februar 2011, Kategorie(n): Gebäude, 1,316 x gelesen
Betrachtet man klassische Kapitalanlagen, sind soziale Komponenten erst einmal zweitrangig. Etwas anders sieht es aus, wenn man an Wohnimmobilien als Kapitalanlage denkt. Die Immobilien-Kapitalanlage beinhaltet neben der Geldanlage an sich, auch soziale Aspekte. Besonders interessant wird es hier, wenn man sich mit dem Thema energetische Sanierung von Wohnimmobilien befasst.
Mieterschutz durch energetische Sanierung
Die steigenden Energiekosten lassen die Nebenkosten einer Wohnung inzwischen fast zu einer zweiten Miete werden. In Berlin sind beispielsweise die Mieten in den Jahren von 2003 bis 2007 um 4,4% gestiegen, die Betriebskosten für Heizung und Warmwasser sogar um satte 33%. Wer einen Altbau kauft oder sich an einer Altbauimmobilie durch einen Wohnungskauf beteiligt und diese energetisch sanieren lässt, kann geltend machen, dass er nicht nur eine gute Geldanlage gefunden hat, sondern durchaus auch sozial einen positiven Beitrag leisten kann. Die Mieter in diesen Wohnungen haben anschließend geringere Heizkosten und werden vor dramatischen Energiekostensteigerungen geschützt. Die aktuelle Höhe des Ölpreises, der wieder weit über 100 Dollar pro Barrel liegt, zeigt dies deutlich.
Energetische Sanierung schafft Arbeitsplätze!
Wer mit der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien Arbeitsplätze schafft, trägt gleichzeitig zu einer Entlastung der Sozialhaushalte bei. Ausgaben für das Arbeitslosengeld oder eine Unterstützung nach den Hartz-Gesetzen werden geringer. Die Menschen haben mehr Geld zur Verfügung und verbessern damit die Binnenkonjunktur. Außerdem zahlen die Mitarbeiter, die im Bereich der energetischen Sanierung eingesetzt werden, natürlich auch Steuern und Sozialabgaben. Das Investitionsvolumen für die energetische Sanierung von Wohnimmobilien beträgt immerhin zwischen 700 und 1.000 Milliarden Euro pro Jahr. Man kann sich vorstellen, dass aus diesen Investitionen erhebliche Einkommens- und Körperschaftssteuern resultieren und die Milliardenbeträge selbstverständlich auch 19% Mehrwertsteuer enthalten.
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Schon seit vielen Jahren ist der voranschreitende Klimawandel ein großes Thema in der Politik. Erderwärmung und die Zunahme der Umweltverschmutzung veranlassen die deutsche Regierung zu Gesetzesentwürfen und -neuschaffungen zur Rettung des Klimas. Energiesparen und Umweltschutz sind dabei zentrale Schlagworte. Auch als Hausbesitzer kann man aktiv zum Klimaschutz beitragen – und wird dafür vom Staat belohnt.
Eine besonders attraktive Möglichkeit zum Klimaschutz beizutragen, ist die Installation einer Solaranlage auf dem Dach. Bei der Gewinnung des Stroms werden keine Ressourcen zerstört, er wird aus der reinen Sonnenenergie gewonnen und ist damit sehr umweltfreundlich. Der Strom muss nicht nur für das Betreiben elektrischer Geräte genutzt werden, man kann ihn beispielsweise auch für die Erwärmung von Wasser gebrauchen. Viele Hausbesitzer speisen den Strom auch einfach in das allgemeine Stromnetz ein und nutzen ihn gar nicht selbst.
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Veröffentlicht am 5. Februar 2011, Kategorie(n): Gebäude, 5,989 x gelesen
Noch Ende Januar wurde hier auf eine Studie der gemeinnützigen co2online GmbH hingewiesen, dass Blockheizkraftwerke eine effiziente Alternative, aber nicht für jedes Haus geeignet sind. Hintergrund ist, dass bisherige Systeme für einen effizienten Betrieb einen konstant hohen Wärmebedarf von etwa 40.000 Kilowattstunden aufwärts benötigen, womit kleine bis mittlere Einfamilienhäuser eigentlich ausgeschlossen sind. Da der durchschnittliche Wärmebedarf eines Einfamilienhauses in Deutschland zwischen 20.000 und 25.000 kWh pro Jahr liegt, kam für viele Hausbesitzer diese Lösung bisher nicht in Betracht.

Die Betonung liegt allerdings auf bisher, denn wie der Remscheider Heiz- und Lüftungstechnikspezialist Vaillant und der japanische Technologiekonzern Honda am Donnerstag, den 3. Februar mitegeilt haben, wird noch vor Jahresmitte 2011 das europaweit erste Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungssystem mit hocheffizienter Gasmotorentechnologie für den Einsatz in Einfamilienhäusern in Deutschland erhältlich sein. Das Mikro-Heizkraftwerk mit dem Produktnamen “Vaillant ecoPOWER 1.0” produziert umweltschonend gleichzeitig Wärme und Strom spart dadurch vor allem auch kräftig bei den Energiekosten.
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Veröffentlicht am 25. Januar 2011, Kategorie(n): Gebäude, 1,505 x gelesen
Da bei Blockheizkraftwerken nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung elektrischer Strom und Wärme direkt am Ort der Nutzung erzeugt werden, kann so ein höherer Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk erzielt werden. Dadurch werden Emssionen und vor allem auch teure Energie eingespart, weshalb sich im Jahr 2010 in Deutschland so viele wie noch nie für die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks entschieden haben. Für 2011 wird erwartet, dass der Absatz der strom- und wärmeproduzierenden Kleinkraftwerke um nochmals mindestens 10 Prozent steigt.

