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Veröffentlicht am 4. Juli 2008, Kategorie(n): Wasserkraft, 162 x gelesen
Preisträger des „Klima-Oscars 2008“ der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ist Dietrich „Hucky“ Heck. Am vergangenen Montagabend wurde der Planer des neuen Weserkraftwerks vor rund 80 Gästen im feierlichen Rahmen im Bremer Kaffee-Quartier geehrt. Mit dem Klima-Oscar zeichnet die Klimaschutzagentur jährlich Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen erbracht und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven gezeigt haben.
„Hucky Heck ist ein Macher par excellence: Er will nicht nur Papier bewegen, sondern Dinge anpacken und umsetzen. Die ‚Dinge’ dürfen dabei auch schon einmal etwas größerer Natur sein – wie das Weserkraftwerk“, so Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens in seiner Laudatio. Das Kraftwerk wird unterirdisch neben dem vorhandenen Weserwehr entstehen und im Mittel 42 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Das reicht aus, um rund 17.000 bremische Haushalte mit Elektrizität zu versorgen – und erspart der Atmosphäre jährlich 35.500 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Die Anlage mit einer Leistung von bis zu 10 Megawatt ist das drittgrößte Neubauprojekt Deutschlands zur Nutzung der Wasserkraft. „Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme wird das Projekt zehn Jahre gedauert haben: Über so lange Zeit den einmal beschrittenen Weg konsequent zu verfolgen, Hemmnisse als Herausforderungen zu betrachten, Konflikten nicht auszuweichen, Hilfe und Beratung anzunehmen und keine Scheuklappen für auch unerwartete Kooperationen zu haben – all dies zeichnet den Problemlöser Hucky Heck aus“, so Rasmussen.
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Wie eine Blitzumfrage des Energieverbraucherportals ergab, stehen über 60 % der Bundesbürger dem Thema „Grüner Strom“ offen gegenüber. Mehr noch: Mehr als ein Drittel der Befragten ist bereit, auch einige Cent Aufpreis pro Kilowattstunde in Kauf zu nehmen. Ebenfalls eine große Zahl an Verbrauchern kann sich vorstellen, in eigene Solaranlagen oder Wärmepumpen zu investieren.
Auf die Frage „Was ist Ihnen ‚grüner Strom’ wert?“ antworteten 35,04 % der User von www.energieverbraucherportal.de : „Mehrere Cent Aufpreis pro KWH“. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Energiepreise beachtlich – aber psychologisch auch durchaus nachvollziehbar. Die Schmerzgrenze scheint insgesamt überschritten. Die Folge ist eine Jetzt-erst-recht-Einstellung: Wer sowieso viel zahlt, kann dann für wenig mehr auch noch Gutes tun.
Auch der Anteil der Menschen, die mit dem Gedanken spielen, eigene Lösungen zu kreieren, wächst beständig. Beinahe 30 % bekunden die grundsätzliche Bereitschaft, ihr Wohneigentum mittels geothermischer oder solartechnischer Anlagen fit für die Zukunft zu machen. Die so angestrebte Unabhängigkeit von explodierenden Weltmarktpreisen gekoppelt mit dem Umweltschutzaspekt scheinen Motiv genug zu sein, größere Investitionen zumindest in Betracht zu ziehen.
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Veröffentlicht am 28. Januar 2008, Kategorie(n): Wasserkraft, 576 x gelesen
Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020
Die EU hat am 23.01.2008 entschieden, dass Deutschland seinen Anteil an den Erneuerbaren Energien bis 2020 fast verdoppeln muss. Gerade für eine Industrienation wie Deutschland, einem der dichtest besiedelten Flächenländer der Welt, ist die nicht fossile Energieerzeugung schwierig umzusetzen, aber durchaus machbar. Die erste Etappe der Umsetzung des Kyoto-Protokolls konnte Deutschland mit einigen Anstrengungen, aber besonders durch den wiedervereinigungsbedingten Wegfall vieler verschmutzungsintensiver Kraftwerks- und Industrieanlagen in den neuen Bundesländern, darstellen.
Der weitere Ausbau bis 2020 wird somit deutlich schwieriger. Es gilt zukünftig das gesamte vorhandene Potential der erneuerbaren Energien zu nutzen. Eine bedeutende Stellung wird die kleine Wasserkraft einnehmen, da sie durch neue Entwicklungen, wie die Wasserkraft-Staudruckmaschine, welche die ökologische Verträglichkeit deutlich erhöht hat, eine Renaissance erlebt.
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“Nach einer Studie des Weltenergierats (WEC/World Energy Council), die am Montag bei der Weltenergiekonferenz in Rom vorgestellt wurde, wird die globale Nachfrage nach Energie bis 2050 um 70 bis 100 Prozent steigen, sich also praktisch verdoppeln.”
FOCUS Online
Der Preisanstieg bei allen Arten von Energieträgern (Öl, Gas, Kohle) wird sich somit auch weiter fortsetzen und auch der CO2-Ausstoß wird weiter steigen. Um also auch in Zukunft noch saubere Luft atmen zu können und trotz allem genug Energie für immer mehr Menschen zur Verfügung zu haben, sind Investitionen in regenerative Energien unumgänglich. Denn im Gegensatz zu allen fossilen Energieträgern sind Sonnenenergie sowie Wind- und Wasserkraft in nahezu unendlicher Menge vorhanden.
Quelle: Energieverbrauch - Verdopplung bis 2050
Der Ökostromanbieter Naturstrom gibt Kunden, die ab sofort bis zum Ende des Jahres wechseln, eine Preisgarantie bis zum 31.12.2008 für den aktuellen Tarif zu 19,25 Cent/kWh bei 7,95 Euro/Monat Grundgebühr. Außerdem bekommt der Neukunde in einer Herbstaktion bei Vertragsabschluss im Internet bis Ende Oktober ein Startguthaben von 20 Euro.
Nachhaltiger Ökostrom muss nicht unbedingt teurer sein als konventioneller Strom. Die angekündigten Tariferhöhungen einiger Stromanbieter haben die Verbraucher verunsichert. „Mit unserer Preisgarantie für Neukunden zeigen wir, dass die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien auch für den Endverbraucher planbar sind“ so Naturstrom Geschäftsführer Oliver Hummel. „Nicht planbar sind dagegen die Folgekosten von Atom- und Kohlestrom.“
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Veröffentlicht am 8. August 2007, Kategorie(n): Wasserkraft, 427 x gelesen
- DEG und PCC gründen PCC DEG Renewables GmbH
- 30 Kleinwasserkraftwerke geplant, Gesamtkapazität 45 Megawatt
- Beitrag zur Einsparung von bis zu 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr
Wasserkraft ist besonders umweltfreundlich, wenn sie in Kleinwasserkraftwerken genutzt wird. Natürliche Ressourcen bleiben weitgehend erhalten und der notwenige Eingriff in die Natur ist begrenzt. Vorteile, die die Länder Südosteuropas für sich nutzen können, da sie - im Gegensatz zu Mittel- und Westeuropa - über ungenutzte Wasserkraftpotenziale verfügen. Sie haben daher ihre Strommärkte neu geordnet und Standorte für den Bau von Kleinwasserkraftwerken ausgeschrieben.
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