Foto: Volkswagen
Blockheizkraftwerke könnten Millionen Tonnen CO2 und Unmengen Energie einsparen helfen
Im Rahmen einer Studie hat die gemeinnützige co2online GmbH 950.000 Beratungsanfragen ausgewertet und errechnet, dass rund 50 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 bis zum Jahr 2050 vermieden werden könnten, wenn geeignete Gebäude mit Blockheizkraftwerken ausgestattet würden. Diese menge entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von zehn großen Kohlekraftwerken. “Sie lohnen sich aber bisher vor allem für Mehrfamilienhäuser oder Siedlungen”, sagt Sebastian Metzger, Projektleiter des Energiesparclubs von co2online. Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Blockheizkraftwerken finden sich im interaktiven “BestPractice Archiv” auf der Homepage des Energiesparclubs. Damit erhalten Modernisierungsinteressenten Informationen und Erfahrungen aus der Praxis und Kontaktdaten von kompetenten Planungsbüros und Handwerkern, außerdem motivieren die positiven Beispiele zum Nachmachen.
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Veröffentlicht am 10. Januar 2011, Kategorie(n): Gebäude, 4,505 x gelesen
Autos oder Elektrogeräte, die ein gewisses Alter erreicht haben und einfach nicht mehr effizient genug sind, werden in der Regel irgendwann von ihrem Besitzer ausgewechselt. Ganz anders sieht es hingegen bei Immobilien aus, wo mehr als 70 Prozent zu den sogenannten Altbauen gehören, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut wurden. Während sich viele Wohnhäuser und Wohnkomplexe aus dem Nachkriegsbau relativ leicht von außen dämmen lassen, ließ sich bei Stilaltbauten oder historischen Bauten bisher keine Lösung finden, die sowohl technisch als auch optisch zufriedenstellend war. Gründe bzgl. der Optik gehören aus diesem Grund auch zu den häufigst genannten Kritikern und Gegnern der Wärmedämmung.

Foto: Klima-Wandel.com
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Veröffentlicht am 7. Januar 2011, Kategorie(n): Gebäude, 2,320 x gelesen
Beim Bau eines neuen Hauses oder der energetischen Sanierung einer bestehenden Immobilie spielt die Frage nach dem idealen Kühl- oder Heizsystem eine wichtige Rolle. In Zeiten stetig steigender Energiepreise und eines wachsenden Bewusstseins für die Klima- und Umweltprobleme, die aus der Verbrennung der fossilen Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas resultieren, spielen besonders energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen eine immer größere Rolle. Schließlich entlastet man mit ihnen nicht nur unsere Umwelt, sondern spart langfristig oft auch viel Geld.

Foto: Zehnder GmbH, Lahr
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Veröffentlicht am 30. Dezember 2010, Kategorie(n): Gebäude, 1,681 x gelesen
Während der Kampf um das Für und Wider von Energiesparlampen - genauer gesagt den Kompaktleuchtstofflampen - gerade in vollem Gange ist, etabliert sich eine weitere Technologie abseits des großen Medieninteresses immer mehr: Die LED-Beleuchtung. Die Leuchtdioden (LEDs) können im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe bis zu 90 Prozent Strom einsparen und die Lebensdauer beträgt ein Vielfaches. Gerade deshalb setzen sie sich auch als alternative Beleuchtungen für öffentliche Anlagen, Industrie und Gewerb immer mehr durch. Einer der Pioniere war Aral, die Tankstellenmarke der deutschen BP, die im Januar 2010 weltweit erstmalig die komplette Beleuchtung einer Tankstelle auf moderne energiesparende LED-Leuchtmittel umgestellt hat.

Foto: Aral
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Veröffentlicht am 6. Dezember 2010, Kategorie(n): Gebäude, 18,912 x gelesen
Hat man bei Namen wie Toyota und Volkswagen bisher vor allem an Autos gedacht, sind einem bei Honda schon immer auch Motorräder, Roller, Gartengeräte, Bootsmotoren und auch der vielleicht menschlichste Roboter ASIMO eingefallen. Neben dem Schwerpunkt Autos verbindet die drei Unternehmen aber auch die Entwicklung von KWK-Anlagen für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder auch Gewerbeimmobilien. Da wären das ZuhauseKraftwerk von LichtBlick und Volkswagen oder die Feststoff-Brennstoffzellen-Anlage von Toyota als Mini-Heizkraftwerk für Zuhause und eben auch die Mikro-KWK-Anlage von Honda und Vaillant. Wurden Wärme und Strom bisher meist getrennt erzeugt, bietet die gemeinsame Erzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung vor allem die Vorteile eines geringeren Brennstoffbedarfs und weniger Emissionen. 25% des Stroms sollen nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland bis 2020 in solchen KWK-Anlagen erzeugt werden.

Foto: Vaillant
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